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Die Welt · 1912-09-06 · 36 (6.9.1912) · page 23

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
16 (1912)
Issue
36 (6.9.1912)
Date
1912-09-06
Page
– (sequence 23)
Language
German
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DIEÄELT Uli Nr. 36 bei der Anglo-Palestine Co. Ltd. in Jaffa, Jerusalem, Beirut, Haifa und Safed zum Tageskurse; in Amerika mit 14 Cents bei S. Jarmulowsky, 54, Canal Street, New York; in Süd-Afrika mit 7 Pence bei der South African Zionist Federation, Johannesburg und der Colonial Banking & Trust Co. Ltd., Johannesburg; in der Türkei bei der Anglo-Levantine Banking Co. Ltd., Konstantinopel. Brook House, Walbrook, London, E. C, den 4. September 1912. Im Auftrage des Direktoriums: H. Neumann, Sekretär. Absage fanden, während der im Mai d. J. veranstaltete Blumentag Wiens hauptsächlich klerikal-katholische Vereine bedachte und nur ein Tausendstel seines Ertrags jüdischen Institutionen zukommen ließ,, hatte die Bezirkshauptmannschaft der genannten, durch ihren Judenbesuch notorischen Orte den Mut, einen abschlägigen Bescheid zu geben, obwohl ein Viertel des Reingewinns der Gemeindekasse zugesichert war. Alle Bemühungen der hier anwesenden Gesinnungsgenossen, insbesondere der Herren Dr, Hugo Zuckermann und Dr. Ch. Wolfma n n, eine günstige Erledigung des Gesuchs durchzusetzen, waren vergeblich. Dieses Vorgehen muß öffentlich gebrandmarkt werden und soll für die Juden, namentlich für die Gäste dieser Orte, eine Mahnung sein, bei den gewiß noch kommenden offiziellen Blumentagen sich deren Zwecke genau zu besehen, bevor sie in gewohnt edelmütiger Weise in die Tasche greifen. Jakob Landau. The Jewish Colonial Trust (Jüdische Colonialbank) Limited Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß zufolge eines Beschlusses des Direktoriums dieser Gesellschaft vom 31. August 1912 in Gemäßheit des § 136a der Statuten alle diejenigen Beträge von am 21. August 1907 für das Jahr 1906 in Höhe von 8 Pence pro 1 C-Aktie erklärten Dividenden, welche drei Jahre nach dem Datum dieser Bekanntmachung nicht behoben worden sind, verfallen sind und zugunsten der Gesellschaft verwendet werden sollen. Brook House, Walbrock, London, E. C., den 2. September 1912. Im Auftrage des Direktoriums: H. Neumann, Sekretär. Schluß des redaktionellen Teiles fsr^ SPRECHSAAL "S^SI £^21 Wir erhalten folgende Zuschrift: Antisemitismus in Kurorten. Zu den Kurorten, die vornehmlich von Juden aufgesucht werden, gehören Baden und Vöslau (bei Wien), und man geht nicht fehl, wenn man annimmt, daß das jüdische Element in der Stärke von 99 <>'„ vertreten ist. Trotzdem diese Kurorte ihre Existenz fast ausschließlich jüdischem Gelde verdanken, zeigen die Ortsbewohner unverhohlen ihre antisemitische Gesinnung. Zu diesen Einzelfällen, welche eine wesentliche Verminderung der Frequenz dieser früher so beliebten Orte mit herbeigeführt haben, ist vor kurzem ein krasser Fall behördlichen Antisemitismus hinzugetreten. Ein aus Vöslauer Kurgästen bestehendes Komitee hatte sich an die zuständigen Stellen mit dem Ersuchen gewendet, einen „Bonbontag" veranstalten zu dürfen, dessen Erträgnis teils der Armenkasse der Gemeinde, teils jüdischen Institutionen zufließen sollte. Nach langer Wanderung zwischen dem Bürgermeisteramt und der Badener Bezirkshauptmannschaft langte endlich von letzterer der Bescheid an, ein Bonbontag könne zugunsten konfessioneller Zwecke nicht gestattet werden. Während die Behörden von Weidlingen, Hadersdorf und Sauerbrunn, wo unsere Gesinnungsgenossen Blumentage für den Jüdischen Nationalfonds, das Wiener jüdische Studentenheim und die Mensa academica judaica veranstalteten, keinen Grund zu einer ,!(r. Eingegangen bei der Administration der „Welt" Durch die Sammelstelle des Jüd. National-Fonds in Für das Hebräische Gymnaisium in Jerus Kr. 12.— Für die Jemenitenhäuser 10.— Für das Hygienische Institut „ 1 .— Für die Jüdische Musikschule in Palästina........,, 1.25 Für die Suppenanstalt in Palästina ...........„ 1.55 Fürdas Kinderspital in Jaffa 1.20 Für die Tachkemonischule Von Ignatz Ackermann, durch S. J. Für das Lewinsky-Institut: Von der Rumänischen Federation, Für das Mikro-Biologische Von der Rumänischen Federation, in Jaffa: Nacht, Jassy Lei 5.-— Galatz Lei 34.Q0 Institut: Galatz Lei 54.20 Wien: a 1 e m 9.70 8.05 -.80 1.— 1.25 —.95 3.S0 27.75 43.10 Eingegangen bei der Jüdischen Kolonialbank in London: Für den B e z a1e 1 : Per J. N.-F. Bureau für Amerika, New York s 5.— Per South African Zionist Federation, Johannesburg Springs Z. A. ■ Queenstown Z. A. Pevsner) Dollar 107.- U 5.5.0 „0.10.6 5.15.6 In bequemster und ruhiger Lage, an der wichtigsten Verkehrsstraße Charlottenburgs, ist soeben ein wirklich elegantes und komfortables Logis in dem B o a r d i n g - P a I a s t fertiggestellt worden. Dieses neue stattliche Gebäude enthält 600 Zimmer, die mit allem Luxus der elegantesten Hotels ausgestattet sind, dabei aber bedeutend mäßigere Preise aufweisen. Das Boardinghouse stellt jedoch einen ganz neuen Typ unter den Berliner Hotels dar: es ist nicht nur als Logis für kurze Zeitdauer gedacht, sondern gewährt durch seine kleinen und größeren abgeschlossenen Wohnungen Fremden und Einheimischen die Möglichkeit, sich inmitten des großstädtischen Hotelbetriebes ein gemütliches Heim für beliebiglange Zeit zu schaffen. Die lebhafte Frequenz des erst kürzlich fertiggestellten Hauses beweist dessen Zweckmäßigkeit und steigende Beliebtheit, und wir empfehlen allen unseren Gesinnungsgenossen und Geschäftsfreunden das Boardinghouse als Absteigequartier, insbesondere, da es in nächster Nähe der zionistischen Bureaus gelegen ist. KONFITÜREN S—i PACKUNG für Pralinös, Katzenzungen, Mokkabonnen Ueberau zu haben SCHOKOLADEN M— N—V Milch Nu83 Vanille Die Drei Neuen Edelschokoladen BERLIN Dresden 1911: Kgl. Säche. Staatspreis

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