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Die Welt · 1907-07-26 · 30 (26.7.1907) · page 20

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Journal
Die Welt
Volume
11 (1907)
Issue
30 (26.7.1907)
Date
1907-07-26
Page
– (sequence 20)
Language
German
Belongs to
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Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Nordamerika: Allgemeine Spenden: (W) H. Schur, Chicago, cts. 55. Mk. 2.45 Selbstbesteuerung: (W) Schenectady, Dr. E. Weintraub für 2 Monate $ 1.—, Dr. 0. 0. Kroh, E. Krause, Q. Weintraub für 2 Monate ä 50 cts., R Ostermann für 4 Monate . . $ 3.50 Mk. 14.64 Für die Olbaumpflanzung: Administration der „Welt" in Köln: Budweiser zionistische Mittelschüler spenden auf den Namen Dr. Thieberger und Dr. Ehrlich je einen Baum Kr. 14 — Mk. 11.88 Für den Herzl wald: Administration der „Welt" in Köln: A. Kalwaryski, Konstantinopel, auf den Namen seines neugeborenen Sohnes Acher Margolis K. 3 Bäume .... Mk. 18.— Ch. Meithis, Leipzig, anläßlich einer bestandenen Diplomprüfung auf den Namen von M. Feinberg, M. Zandstein je 1 Baum, 2 Bäume ...............„ 12.— Siegmund Landau, Petrikau, auf den Namen Mos. Feinkind 1 Baum R. B...................„ 6.59 A. Borzykowski, Petrikau, 1 Baum.......... „ 6.— Gesammelt durch A. Pineles und Ch. Tartakower, Gleichenberg, 5 Bäume auf den Namen Achad Haatn.....„ 30.— S. Aflelzer, Rohartyn, auf den Namen seiner verstorbenen Schwiegereltern Abraham Hirsch und Debora Friedlander 2 Bäume Kr. 14.—.............. . .Mk. 11.90 Eingegangen bei Herrn Prof. Dr. O. Warburg-Berlin: Vom Zentralbureau der Z. O. iu Rußland, Wilna . . . Mk. 1315.— Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds in Wien: Verein Zion, Kossow: gesammelt durch S. Kainil Ss. anlässlich Herzls Jahrzeit: Dawid Eltiß, S. A. Häusler, S. Vogel, L. Schächter a 1.—, S.Horowitz, Ch. Steinschneider ä —.60, M. Jegermann, E. Schneeberg, N. Engel, M. Eltis, M. Eifermann, A. Hillmann ä —.50, B. Roegler, B. Goldstein ä —.40, N. Zwerling, M. Mayer, E. Kressel, J. Rosen, S. Kaufmann, S. Besch ä —.30, S. Kamils, O. Gärtner ä —.25, S. Reßler, J. Mayer jr., F. Kamil, D. Vogel, A. H. Stein, S. Kamil Ms., M. J. Scharf, A. Schauer, S. Eisen kraft, A. Kalmann, E. Finster, S. Fieber, A. H. Kirchner, M. Riegler, L. Gärtner, F. Simche, D. Hirschhorn, L. Gottesfeld, H. Siederer, J. Kalmann, J. Stein, J. Mayer sen., A. Drucker, K. Somrnerfreind, H. Tannenzapf, L. Kamil, M. Fröhlich, D. Krämer, J. Riesel, D. Krauthammer, S. Krämer, S. Rosenberg, Ch. H. Drucker, Ch. Rosenheck, M. Rath, H. Groppach, A. Heimann ä —.20, S. Morgenstern, S. Dresner ä —.15, A. Römer, S. Reicher, A. Kamil, D. Rappaport, A. Plach, H. Spasser, M. Häusler, S. Thau, S. Kreisel, J. Steiner, L. Gärtner, B. Fröhlich, S. Speicher, M. Klau, Ch. Mühlbauer, S. Römer, J. Merbaum, B. Winter, W. Tannenzapf, S. Mauler, S. Adelsberg, A. Riegler, S. Mühlbauer, M. Hoffenberg, Ch. Buchner, S. Steiner, K. Hoffler, A. L. Mayer, N. Fuchs ä —.10, M. Kamil Ms. —.08, S. Lehrer, B. Spiegel ä —.04 22.06 Studentenverein Maccabäa, Budapest, je 1 Baum auf Namen Dr. Herzl und Frau Paulin Bereghi......... 14.— Dr. B. Cablonz 2 Bäume für Dr. F., Berlin...... 14.— Sendung Gustav Seidemann, Prjedor: je 1 Baum auf Namen Frau Henka Retter, geb. Rappaport sei., Frau Fani Gros und Ignatz Krauß sei................ 21.— Am Jahrzeittage Herzls in Nagy-Marton 1 Baum auf Namen Hermann fiorowitz, Horowitz, Ungvär, B. Holzer ä 20.—, Steinhof—.30, Ph. Schey —.40, Klein —.80, Mayer 1.70, Schön 1.80, verschiedene Spenden 1.40....... 7.— 1 Baum im Herzlwalde auf Namen Verein „Zionistischer Handelsakademiker Theodor Herzl", Brünn...... 7.— Jüdisch-nationale Mittelschüler, Kremsier durch Julius Kulka: 1 Baum auf Namen der jüdisch-nationalen Abgeordneten im österreichischen Parlament 7.— 1 Baum auf Namen des unvergeßlichen Dr. Theodor Herzl zur Jahrzeit 7.—...............« 14.— Dr. Salomon Wassermann, Rozniatow, je 1 Baum auf Namen Hermann und Marie Wassermann, Lemberg . . 14.