Mannheim
Compact Memory

Die Welt · 1910-09-30 · 39 (30.9.1910) · page 23

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
14 (1910)
Issue
39 (30.9.1910)
Date
1910-09-30
Page
– (sequence 23)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3315709-3316406-3316445--53745-3347512
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Mo. 39. 953 '- .. . ' ' DiE^ELT — JUeDISCH£R MATIOPIAL-FQP1D5 .kr Jüdische Nationalfonds ist dam bestimmt, in Palästina Grund und Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes i erwerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von über 2 Millionen Mark erreicht. MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Zionisten! iedenket des N.-F. an den bevorstehenden Feiertagen! Löset die iratulationen zu Roschhaschanah für den N.-F. ab! Stellt am Erewfomkippur überall Kaaroth auf! Bereitet rechtzeitig die Büchsenleerungen am Cholhamoed-Sukkoth vor! Eine neue N.-F.-Marke. Unser Vorrat an Nordau-Marken ist zu Ende. Seit em 60. Geburtstage des Meisters, dem 29. Juli 1909, t eine Million Marken mit dem Bilde von Max Nordau ^gesetzt worden, — ein sprechender Beweis seiner eispiellosen Popularität. — Die Marke wird nicht neu ufgelegt werden; ein Künstler ist bereits mit dem ntwurf einer neuen Marke beschäftigt, die ein alästinensisches Landschaftsbild zeigen soll. Bis zur Fertigstellung der Palästina=Marke verden wir nur die sehr beliebte Herzl-Marke auseben, die ja in den weitesten Kreisen große Sympathie efunden hat. Wir hoffen, daß die Verbreitung unserer larken allen Gesinnungsgenossen eine selbstverständliche Pflicht sein wird, und wir wollen nicht interlassen, nochmals darauf hinzuweisen, daß. die X.-F.-Marken nicht nur ein ausgezeichnetes Mittel zur Propagierung der zionistischen Idee sind, sondern daß der Erlös jeder Marke dem Nationalfonds die Möglichkeit gibt, einen Quadratmeter Boden in unserm heiligen Lande in den Besitz des jüdischen Volkes zu bringen. Statistisches von der Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Kroatien, Slavonien und Bosnien Unter dem Titel „Was geben wir für den Jüdischen Nationalfonds?" hat unser Gg. Herr Erwin Kraus (Osijek) im Jahresbericht des akademischen Klubs „Judäa" (Zagreb-Agram) einen ausführlichen Artikel veröffentlicht, worin ein Oberblick über die' bisherige Tätigkeit der Landessammelstelle in Osijek gegeben wird. Herr Kraus hat nur die Nationalfonds- und Ölbaumspenden berücksichtigt, weil sonst das Material ein zu großes wäre, und auch weil er sich die genauem Daten über die andern zionistischen Zuwendungen nicht verschaffen konnte. Die Daten können mit den in der „Welt" ausgewiesenen nicht übereinstimmen, da in genannter Zeitung die Spenden nach ihrem Eingang beim Hauptbureau bzw. bei der Kolonialbank ausgewiesen werden, während der Spendeneingangbei der Landessammelstelle in Osijek, welcher als Grundlage der Statistik diente, begreiflicherweise vor die Zeit des Ausweises in der „Welt" fällt. Wir wollen nur jene Stellen aus genanntem Artikel herausgreifen, die sich auf das vergangene Rechnungsjahr beziehen. Das vergangene Rechnungsjahr — 1. Juli 1909 bis 30. Junil910— war dem Jüdischen Nationalfonds günstig wie keines der bisherigen. Zweifelsohne ist der Aufschwung hauptsächlich der Broder Landeskonferenz zuzuschreiben, auf welcher die Gründung der Zionistischen Landesorganisation für die südslavischen Länder der österr.-ung. Monarchie vollzogen wurde. Im vergangenen Jahre sind bei der Landessammelstelle in Osijek insgesamt K 5731.36 an Nationalfonds- und Ölbaumspenden eingegangen, somit K 409.86 mehr als die doppelte Summe der Eingänge im vorvergangenen Rechnungsjahr. Ein solch rapides Anwachsen der Eingänge kann keine einzige Sammelstelle der Weltorganisation aufweisen. Die Distriktssammelstelle in Zagreb empfing K 2355.66, und jene in Sarajevo K 3375.70. Bosnien, Herzegovina und Dalmatien mit einer jüdischen Bevölkerung von ungefähr 12000 Seelen, trug zu der Gesamtsumme mit K 1020.04 mehr bei, als Kroatien, Slavonien und Fiume mit einer etwa 25000 Seelen zählenden jüdischen Bevölkerung!. *- Zu diesem günstigen Ergebnis haben 51 Orte beigetragen, hiervon sind 49 innerhalb unserer Landesorganisation und 2 von

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.