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Die Welt · 1909-02-05 · 6 (5.2.1909) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
13 (1909)
Issue
6 (5.2.1909)
Date
1909-02-05
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Bei der Jüdischen Kolonialbank in London sind eingegangen: Durch Herrn Max Wollsteiner, Berlin: Für die misrachistische Mittelschule in Palästina M. 26.20 Für das hebräfsche Gymnasium in Jaffa ..... „ 1.— Für die russ.-jüdischen Waisenkinder in Palästina „ 5.— (nach Vorschlag Hugo Schachtel, Breslau.) Briefkasten Südafrikanische Zionistenkonferenz: Herzlichsten Dank, Zionsgruß! D. W. Literarisches „ Nord und Süd", die bekannte deutsche Monatsschrift, die sich mit Beginn des vorigen Jahrgangs durch Reorganisation des Inhalts und der Ausstattung so vorteilhaft verändert hatte, daß man das ehrwürdige alte Blatt kaum wiedererkennen konnte, versendet soeben das erste Heft des neuen, 33. Jahrgangs. Für den neuen Jahrgang ist ein imponierendes Programm aufgestellt. Im vorliegenden Januarheft beginnt die Veröffentlichung von Jacob Wassermanns „Bekenntnisse eines Offiziers". — Hermann Bang erzählt im gleichen Hefte von persönlichen Erinnerungen an den verstorbenen großen nordischen Dichter Jonas üe. — Der Sohn Herweghs veröffentlicht gemeinsam mit Victor Fleury in demselben Hefte den Briefwechsel von Georg und Emma Herwegh mit Ludwig Feuerbach. — Prof. J. Reinke, der berühmte Antipode Häckels, schreibt einen populär-wissenschaftlichen Artikel über „Die Schranken des Naturerkennens". — Vom russischen Dichter des sittlich-revolutionären Romans „Ssanin", Arzybaschew, bringt das neue „Nord und Süd"-Heft eine packende Novelle „PaulTumanow".— Der berühmte Berliner Universitätsprofessor, Geheimrat A. Eulenburg schreibt im gleichen Hefte über „Neurasthenie der Tonkünstler". — Herrn. Hesse, Richard Schaukai, Camill Hoffmann sind mit vollendeten lyrischen Beiträgen vertreten. — Über Victor Hugo, dessen Bild das Januarheft von „Nord und Süd" ziert, schreibt Universitäts- Professor Dr. Rieh. M. Meyer einen ausführlichen Essay. — Zieht man nun noch die dramatischen und die literarischen Berichte aus der Feder von Prof. Dr. Ludwig Geiger und Rieh. M. Meyer in Betracht, sowie die Musikbeigaben von Max Bruch und Ferdinand Hummel, mit Text von Prof. Dr. Wilhelm Altmann, so muß man anerkennen, daß in Deutschland nur wenige Zeitschriften sind, die eine solche Fülle des Guten und Schönen, Interessanten und Lehrreichen zusammengestellt bieten können. „März", Halbmonatsschrift für deutsche Kultur. Herausgeber: Ludwig Thoma, Hermann Hesse, Albert Langen, Kurt Aram. Zweites Januarheft 1909. Preis Jt 1.20, im Abonnenment: das Quartal (6 Hefte) Jib.—. Verlag von Albert Langen in München. Das zweite Januarheft des „März" bringt aus der Feder des Reichstagsabgeordneten und Landtagspräsidenten Friedrich Payer eine durch sachliche Klarheit und stillen Humor ausgezeichnete Erörterung über unsre jüngsten politischen Fortschritte. Siegmund Feldmann schildert in reichem Stil unterhaltlich die neuesten Schicksale der Jungfrau von Orleans. Die weltberühmte Modistin Madame Jeanne Paquin plaudert graziös über die Psychologie einer großen Pariser Schneiderin; Hermann Hesse läßt zwei Wanderer über die Idee der „Wiederkehr" sprechen; Oskar Harslem vertritt in einem anziehenden Feuilleton die Meinung, daß unsre Orthodoxen die Technik des Seelenfanges besser beherrschen als unsre Aufklärer; Assessor Eberhardt spannt den Leser durch neue Akten über Kaspar Hauser; Knut Hamsun setzt seinen fesselnden Roman fort; der fünfzigste Geburtstag des Kaisers wird von Verus beleuchtet. Eine Fülle kleinerer Artikel und Glossen, iw denen auch Conrad Haußmann beigesteuert hat, beschäftigt sich mit den verschiedensten aktuellen Stoffen, Politik^ Handel, Prag („Brief bemmische"), Rembrandt und Künstlerwachstum, Zentrum, Adel, Tuberkulose usw. Wir können allen unsern Interessenten die erfreuliche Mitteilung machen, daß die bekannte K a ff e -1 m p o r t - F i r in a L ti d w i g Hacker, Hamburg 6 W., auch in diesem Jahre tadellosen Kaffee in nur vorzüglichsten Mischungen, unter Aufsicht des hochehrw. Hamburger Oberrabbinats für den Oster^ebrauch herstellt. Es empfiehlt sich, Bestellungen der Firma möglichst frühzeitig zu übermitteln, damit der Versand rechtzeitig erfolgen kann. Lieferung schon von o Pfd. an franko, ohne Anrechnung jeglichen Portos oder Yerpackungsspesen. Else Traub * Willi David VERLOBTE Mannheim, Februar 1909. I-1 Jüdischer Verlag, cm.».h„ Köln a.Rh. Soeben gelangte zur Ausgabe: Erez-Israel (Das Jüdische Land) Reiseerinnerungen von J. H. Kann Deutsche Ausgabe Ein stattlicher, vornehm ausgestatteter Band von 185 Seiten in Großoktav, mit einer Umschlagzeichnung von Josef Israels, einem Titelbild — Heliogravüre - und 41, zum Teil ganzseitigen Text-Illustrationen sowie zwei instruktiven Palästinakarten in Farbendruck. Preis brosch. Mk. 3.50, gebe Mk. 5.— :: Aus dem Inhalt: :: Erez-Israel, das jüdische Land Die jüdische Kolonisation :: Der Zionismus f :: Dieses neueste und aktuellste Palästinabuch, dessen Erscheinen in jüdischen Kreisen allseitig mit Spannung erwartet wurde, wie viele bei uns eingelaufene Anfragen erkennen ließen, wird sich in der modernen Palästinaliteratur seinen besonderen Platz sichern. Zu beziehen durch jede Buchhandlung sowie direkt vom Jüdischen Verlag, 6. m. b. h.. Köln a. Rh. Karolingerring 6 m 1 IMllMliSM

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