Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 13 (1909)
- Issue
- 32 (6.8.1909)
- Date
- 1909-08-06
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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722 DIE ELT No. 32 Husi: Ahavas Zion (A. J. Mantel) (30) 37.50, Jasy: Schivas Zion 100.—, Negresti: (Rubin J.Schwarz) (40) 50.—, Piatra: (D. Samsony) 200.—, P. Jloie: Bnei Zion (20) 25.—, Ploesti: Hatchio (58) 73.25, Puesti: (H. Marcovici) (23) 27.15, Tazlau: Ezra (A. Birnbaum) (14) 17.50, Vasini: Jehudith (Ceciiie Aranovici) (21) 26.25, Ag. Jerusulaim (J. Jos. Wechsler) 22.60, zus. Lei 1820.65 1472.54 Kroatien-Slavonien Osijek: Zionistischer Verein „Theodor Herzl" und div. (120) Kr. 144.—, Fjume: (9) 10.80, Nasice: (5) 6.—, Brcka: (15) 18.—, Bjelina: (77) 92.40, D. Tuzla: (23) 27.60, Visegrad: (20) 24.— Prijedor: (21) 25.20. Travnik: (47) 56.40, Mädchenverein „Moriah". Djakovo: (15) 18.—, Verein „Bene Zion", Sarajewo: (127) 152.60, Verein „Judäa", Zagreb: (78) 93.60, Verein „Zion", Vinkovci: (54) 64.80, kleinere Orte Bosniens: (30) 36.—, zus. 641 Schekel Kr. 769.40 Ji 651.25 Zentralkomitee der Gallzischen Zionisten Westgalizisches Distriktskornitee in Krakau: Bochnia: (Isak Jakob) JC 7.—, Debica: (J. Dintenfas) 20.—, Kolbuszowa: (M. Grabschrift) 7.—, Lancut: (J. M. Rosmarin) 33.—, Krakau: (nicht abgeschlossen) 182.— Nowy Targ: (Dr. M. Jassem) 30.—, Mielez: (Mayer Hermeie) 50.—, Ropesyce: (Josef Hiller) 5.—, Zabno: (J. Salpeter) 9.—, Tarnow: (Kreiskomitee) 200.—, zus. 543 Schekel JC 543.— Federazione Sionistica Italiana Venedig Le. 151.25, Modena 133.75, Ferrara 126.25, Bologna 57.—, Roma 31.25 .... zus. Le. 499.50 JC 402.95 England Order of Ancient Maccabeans............JC 387.60 Zionistisches Landeskomitee für Ungarn Budapest Kr. 148.50, Pozsony 5.40, Resica 12.60, Zalaegerszeg 1.20, öyör 1.20, Szatmarcseke 18.—, Eperjes 84.—, Kecskes 2.40, Temesvar (Diff.) —.20, Marmorossziget 22.50, Pöstyen 49.20, Bonyhad 6.—, Kajdano 3.60, Kispest 14.40, Kismarton 49.20, Hethars 32.40, zus. Kr. 450.80 JC 382.55 Nederlandsche Zionistenbond De Graafschap (23) Fl. 13.80, Friesland (25) 15.—, Twente (2) 1.20, Amsterdam (30) 18.—, Hilversum (32) 19.20, Colvorden (20) 12.—, Haag (36) 21.60, Arnheim (29) 17.40, div. (1) —.60, Misrachi (57) 34.20 zus. 255 Schekel Fl. 153.— JC 257.65 Australien Sydney Zionist Society, Sydney...........Jl 204.— Türkei Saloniki......................Ji 202.20 Serbien Verein „Zion", Sabacz.............• . Ji 34.— Zentralkomitee der Zionistischen Organisation für Rußland 3157 Schekel ...................*Ä 3389.70 (Spezifikation fehlt) Federation of Zionist Societies of Canada 2040 Schekel...................A 2129.25 (Spezifikation fehlt) Comite' Central des Sionistes de Bulgarie (Spezifikation fehlt) Ji 204.— Gesamteingang im Monat Juli JC 16 011.70 Gesamtbetrag der Schekelsammlung bis 31. Juli 1909 JC 56.872.19 Herr Dr. Max Nordau ersucht uns um die Aufnahme folgender Zeilen: „Da es mir, selbst mit Beihilfe meiner sämtlichen Familienmitglieder, unmöglich ist, auf alle Briefe und Telegramme, die mir zu meinem 60. Geburtstage zugegangen sind, einzeln zu antworten, bitte ich alle Vereine und Einzelpersonen, alle bekannten und unbekannten Freunde, die mich mit ihren Glückwünschen und aufmunternden Zuschriften geehrt und erfreut haben, an dieser Stelle meinen herzlichen Dank entgegennehmen zu wollen. Paris, 2. August 1909. Dr. M. Nordau München, 20. Juli. Mit einem hochinteressanten, unveröffentlichten Briefwechsel zwischen Fr. N i e t z s c h e und K a r 1H i 11 e b r a n d, den Geheimrat Crusius mit einem Begleitwort versehen hat, beginnen die „Süddeutschen Monatshefte" ihre reichhaltige' und gediegene Augustriummer. (Preis JC 1.50.) Grazia Deleddas Roman „Bis zur Grenze" findet darin seinen Abschluß. Ludwig Ganghofer führt in seinem „Lebenslauf eines Optimisten" das „Buch der Kindheit" zu Ende. Der frühere deutsche Gesandte in Stockholm Graf von Leyden nimmt in einem Aufsatz „Glossen zu Tagesfragen" Stellung namentlich zur Reichsfinanzreform und zu dem englisch-deutschen Gegensatz. Über „Neue Frauenliteratur" verbreitet sich Therese Leo. Lisa Wenger entwirft in ihrer Novelle „Pfarrer Salier" ein kraftvolles Charakterbild