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Die Welt · 1909-09-15 · 38-39 (15.9.1909) · page 26

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Journal
Die Welt
Volume
13 (1909)
Issue
38-39 (15.9.1909)
Date
1909-09-15
Page
– (sequence 26)
Language
German
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854 - DIEljj Schema für einen Tätigkeitsbericht der Landessammelstellen und Nationalfondskommissionen an das Hauptbureau in Köln aus Anlaß des IX. Kongresses. I. Organisation der LandessammelsteUe. 1. Besteht eine selbständige Landessammelstelle (N. F.-Kommission) oder werden die Agenden vom zionistischen Landeskomitee (Föderationsvorstand) unter Leitung eines N. F.-Kommissärs versehen? 2. Namen der Mitglieder der N. F.-Kommission bzw. des Kommissärs. 3. Besteht ein eigenes N. F.-Bureau? Arbeitet dasselbe mit bezahlten oder freiwilligen Kräften? Anzahl dieser Kräfte. 4. Hauptsächliche organisatorische Agenden des Bureaus: a) Art der Geldeinziehung (direkt von den Lokalstellen oder wie sonst)? b) Spendenausweise, Ausweisorgan, eines oder mehrere? c) Buchführung. d) Ablieferung der Gelder, in welchen Zeitperioden (wöchentlich oder monatlich)? e) Statistik. f) Korrespondenz (Post-Ein- und -Ausgang). g) Varia. 5. Bestehen Provinz-, Distrikts- und Kreiskommissäre bzw. Kommissionen? Beziehungen derselben zur Landessammelstelle und zur zionistischen Distriktsorganisation? Wird eine Distrikts- und Ortschaftsstatistik geführt? Von wem? 6. Lokale N. F.-Kommissäre bzw. Kommissionen, Anzahl, evtl. Namen derselben. Geschieht die Ernennung derselben durch die Landessammelstelle oder die zionistischen Ortsgruppen oder durch wen sonst? 7. Finden periodische Zusammenkünfte der Lokalkommissäre des Distriktes oder des Landes statt? Etwa im Anschluß an allgemeine zionistische Konferenzen? II. Organisation der Sammlungen. Allg emeines. Welche Sammelmittel sind eingeführt und welche haben sich am besten bewährt? a) Büchsen. 1. Anzahl der im Lande überhaupt verteilten. Anzahl der alten vom Wiener Zentralbureau bezogenen Büchsen. Anzahl der neuen Kölner Büchsen. Sind außer diesen noch N. F.-Büchsen ohne Kennbuchstaben und Nummern im Lande vorhanden, wie dieselben in frühern Jahren von verschiedenen lokalen Kommissionen herausgegeben wurden? Sind Anstalten getroffen, diese letztgenannten Büchsen einzuziehen und gegen neue umzutauschen? Werden bei der Verteilung der Büchsen bezahlte Kräfte verwendet? Unter welchen Bedingungen und mit welchem Erfolg? 2. Leerung der Büchsen. Wird dieselbe durch bezahlte oder freiwillige Kräfte vorgenommen? Durch bezahlte Kräfte, unter welchen Bedingungen und mit welchem Erfolg? Wie oft wird im Jahre geleert? Werden unsere Quittungsblocks und Verschlußmarken, wie in unserer Instruktion an die Vertrauensleute angegeben, benutzt? Werden die Büchseninhaber vor der Leerung benachrichtigt und denselben Flugblätter ausgehändigt? b) Marken und Telegrammblankette. Sind Verkaufsstellen eingerichtet? Auf welcher Basis? Anzahl derselben. Erfolg. [ELT -----= tfo. 38 c) Goldenes Buch. Werden viele Teilzahlungen geleistet? Werden dieselben in Evidenz gehalten und der Jüdischen Kolonialbank genau zur Buchung aufgegeben?. d) Selbstbesteuerung. Bestehen Gruppen (Minjamim)? Anzahl. e) Postwertzeichen und Materialien. Wird deren Sammlung systematisch betrieben? Wohin werden dieselben abgeführt? f) Sonstige Sammelmittel. 1. Allgemeine Spenden. 2. Ölbaumspenden. 3. Sammelbogen (Quittungsblocks). 4. Verkauf von Ansichtskarten usw. III. Propaganda, a) Schriftliche. 1. Agitation durch die Presse. Zionistische und andere jüdische Zeitungen. 2. Flugblätter und Broschüren. Allgemeine und Gelegenheitsschriften. Wieviel wurden vom Hauptbureau bezogen und abgesetzt und wieviel eigene von der Landessammelstelle und den Lokalkommissionen herausgegeben? Erfolg. Benennung dieser Schriften, nach Sprache unterschieden; Art des Absatzes, gratis oder gegen kleines Entgelt? In welchen Sprachen? 3. Zirkulare. An die Lokalkommissäre, Organisationen, an jüdische Gerneinden, Institutionen .und Einzelpersonen, wie Rabbiner, Advokaten, Lehrer usw. Erfolg. Propaganda bei Familienfesten, Trauerfällen usw. Wurden Schritte unternommen, um letztwillige Verfügungen zugunsten des N. F. zu erzielen? Erfolg. b) Mündliche Agitation. Wanderredner, Gelegenheitsredner, bei Versammlungen, Familienfesten usw. IV. Allgemeine Bemerkungen über getroffene und zu treffende organisatorische und agitatorische Maßnahmen, die für die allgemeine N.F.-Organisation von Wert sind. V. Historischer Rückblick auf die N. F.-Sammiungen des Landes seit deren Beginn bzw. seit Beginn der Arbeit der Landessammelstelle. VI. Statistik nach jährlichen bzw. halbjährlichen Abschnitten, evtl. distrikts- und ortsweise. VII. Ausblick auf die voraussichtliche Entwicklung des Nationalfonds. Zur Nachahmung empfohlen! Wie wir bereits mitgeteilt haben, hat die österreichische Landessammelstelle an sämtliche Rabbiner Österreichs ein Rundschreiben versandt, worin dieselben ersucht werden, in ihren Feiertagspredigten des N. F. zu gedenken und die Gemeindemitglieder zu Spenden für unsere Institution aufzufordern. Das genannte Runschreiben hat folgenden Wortlaut: Euer Ehrwürden! Hochgeehrter Herr Rabbiner! Zweck und Wirken des „^ni^ HQ^p pp" (Jüdischer Nationalfonds), dessen Sammelabteilung für Österreich zu verwalten wir die Ehre haben, ist gewiß Ihrer dem Wohle des Judentums zugewandten Aufmerksamkeit nicht entgangen. Der Vp'p, der seit seiner Gründung im Dezember 1901 schon 2 Millionen Kronen aufgebracht hat, dient dazu, Grund und Boden in ^nttP a*s Gesamteigentum unseres Volkes

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