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Die Welt · 1912-10-18 · 42 (18.10.1912) · page 18

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
16 (1912)
Issue
42 (18.10.1912)
Date
1912-10-18
Page
– (sequence 18)
Language
German
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1306 DIEÄELT NACHRICHTEN! >r. Jost1f S c h o n f cid, Parteisekretär der ungarländischen zionistischen Organisation und Redakteur der „Zsido Szemle" hat in H u d a p e s t VI., K i r a 1 y u t c a 36, seine A d v o k a 111 r k a n z I e i eröffnet. Nr. 42 Zionismus befindlich". Herr Sackheim muß meinen Artikel, in dem ich keinerlei subjektive Stellung zum Zionismus genommen habe, wohl in irgendeinem Passus mißverstehen. I cli bin seit mehr als einem Jahre organisierter Zionist und bitte Sie, dies Ihren Lesern mitzuteilen. Mit vorzüglicher Hochachtung Franz Q u e n t i n. Organisation für hebräische Sprache und Kultur Die „O r g a n i s a t i o n f ü r h e b r ä i s c h e S p r a c h e und Kultur" (Histadruth lbrith) bittet hiermit hebräische Lehrer, die nach auswärts (nach der deutschen Provinz sowohl, wie nach anderen Staaten) f ü r 1 ä n g e r e Zeit zwecks Erteilung hebräischen Unterrichts zu gehen bereit sind, dem Bureau (Berlin-Charlottenburg, Kantstr. *)3) davon geil, schriftliche Mitteilung machen zu wollen. Ein neuer jüdischer Bürgermeister in England Mr. Arthur Michael Samuel hat die Wahl der konservativen Partei des Town Council von N o r \v i c h angenommen und wird für das kommende Jahr den Posten des Lord Mayor bekleiden. Mr. Samuel ist 39 Jahre alt. Er studierte u. a. in Deutschland, Frankreich, Italien und ist besonders als Kunstschriftste 11 er bekannt ge worden. Auszeichnung eines russischen Juden an einer irischen Hochschule Leonard A b r a h a m s o n, der Sohn eines russisch-jüdischen Einwanderers in Newry (Irland) hat das höchste Diplom bei den Prüfungen des Ulster Irish Training College in C 1 o u g h a n e e 1 y erhalten. Dieses Diplom berechtigt zur Erteilung von Unterricht in der gaelischen Sprache und Literatur. Der junge Abrahamson, welcher erst 16 Jahre alt ist, war einer der jüngsten Studenten des Colleges, das während des letzten Semesters von über 100 gaelischen Studenten besucht wai^ Er erhielt auch den Preis für den besten Aufsatz über irische (ieschichte. Er wurde in Rußland geboren und kam in seiner Kindheit nach Irland. Der Baufonds für das hebräische Gymnasium in Jerusalem Die von den galizischcn Zionisten eingeleitete Sammlung zur Schaffung eines Baufonds für das hebräische Gymnasium in Jerusalem hat bisher einen Betrag von nahezu 40 00!) Kronen ergeben. Die Sammlungen sollen fortgesetzt werden, bis die Summe von 100 000 Kronen aufgebracht ist. Um die Aktion hat sich insbesondere Herr Dr. ü. Zipper aus Lemberg verdient gemacht, der seit Monaten das ganze Land bereist, um für die Jerusalemer Anstalt in großzügiger Weise Propaganda zu machen. SPRECHSAAL =Sä^ Sehr geehrter Herr Redakteur! In Nr. 39 Ihres geschätzten Blattes zitiert Herr Dr. Sackheim meinen Artikel zur Judenfrage ans dem Kunstwart'' und bemerkt beiläufig, ich sei ,,auf dem Wege zum Wir erhalten ferner folgende Zuschrift des Leiters der Siedlungsgenossenschaft in Merchawja: Sehr geehrter Herr Redakteur! Im Referat des Herrn S. K a p 1 a n s k y , gehalten gelegentlich der Sitzung des zionistischen Zentralkomitees am 1. September d. J., findet sich laut Bericht Ihres gesell. Blattes der Satz: „Der frühere Leiter von Kinereth, Agronom Bermann, hat die Kühnheit gehabt, den Arbeitern für die Ueberführung der Leiche eines Arbeitskollegen die leihweise Ueberlassung eines Wagens zu verweigern." Da ich während des Ausbruchs des Streiks und dessen ganzer Dauer in Kinereth anwesend war, sind mir die Vorgänge genau bekannt, und fühle ich mich verpflichtet, um der Wahrheit die Ehre zu geben, öffentlich zu erklären, daß die Behauptung des Herrn Kaplanskv den Tatsachen nicht entspricht. Solche Art der Berichterstattung verletzt nicht nur die Ehre und das Ansehen beschuldigter Personen, sondern ist auch in hohem Grade geeignet, unsere Kolonisation in Palästina aufs empfindlichste zu schädigen. Indem ich Sie freundl. ersuche, diese Zeilen in der nächsten Nummer der „Welt" zu veröffentlichen, zeichne ich mit vorzüglicher Hochachtung S. Dyk. Schluß des redaktionellen Teiles Bei dem Unterzeichneten gingen ein, durch Frau Ewa Budrocka, Drohobycz: Ing. Schaje Zeimer, Leon Schutzmann jun., Bernhard Friedländer, Dr. Moritz Pachtmann, Frau Dr. Minna Pachtmann, Bernard Kreisberg, Lipa Wiesel, Israel Bokser, Chaim Karliner, Abraham Friedländer, Ing. Lipa Schorr, Joachim Schiffer, Dr. David Lichtgarn, Dr. Leon Kahane, Frau Schaje, Salomon Teiler, Ing. Josef Wilenko, Nachan Löwentlial, Ing. Feiwel Ewig, Wilhelm Rosenfeld, Jakob Safrin, Maximilian Sandig, Elias Graumann, Frau Ewa Budroka, Feiwel Lauterbach, Dr. Alexander Lindenbaum, Abraham Streuner, Moses Weiss je Kr. 5.— Mitgliedsbeitrag. Bürgermeister Lipa Schutzmann Kr. 10.— Mitgliedsbeitrag. Isaak Süsswein Kr. 3.—-, Menachem Zuckerberg Kr. 1.25 Beitrag. Dr. Moritz Tomback, Zvgmiint Unikel, Emanuel Lockspeisen, Leon Brunnengraber, Regina Kaufmann, Heinrich Kuhdorf, Ignatz Birnbaum, Apotheker Hermann Bardasch je Kr. 2.50 Beitrag. Wilhelm Waldniann, Samuel Gartenberg je Kr. 6.— Beitrag. Alexander Barchasz, Dr. Chaim Tartakower, Heinrich Margulies, Abraham Borack je Kr. 5.— Beitrag. Bertrand Hamburg, Schatzmeister des Vereins „Bezalel". Bei dem Jewish Colonial Trust, London sind eingegangen: Für die Mittelschule Tachkemoni in Jaffa: p. Moritz S. Wolf, Hamburg........£ 0.7.10 KONFITÜREN S-i PACKUNG für Pralines, Katzenzungen, Mokkabonnen Ueberau zu haben SCHOKOLADEN M— N —V Milch Nu88 Vanille Die Drei Neuen Edel schokoladen BERLIN Dresden 1911: Kgl. Sächs. Staatsprel»

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