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Die Welt · 1909-08-13 · 33 (13.8.1909) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
13 (1909)
Issue
33 (13.8.1909)
Date
1909-08-13
Page
– (sequence 17)
Language
German
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No. 33 DIE3^ ELT 745 JU€DISCH£R flATIOMAL-FOMD5 Der Jüdische Nationalfonds ist dazu bestimmt, palästinensischen Boden als Gesamteigentum des jüdischen Volkes zu erwerben and auf ewige Zeiten zu erhalten. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, besitzt er gegenwärtig ein Vermögen von annähernd l]jo Millionen Mark. MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds hat an die Landessammelstellen folgendes Rundschreiben versandt: Köln, 10. August 1909. Sehr geehrte Herren Gesinnungsgenossen! Wir haben bereits in unseren Publikationen in der „Welt" darauf hingewiesen, daß die Organisation der Büchsensammlung eine der wichtigsten Arbeiten unserer Sammelstellen ist. Ein Erfolg dieser Arbeit kann aber erfahrungsgemäß nur dann eintreten, wenn die Büchsen nicht nur verteilt, sondern auch durchweg regelmäßig geleert und in Evidenz gehalten werden. Eine Kontrolle der Ergebnisse der Büchsensammlungen ist nur mit Hilfe der Ausweise möglich. Diese Ausweise werden aber leider bis jetzt noch sehr mangelhaft zusammengestellt. Es fehlen sehr oft die Angaben des Wohnortes der Büchseninhaber oder die Nummern und Kennbuchstaben, bei manchen Ausweisen fehlt beides. Sind die Ausweise aber ungenau, so sind wir außer Stande, die Büchsenleerungen zu kontrollieren. Wir ersuchen Sie darum höflichst darauf zu achten, daß bei Ihren Ausweisen der Büchsenleerungen stets sowohl der Name des Büchseninhabers und dessen Wohnort wie auch Kennbuchstabe und Nummer der Büchse veröffentlicht werden. Wir haben kleine Beilagezettelchen in deutscher, französischer, englischer und hebräischer Sprache sowie im Jargon drucken lassen, von denen wir Ihnen anbei verschiedene Exemplare übermitteln. Wir stellen Ihnen diese Beilagezettelchen gratis zur Verfügung und bitten Sie, dieselben einige Monate hindurch jedem Brief an Ihre Distriktssammelstellen, Vertrauensmänner und Nationalfondskommissäre beizulegen, um auf diese Weise denselben die Wichtigkeit genauer Ausweise nahezulegen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch Ihre Aufmerksamkeit auf folgenden Punkt lenken: Wir haben in der letzten Zeit bei Durchsicht unserer Büchsen- Kartothek die Wahrnehmung gemacht, daß in manchen Städten die Leerung der Büchsen in der Weise erfolgt, daß der betreffende Kommissär die verteilten Büchsen einsammelt, sie selbst öffnet und leert und alsdann wahllos wieder verteilt, so daß z. ß. die Büchse K 365, welche bisher im Besitze des Herrn X. war, nach der ersten Leerung in den Besitz des Herrn Y. übergeht, nach der zweiten in den Besitz des Herrn Z. usw. Auf diese Weise wird ein heilloser Wirrwarr geschaffen, der nicht nur uns, sondern auch Ihnen und den Distriktssammelstellen eine Kontrolle der Büchsen unmöglich macht. Wir bitten Sie darum, dringend darauf zu achten, daß in Ihrem Lande die Leerungen nicht in dieser Weise stattfinden, sondern daß, wie dies sonst üblich ist, Vertrauenspersonen damit beauftragt werden, mit unserem Quittungsblock versehen, in die Häuser der Büchseninhaber zu gehen, die Büchsen im Beisein des Inhabers zu öffnen, ihr den Betrag zu entnehmen und dem Inhaber über denselben eine Quittung zu erteilen. Gleichzeitig bescheinigt der Inhaber dem Büchsenleerer, welchen Betrag dieser aus seiner Büchse entnommen hat. Mit vorzüglicher Hochachtung und Zionsgruß Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds gez. Dr. Bodenheimer. SPENDENAUSWEIS I______J Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Deutschland: (Adresse: Max Wollsteiner, Berlin-Charlottenburg,Sybelstraße 50. — Publikationsorgan: „Jüdische Rundschau", Berlin.) Vom 1.—30. Juni d. J. eingegangen und in den Nummern 23—26 der „Jüdischen Rundschau" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Jt 378.84 Selbstbesteuerung...............„ 86.10 Büchsen.....................„ 70.71 Goldenes Buch (Teilzahlungen).......... „ 646.21 Summe ^1181.86 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Osterreich: (Adresse: Wien IX, Türkenstraße 9. — Publikationsorgan: „Jüdische Zeitung", Wien.). Vom 19.—26. v. M. eingegangen und in Nr. 31 der „Jüdischen Zeitung" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Kr. 155.56 Selbstbesteuerung...............„ 181.20 Sammelbogen..................» 186.10 Büchsen.....................„ 135.15 Summe Kr. 658.01 Jt 559.31 /I \M ' ' W ,^f)j,' t „A ' V ■ \ . f" >k?n? N *; :■• A'1 'H>. N '1 Y JM ' v %

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