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Die Welt · 1909-09-10 · 37 (10.9.1909) · page 16

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Journal
Die Welt
Volume
13 (1909)
Issue
37 (10.9.1909)
Date
1909-09-10
Page
– (sequence 16)
Language
German
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824 DIE^ELT No- 37 JU6D1SCH6R nATIQHAL- FQH PS Der Jüdische Nationalfonds ist dazu bestimmt, palästinensischen Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes zu erwerben und auf ewige Zeiten zu erhalten. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von über 1*\2 Millionen Mark erreicht. MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Gesinnungsgenossen! Gedenket zum bevorstehenden Rosch-Haschonoh des Jüdischen Nationalfonds! Glückwunschablösungen nehmen sämtliche Landessammelstellen entgegen. Zur Organisation der Büchsensammlungen. Mit Bezug auf die in Nr. 32 der „Welt" d. J. abgedruckte Zuschrift von Dr. Genusso w, Melbourne, schreibt uns Gesinnungsgenosse Hugo Schachtel in Breslau u. a. folgendes: „ . . . . Als zunächst erreichbares Vorbild in bezug auf Erträgnis sollte uns in der Tat die Chalukkah dienen. Der Einwand, daß irn Gegensatz zu uns der Chalukkah die religiösen Empfindungen der Juden zugute kommen, bleibt aber trotz der Ausführungen des Herrn Genussow zu recht bestehen. Worauf es ankommt, ist, allen diesen Leuten, die Herr Dr. G. charakterisiert und die es nicht nur in Melbourne gibt, klar zu machen, daß ihr religiöses Empfinden gar nicht ein solches ist, sondern ein nationales» ein soziales, und daß unsere Büchse besser in ihr Haus paßt als die der rein-religiösen Chalukkah. Leider ist das den Leuten, die sich einreden, religiöse Juden zu sein, weil sie aus Pietät noch irgendeine traditionelle Bestimmung erfüllen, aber sonst durchaus nicht religiöse Juden sind und auch von den Chalukkahleuten nicht als solche angesehen werden, sehr schwer klar zu machen. Zumal gerade sie zumeist einen gewaltigen Horror vor dem Wort „national-jüdisch" haben .... Ich würde es sehr richtig finden, wenn jährlich den Büchseniii habern und denen, bei denen man Büchsen unterbringen will, ein kurzer Bericht — aber ganz kurz! — über die Leistungen des N. F. in der vorangegangenen Periode zugehen würde. ... Ob für die Büchsenleerung bezahlte oder freiwillige Kräfte vorzuziehen sind, wird erst noch erprobt werden müssen^ Jedenfalls sollte an der allgemeinen Leerung an den Mittelleiertagen (Chol-Hamoed), also zweimal jährlich, festgehalten werden. Es besteht dann auch die Möglichkeit, in jedem Halbjahr festzustellen, ob etwa irgendwo der bisherige Vertrauensmann versagt und nach einem neuen sich ev. zu bemühen." SPENDENAUSWEIS I _^___■ ■_,________um—in Ii i— ■ nmi — rji ~ Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Österreich: (Adresse: Wien IX, Türkenstraße 9. — Publikationsorgan: „Jüdische Zeitung", Wien.) Vom 20.—30. v. M. eingegangen und in Nr. 36 der „Jüdischen Zeitung" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Kr. 486.25 Selbstbesteuerung...............„ 14.30 Sammelbogen..................„ 161.07 Büchsen.....................„ 187.47 Goldenes Buch (Vollzahlung)...........„ 240.— Summe Kr. 1089.09 JC 925.73

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