Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 11 (1907)
- Issue
- 51 (20.12.1907)
- Date
- 1907-12-20
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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JUeDISCHCR IWIOMAL-FOMDS MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Noch immer werden die Telegrammblankette des Jüdischen Nationalfonds viel zu wenig benutzt. Wir machen daher sämtliche Gesinnungsgenossen und zionistischen Vereine darauf aufmerksam, daß solche Telegrammblankette in den Sprachen und Währungen von Deutschland, Österreich, Rußland, England, Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika vorhanden und bei den Sammeisteilen der betreffenden Länder erhältlich sind. Bestellungen auf mehr als 100 Blankette erledigt auch die Jüdische Kolonialbank. (Brook House, Walbrook, London E. C.) Wir bringen anbei eine Abbildung der Österreich. Telegrammblankette und bitten unsere Gesinnungsgenossen in allen Ländern, recht häufig Telegrammblankette des Jüdischen Nationalfonds zu benutzen. Im Laufe des nächsten Monats werden neue Nationalfondsmarken herausgegeben werden. Wir bitten unsere Gesinnungsgenossen, die alten Marken möglichst aufzubrauchen. Insbesondere wollen die Vereine und Vertrauensmänner mit ihren alten Beständen aufräumen. Von dem in der „Welt" (Nr. 31 ff.) erschienenen Auszug aus dem Memorandum und den Statuten des Jüdischen Nationalfonds ist nunmehr im Verlage des Kölner Hauptbureaus ein Sonderabdruck erschienen. Der Auszug enthält sämtliche Bestirnt] des Originalstatuts und bringt die Hauptpunkte in wörtliche" setzung. Der Preis des sehr gefällig ausgestatteten Heftchen^-Jl^tigt 20Pfg. Gegefi Teilsendung desj||f^|jss beziehen durch zu das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds (z. H. des Herrn Rechtsanwalts Dr. M. J. Bodenheimer) Köln, Karolingerring 6. Das Originalstatut in deutscher u. englischer Sprache ist gleichfalls gegen Voreinsendung des Betrage^^ 1.— bezw. beim HauptfcuitfWP&rhältlich. j?v;^..... Vom n ächten Järrre ab werden in der „Welt" regelmäßig vergleichende statistische Daten über die Eingänge des Jüdischen Nationalfonds aus den einzelnen Ländern veröffentlicht werden. Die neuen Sammelbüchsen werden voraussichtlich im Monat Januar zur Versendung gelangen. Wir bitten alle Gesinnungsgenossen, welche Büchsen in ihren Wohnungen anzubringen wünschen, sich rechtzeitig an die Sammelstellen ihres Landes zu wenden, damit wir in der Lage sind, diese Sammelstellen mit dem erforderlichen Quantum zu versorgen. Die neuen Büchsen werden mit deutscher, englischer, französischer, hebräischer und magyarischer Aufschrift hergestellt. Ferner sind auch neue Sammelbogen in Vorbereitung. Dieselben sollen ebenfalls in den wichtigsten Sprachen gedruckt werden. Etwaige Wünsche und Anregungen möge man den Sammelstellen mitteilen, welche uns dieselben weitergeben werden. Die Broschüre „Was ist und will der Jüdische Nationalfonds** ist durch das Kölner Hauptbureau oder die Landessammelstellen des Jüdischen Nationalfonds zum Preise von 20 Pfg. pro Stück zu beziehen. Zionistische Vereine erhalten bei Abnahme einer größeren Anzahl angemessenen Rabatt. Einige Bemerkungen über das Sammeln von Briefmarken für den Jüdischen Nationalfonds Von Dr. med. Julius Loewenheim, Leiter der Brief markenverkaufssteile des J. N. F., Berlin S. W., Beuthstraße 13 u.^ Von vielen Freunden unserer Sache sind uns auf Grund Mj§|gfg€; Veröffentlichungen schon in reichlichem Maße Brief marketymggd Ganzsachen (Kuverte, Postkarten etc. mit eingedruckten Mä&Slcfen im ganzen Zustande) zugeschickt worden. Viele haben sich^feläei offensichtlich bemüht, uns gutes und besonders ausgesuchtes Material zu senden, aus dem sich ein beträchtlicher Gewinn für den Jüdischen Nationalfonds erzielen läßt. Aus mehreren Zuschriften aber haben wir die Überzeugung gewonnen, daß unsere Aufforderung, möglichst gute Marken zu schicken, fälschlich dahin aufgefaßt worden ist, daß die gewöhnlichen, überall kursierenden Marken überhaupt nicht mehr geschickt werden sollen. So war es nicht gemeint. Selbstverständlich sind wir für jede, auch die kleinste Zusendiiti^ger gewöhnlichen Marken dankbar; es sollte aber unseren Efr|jj^^n nahegelegt werden, uns nicht nur die einfachen Marken zwni^^j^, sondern sich ein bißchen Mühe zu geben, insbesondere feftfeJffeft. Korrespondenzen ihrer Freunde und Bekannten und äl^Mn Dubletten der Markensammler 'möglichst bessere und seltnere