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Die Welt · 1912-09-20 · 38 (20.9.1912) · page 26

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
16 (1912)
Issue
38 (20.9.1912)
Date
1912-09-20
Page
– (sequence 26)
Language
German
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1190--NEBELT Nr. 38 ^<JUeDISCH£R HATIQMAL-FQriDS)f~^ Der Jüdische JNcUtonalfonds ist daiu bestimmt, in Palästina Qrund und Boden als unveräußerliches Eigentum des rw Volkes xu erwerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von ca* 3 Millionen Mark erreicht. MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Briefe und sonstige Sendungen sind zu adressieren: Huuptbureau des Jüdischen Aufionai/onds z. H. des Herrn Dr. M. J. Boden heimer, Cötn, Neumarkt 33 GEDENKET DER BÜCHSENLEERUNGEN AM CHOL-HAMOED-SUKKOTH! Das Orts-Kreditsystem Auf Vorschlag unseres Freundes, Herrn Louis Lewin, Spendensystem probeweise eingeführt. Jedes Mitglied erhält hat die Königsberger Zionistische Vereinigung ein neues einen Block von 10 Postkarten. Vorderseite. M Königsberger Zionistische Vereinigung National-Fonds-Verwaltung: N.-F.-Kcmmisiar: L. Dinosmann, Vordere Vorstadt 71. -F.-Büchsen-Verwaltung: HugoLewin, Schleusen- Straße Hb. Materialien-Sammelstelle: Fräulein M. Bukofzer, Münchenhofplatz 3 111 N.-F.-Telegramme und N.-F.- Marken bei Vorgerannten orbältlich, außerdem bei Fräol. Mario Eliassow, Vordere Vorstadt 23, Dr.W. Stein, Roßgärter Markt 4, Dr. A. Pelz, Steindamm No. 1Ü0/H1. Postkarte. Herrn Leo Dinesmann N.-F.-Kommissär der Königsberger Zionistischen Vereinigung- No. 1. Hier Vordere Vorstadt 71. Die Adresse trägt rechts die Adresse des Ortskommissärs und links die verschiedenen Adressen, wo Spenden abgeliefert werden können, wo die Büchsen administriert werden, Telegramme und Marken erhältlich sind usw. Der Spender erhält den rechten Textabschnitt als Quittung zurück, so daß er zu gleicher Zeit auch auf alle Adressen aufmerksam gemacht wird. Die Spenden werden zusammen mit den Ortsgruppenquittungen einkassiert. Die Karten sind von 1 bis 10 numeriert, so daß der Ortskommissär zu jeder Zeit sehen kann, ob dem Spender ein neuer Postkartenblock zuzuschicken ist. Rückseite Ich bitte Iil der ».Jüdischen Rundschau" folgende Spenden auszuweisen: Text deutlich, kurz u. präzis! Karte spätestem Donnerstag abend in d. Briefkasten werfen I Nebensteh. Betrag M...... bitte ich werktags zwischen Uhr und Ihr ....... mittags zu kassieren Name: ...................... Wohn.: .......................... <m............. erhalten KönigsbergPr, d. 191 Insofern ein kleines Kredit-Risiko besteht, trägt dasselbe selbstverständlich die Ortsgruppe, da nur sie die Kreditfähigkeit der Spender übersehen kann, und da sie es ist, die den Ausweis, der sich nicht mehr annullieren läßt, veranlaßt. Nachdem sich die Resultate werden übersehen lassen können, werden wir auf diesen interessanten Versuch, für den wir unseren Königsberger Freunden nur dankbar sein können, zurückkommen. Die wichtigste Aufgabe unserer Vertrauensmänner ist die Leerung der Büchsen an den bevorstehenden Miitelfeiertagen des Sukkothfestes!

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