Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 14 (1910)
- Issue
- 10 (11.3.1910)
- Date
- 1910-03-11
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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fto. tO ÖIE^KELT 225 Poalei Zion, Tultschin.......... .....Rbt. 35.— Poalei Zion, Uzda............ .....Rbl. 17.— Poalim Herzl, Verein, Dunajewitz..... .....Rbl. 30.— . . . . Kr. 40.02 *Rigaer Zionisten bureau, Riga....... .....£ l >.10.— *Ringel Rosa Lea, Siryj.......... .....Kr. 167.24 Rubeschewitschi............. .....Rbl. 10.30 *Russ Arnold, Antwerpen......... .....Fr. 120.25 .....£ 1.2.— Samet Race, Stryj............ .....Kr. 24.27 Samet Sofia, Stryj............ .....Kr. 52.73 Schochrei Zion, Gross Berestowitza .... .....Rbl. 46.— Schoschana, Verein, Petschowa...... .....Rbl. 11.— .....Rbl. *Societatea Yunimea Dorul, Dorohoi .... .....£ 5.17.8 28.44 :::Swansea Zionist Society, Swansea .... .....£ 8.9.3 *Tal Hormon Ges., Colonie Metulah........Pres. 150.— ♦Tikwath Zion, Brody...............Kr. 214.60 Tolkowski A. M. J., Firma, Antwerpen........Pres. 71.34 Tonichei Zion, Minsk................ £ 1.—.— *Verein jüdischer Studenten, Charlottenburg......-M 123.24 *Warburg Prof. Dr. O., Berlin............Jt 110.— Woroschilowka...................Rbl. 10.— Zeirei Zion, Kamenetz...............Rbl. 6.98 Zeirei Zion, Mir..................Rbl. 45.— Zentralbureau, Mitglieder des, Wilna......... „ 30.— Zion Hazionis und Pirchei Zion, Pessirka.......„ 30.19 Zionim, Kremenetz.................„ 14.— *Zionistenverein, Janow...............„ 50.78 Zionistenverein, Lugansk..............„ 36.— Zionistenverein, Niesbudka Michalowo.......„36.— Zionistenverein, Ribnitza..............„ 20.35 Zionistenverein, Schargorod.............„ 5.06 Zionistenverein, Tschernobil.............„ 40.— Die neu gebildete deutsche Nationalfondskommission versendet folgenden Aufruf: An die deutschen Zionisten! Wir wenden uns hierdurch an alle deutschen Zionisten mit dem dringenden Appell, die Sammlungen für den Jüdischen Nationalfonds nach Kräften zu fördern und die Tätigkeit der neuen N.-F.- Zentrale für Deutschland zu unterstützen. Die Erträgnisse der Nationalfondssammlungen sind von Jahr zu Jahr gestiegen. Im m letzten Jahre wurden in Deutschland für den Nationalfonds, die Öibaumspende und sonstige palästinensische Zwecke 60 000 Mark gesammelt. Durch das Anwachsen der Sammlungen wurde die Arbeitslast für den Verwalter der Sammelstelle, Herrn Wollsteiner, so groß, daß ein eigenes Bureau eingerichtet werden mußte. Auf Veranlassung des Kölner Hauptbureaus erfolgte die Konstituierung der unterzeichneten Zentrale, die nunmehr ihre Arbeiten aufgenommen hat. In Zukunft sind alle Zuschriften an den „Jüdischen Nationalfonds, Zentrale für Deutschland", Berlin-Charlottenburg, Bleibtreustraße 49, alle Geldsendungen nach wie vor nur an Herrn Max Wollsteiner, Charlotten bürg, Sybelstraße 50, zu richten. Unsere erste Sorge gilt der Organisation der Büchsensammlungen. Die Chalukah erzielt durch ihre Büchsensammlungen jährlich mehrere Millionen Mark, und auch unsere N.-F.