aus den 40er Jahren. Finanzreform in der Küche! Allzu konservativ ist die Hausfrau im Reiche ihrer Küche, und so leicht sich gerade in unserer heutigen Zeit die moderne Frau den vielfachen Erleichterungen und Verbesserungen des Wirtschaftslebens im 20. Jahrhundert anerkennend anschließt, so schwer wird es ihr in manchen Fällen, so auch auf dem Gebiete der Kochkunst, vom Althergebrachten, von der lieben Urgroßmama überlieferten zu lassen. Daß gerade das Altgewohnte, früher einmal praktisch und billig Gewesene heute unbequem und teuer ist, das weiß die Hausfrau, — seufzt, — aber braucht es ruhig weiter. So z. B. die Brat- und Backfette. Da wird Nierentalg ausgelassen, —-- tränenden Auges steht die Frau im Qualm, der Geruch durchzieht für jeden andern fürchterlich das Haus, aber — Nierentalg ist von jeher im A. B. C. der Küche enthalten gewesen, also „es muß sein"! Butter wird unter dem vielversprechenden Namen „Kochbutter" eingekauft; zum „so essen" geht sie nicht mehr, aber beim Kochen, da kann man sie verwenden, sie kostet ja 20 Pfg. weniger wie Tafelbutter, — man muß doch sparen — sparen — sparen! Ja verehrte Hausfrau, kennen Sie denn nicht die alle Speisefette ersetzende Kokosbutter; kennen Sie nicht „Kunerol"? „Sehen Sie, wenn Sie „Kunerol'1 verwenden, da können Sie wirklich etwas sparen. Alles, was Sie mit Butter, Nierenfett, Schmalz in der Küche backen, braten und kochen können, das können Sie mit „Kunerol" ebensogut, ja besser herstellen. „Kunerol" riecht nicht, wenn es heiß wird, es dampft und dunstet nicht, es hält sich lange und — kostet halb so viel als Butter, gibt aber dazu ein Drittel mehr aus!" Das ist der Punkt, an dem bei größern Ersparnissen im Haushalte eingesetzt werden kann, wo sich wirklich das Sparen nicht durch den Verbrauch minderwertiger Zutaten, sondern gleichwertiger und sogar besserer appetitlicherer Erzeugnisse erzielen läßt. So läßt sich eine „Finanzreform" im kleinern Haushalte leicht bewerkstelligen. Kochbücher versenden gerne und gratis an Interessenten die „Kunerol"- Werke, Bremen. Jeder Tag der Arbeit raubt Nervenkraft. Die Stärkung der Nerven, d. h. die Ergänzung ihrer verbrauchten Kraft, ist daher für jeden modernen Berufsmenschen eine Lebensfrage und eine ernste Pflicht. Das von der Wissenschaft anerkannte und von den rzten erprobte Mittel, das hier in Betracht kommt, heißt „Sanatogen". Sanatogen stärkt und stählt die geschwächten und erschöpften Nerven, indem es sie nährt, indem es ihnen die wichtigsten Bestandteile ihres organischen Aufbaues zuführt und dadurch die verbrauchte Kraft ersetzt. Die natürliche Folge davon ist die Neubelebung und Verjüngung des gesamten Organismus, eine beglückende Hebung aller seiner Kräfte und Leistungen. So mancher würde sich wie neugeboren fühlen, wenn er sich entschließen könnte, einen Versuch mit Sanatogen zu machen. Wir verweisen ausdrücklich auf den der heutigen Nummer beiliegenden Prospekt der Sanatogen-Werke Bauer & Cie., Berlin SW. 48. Warnung! Warnung! Nachdem wir gehört haben, daß ein gewisser Samuel Tiktin, welcher einige Zeit bei uns Schreiber war, gegenwärtig in Europa Spenden für unsere Allgemeine Männer-Irrenanstalt sammelt, erklären wir hiermit, daß wir bis jetzt niemanden beauftragt rfaben, für unsere Anstalt öffentlich zu kollektieren. Falls das Gerücht auf Wahrheit beruht, bitten wir Tiktin anzuhalten und ihm die in unserm Namen gesammelten Gelder abzunehmen. Wer gesonnen ist, für unsere Anstalt etwas zu spenden, möge seine Gaben gütigst direkt nach Jerusalem senden unter der Adresse: „Anglo Palästina Co." für „Allgemeine Männer- Irrenanstalt Lasinsky" in Jerusalem. Der Vorstand der Allgemeinen Männer-Irrenanstalt Alter Lasinsky. Die Buchdruckerei für fremde Sprachen Max Jchmersow in Klrctitioin H.-L betreibt seit 1883 die Herstellung wissenschaftlicher, fremdsprachlicher und orientalischer Drucksachen als Hauptgeschäftszweig, und ist namentlich in der Ausführung von Druckarbeiten in hebräischer Schrift und Sprache ganz besonders leistungsfähig, desgleichen für Russisch, Polnisch und alle slawischen Sprachen. Tüchtiges Personal aus den verschiedensten Nationalitäten. Wegen zeitweiliger Arbeitsruhe erscheint diese Nummer verspätet. in der Druckerei