Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 14 (1910)
- Issue
- 49 (9.12.1910)
- Date
- 1910-12-09
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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1308 DIE^ELT No. 49 Cahane-Siedlung J In unserm heutigen Spendenausweis ist wiedeij ein Betrag von Frs. 10 000.— ausgewiesen, der den! Teil einer größern Zuwendung bildet, welche Herr? Banuch Cahane in Wien auf Grund eines Leibrenten-? Vertrags zugunsten des J. N. F. zu zahlen sich veH pflichtet hat. Derselbe hat seine treue zionistische Gesinnung dadurch bewährt, daß er die Gründung einer neuen jüdischen Siedlung in Palästina ermöglichte. Auf Grund dieses Leibrentenvertrags hat sich nämlich der N. F. verpflichtet, den ihm zufließenden Betrag nach Abzug der Kosten und Lasten zur Erwerbung von Land zu verwenden, welches zum ewigen Andenken die Namen der Stifter Baruch Cahane und Frau Channa tragen soll. Hierdurch haben sich dieselben ein ewiges Denkmal im alten Judenlande geschaffen und den Dank des jüdischen Volkes erworben. Aber noch einen allgemeinen unmittelbaren Erfolg möge diese Spende haben. Sie soll unsere wohlhabenden Stammesgenossen zur Nachahmung anregen. Es kann wohl für keinen unserer Freunde eine größere Genugtuung geben, als das Bewußtsein, seinem Volke auf diese Weise einen Dienst leisten zu können. Erfreulicherweise mehren sich ja in letzter Zeit die Zuwendungen von Privatpersonen und Gemeinden; es bedarf aber keiner Frage, daß hier noch ein sehr weites Feld für zionistische Betätigung vorhanden ist. Siedlungsgenossenschaft. Aus Hamburg wird uns geschrieben: Die Idee der Oppenheimerschen Siedlungsgenossenschaft hat in den Kreisen der Hamburger Zionisten noch während des letzten Kongresses lebhaften Anklang gefunden. Die damals unter den Gesinnungsgenossen eingeleiteten Sammlungen für den Siedlungsfonds ergaben eine Summe von etwa 2000 Mk. Um nun auch das Interesse weiterer Kreise für die Siedlungsgenossenschaftsidee zu erwecken, hatte ein freies Komitee Dr. Franz Oppenheimer veranlaßt, am 20. November hier vor einem geladenen Publikum seine Pläne nochmals auseinanderzusetzen. Oppenheimers klare, beweiskräftige und von jeder Übertreibung freie Ausführungen haben ihren Eindruck auf die Zuhörer nicht verfehlt; die im Zusammenhang mit dem Vortrag eingeleitete Sammlung hat bis jetzt schon die Summe von etwa 6500 Mk. ergeben. L SPENDENAUSWEIS j Sammelstelle des .Jüdischen Nationalfonds für Österreich: (Adresse: Wien IX, Türkenstraße 9. — Publikationsorgan: „Jüdische Zeitung", Wien.) Vom 14.—21. November d. J. eingegangen und in Nr. 47 der „Jüdischen Zeitung" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden................Kr. 146.13 Selbstbesteuerung.................„ 7.04 Sammelbogen...................„ 70.98 Sammelbüchsen..................„ 162.45 Goldenes Buch...................„ 338.62 Ölbaumspenden..................„ 188.43 Summe Kr. 913.65 JL 772.04 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Rußland: (Adresse: Dr. E. W. Tschlenow, Moskau, Mjasnitzkaja, Juschkow Per., Haus „Rossija". — Publikationsorgan: „Rasswjet", St. Petersburg.) Vom 25. Oktober bis 1. November d. J. eingegangen und in Nr. 45 des „Rasswjet" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden............... . Rbl.313.02 Sammelbogen (russische)............ . „ 7.68 Sammelbüchsen..................„ 223.57 Goldenes Buch (Vollzahlung)*)............„ 195.— Goldenes Buch (Teilzahlung)............„ 105.66 Ölbaumspenden..................„ 63.15 Summe Rbl. 908.08 JL 1943^29 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für England: (Adresse: Jewish National Fund Comtnission for England, London E, 4 Fulbournestr.) — Publikationsorgane: „Jewish Journal" und „Jewish Express", London. Vom 12.—-25. November d. J. eingegangen und im „Jewish Express" und „Jewish Journal" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden................«£23. 0. 8 Sammelbüchsen..................„ 3. 8. 1 Goldenes Buch.................. „ 0.17. 6 Ölbaumspenden..................„ 3. 3. 0 Summe £ 30.9.3 J1, 621.43 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Nordamerika: (Adresse: Jewish National Fund Bureau for America, 165 E. Broadway, New-York. — Publikationsorgan: „Dos Yiddische Folk", New-York.) Vom 4.—11. November d. J. eingegangen und in Nr. 37 von „Dos Yiddische Folk" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden ................ Doli. 72.77 Selbstbesteuerung.................„ 3.— Sammelbüchsen..................„ 98.94 Goldenes Buch (Vollzahlungen)*)..........„ 100.— Goldenes Buch (Teilzahlungen)...........„ 5.— Ölbaumspenden..................„ 31.50 Landspenden...................„ 15.— Summe Doli. 326.21 Jf 1360.29 *) Siehe die Rubrik „Eintragungen ins Qoldene Buch", Nr. 3708/09. Canada: Bei der Federation of Zionist Societies of Canada, Montreal P. O. Box 343, eingegangen : Sammelbüchsen: 4492 M. Cohen, Yormouth Doli. 2.25, 4407 P. Levin, Linienbürg 2.45, 4352 Mrs. Shifre Weithause, Limenburg 1.83, 4373 A. J. Cohen, Limenburg 1.—, 4374. Isidor Cohen, Klarks Harber 1.—, 4384 Ph. Cohen, Klarks Harber —.75, zus. 9.28, Diverse ohne Spezifikation 18.07, zus. Doli. 27.35 JC 114.05 Goldenes Buch*).......... Doli. 50. - Jt 208.50 *) Siehe die Rubrik „Eintragungen ins Qoldene Buch", Nr.3706/07.