-Sammlungen würden sich vervielfachen, wenn überall Büchsen aufgestellt und regelmäßig geleert würden. Zurzeit sind in Deutschland Hunderte von Büchsen verteilt, die keiner Kontrolle unterliegen. Wir haben uns daher an sämtliche Ortsgruppen, Vertrauensmänner und Nationalfondskommissäre mit dem Ersuchen gewandt, uns eine Liste der in ihrer Stadt aufgestellten Büchsen einzusenden und wiederholen hier noch einmal unsere Bitte. Gleichzeitig richten wir an alle Zionisten Deutschlands, in deren Besitz sich eine N.-F.-Büchse befindet, die bisher seitens einer Ortsgruppe, eines Vertrauensmannes oder eines N.-F.-Kommissärs nicht kontrolliert wurde, das dringende Ersuchen, uns unverzüglich den auf der Büchse angebrachten Kennbuchstaben nebst Nummer (z. B.: K. 214 oder D. 608) mitzuteilen. Nur durch regelmäßige Kontrolle und Leerung der Büchsen, die in den größern Gruppen durch Nationalfondskommissäre oder besoldete Kräfte erfolgen muß, können die Sammlungen auf die gewünschte Höhe gebracht werden. Die Leerung muß mindestens zweimal im Jahre, und zwar am besten zu Pessach und Sukkoth, vorgenommen werden. Das Geld ist an Herrn Wollsteiner unter Angabe des Kennbuchstabens und der Nummer der Büchse abzuführen. Wir fordern die Gesinnungsgenossen auf, überall für die Aufstellung von Büchsen zu sorgen, die ebenso wie alle andern Sammelmittel durch unser Bureau zu beziehen sind. In Berlin sind besondere Verkaufsstellen für N.-F.-Marken und Telegrammblankette errichtet, die regelmäßig in der „Jüdischen Rundschau" bekanntgegeben werden. Die Aufstellung der Sammelbüchsen in Berlin erfolgt von jetzt ab durch die Jüdisch-nationale Frauenvereinigung (Adresse: Frau Lina Wagner-Tauber, Prenzlauer Allee 9). Gesinnungsgenossen! Der Jüdische Nationalfonds ist die populärste und zukunftsreichste Schöpfung des Zionismus! Gelingt es uns, durch die Opferwilligkeit unserer Anhänger und durch eine geordnete Verwaltung die Erträgnisse so zu erhöhen, wie es der Größe unserer Bewegung entspricht, so wird der Jüdische Nationalfonds in wenigen Jahrzehnten die finanziell stärkste jüdische Institution sein! Die Größe des Jüdischen Nationalfonds aber ist die Größe des jüdischen Palästina! Jeder Groschen ist ein Stückchen jüdischer Erde! Deshalb, Gesinnungsgenossen! Gedenket des Jüdischen Nationalfonds bei jeder ernsten und freudigen Gelegenheit. Werbet für die Selbstbesteuerung, die schon jetzt eine regelmäßig zufließende Einnahmequelle ist. Stellt Sammelbüchsen auf, die bei genauer Kontrolle gewaltige Summen aufbringen werden. Benutzt alle Sammelmittel, wie N.-F.-Marken, Telegramm blan kette, Ansichtskarten,4> sammelt auch Materialien und Briefmarken, durch die selbst der Ärmste an der Verwirklichung des großen Gedankens mitarbeiten kann, dem alle zionistischen Institutionen geweiht sind, insbesondere aber der Jüdische Nationalfonds. Mit Zionsgruß Die Verwaltung des Jüdischen Nationalfonds, Zentrale für Deutschland. Richard Lichtheim. Max Wollsteiner. Bernhard Sulmann. Dr. Siegfried Moses. Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Österreich: (Adresse: Wien IX, Türkenstraße 9. — Publikationsorgan: „Jüdische Zeitung", Wien.) Vom 14.—21. Februar d. J. eingegangen und in Nr. 8 der „Jüdischen Zeitung" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Kr. 463.96 Selbstbesteuerung...............„ 183.64 Sammelbogen..................„ 220.99 Sammelbüchsen.................„ 405.40 Goldenes Buch (Vollzahlung)*)..........„ 240.— . Summe Kr. 1513.99 JC 1279.32