— Summe Kr. 113.06 Für verschiedene Zwecke: Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds in Wien: Für das Herzldenkmal in Czernowitz: jüdisch-Nationale Mittelschüler, Kremsier, durch Julius Kulka Kr. 10.69 Für die Belkindschule in Palästina: Gablonz a. N.: Gertrude Brössler, Mice Eisner und Marie Kohn beim Austritt aus der Schule.........Kr. 6.— Für den Bezalel: Dr. Segal, Felek...................Kr. 2.— Administration der „Welt" in Köln: Für den „ Bezalelu: M. Adler, Dioszeg, K. —.50............. . Mk.—.42 Durch Isaac Metzger, Sammlung am 9. Ab in Hochfelden „ 22.55 Prof. Dr, O. Warburg-Berlin Für die Palästinakommission: Vom Zentralbureau der zionistischen Organisation Rußlands in Wilna....................Mk. 430.— Jüdische Kolonialbank Für die russischen Juden: Per Herrn Schneider, Schadow, Gouvernement Kowno £ 3.—.— Selbstbesteuerung Die außerordentliche Wichtigkeit der Institution der Selbstbesteuerung zugunsten des Nationalfonds kann nicht oft und eindringlich genug wiederholt werden. Wir wollen hoffen, daß sich diese Einrichtung in gesinnungsgenössischen Kreisen noch viel allgemeiner einbürgern wird als dies bisher der Fall ist und verweisen auf den Beschluß des VII. Kongresses, der es jedem Zionisten zur Pflicht macht, sich mit einem beliebigen Prozentsatze seines Jahreseinkommens zugunsten des Nationalfonds zu besteuern. Hierbei ist wohl zu beachten, daß diese Einrichtung den Intentionen des Kongresses gemäß ausschließlich dem Jüdischen Nationalfonds zugute kommen und keinem anderen wie immer gearteten Zwecke dienstbar gemacht werden soll, wie dies neuerdings in Rußland geschieht. Empfehlenswert ist die Bildung von Zehnerschaften, sogenannten Minjangruppen, die monatlich oder vierteljährlich einen für alle Glieder gleich bemessenen Teil des Einkommens an den Nationalfondskommissär des betreffenden Ortes oder an die Landessammelstelle abführen; jedoch sollen diese Gruppen womöglich aus Zionisten und Nichtzionisten, und zwar der Mehrzahl nach aus Nichtzionisten bestehen. Die Erfahrung hat gezeigt, daß auch Nichtzionisten mit Leichtigkeit zur Selbstbesteuerung für den Nationalfonds angeworben werden können. Jedenfalls haben rein zionistische „Minjanim" bei weitem nicht den agitatorischen Wert gemischter Selbstbesteuerungsgruppen. Sehr wünschenswert wäre es, wenn eine jede Gruppe dem Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds Mitteilung machte, welchen Prozentsatz des Einkommens die einzelnen Glieder der Gruppe dem Nationalfonds widmen. Das Hauptbureau würde darüber selbstverständlich strengste Diskretion wahren. Übrigens müssen ja die Mitglieder der Gruppe nicht ihren Namen nennen. Für die Ausweise genügt die Angabe der Anfangsbuchstaben oder sonst eine Chiffre. Auf diese Weise wäre vollständige Diskretion gewährleistet. Die Gesamtsumme der Spenden in dieser Nummer beträgt Mark 3935-15. Das Technikum Mittweida ist ein unter Staatsaufsicht stehendes höheres technisches Institut zur Ausbildung von Elektro- und Maschinen-Ingenieuren, Technikern und Werkmeistern, welches alljährlich ca. 3000 Besucher zählt. Der Unterricht in der Elektrotechnik wurde in den letzten Jahren erheblich erweitert und wird durch die reichhaltigen Sammlungen, Laboratorien, Werkstätten und Maschinenanlagen (Maschinenbau-Laboratorium) etc. sehr wirksam unterstützt. Das Wintersemester beginnt am 15. Oktober, und es finden die Aufnahmen t'ur den am 24. September beginnenden unentgeltlichen Vorunterricht von Anfang September an wochentäglich statt. Ausführliches Programm mit Bericht wird kostenlos vom Sekretariat des Technikums Mittweida (Königreich Sachsen) abgegeben. In den mit der Anstalt verbundenen ca. 3000 qm Grundfläche umfassenden Lehr-Fabrikwerkstätten finden Volontäre zur praktischen Ausbildung Aufnahme. Auf allen bisher beschickten Ausstellungen erhielten das Technikum Mittweida bezw. seine Präzisions-Werkstätten hervorragende Auszeichnungen. Industrie- und Gewerbeausstellung Plauen: die Ausstellungsmedaille der Stadt Plauen „für hervorragende Leistungen". Industrie- und Gewerbeausstellung Leipzig: die Königl. Staatsmedaille „für hervorragende Leistungen im technischen Unterrichtswesen". Internationale Weltausstellung Lüttich: den Prix d'honneur. Redaktion: Berthold Feiwel. — Verantwortlicher Redakteur: Julius Berger. — Druck von M. DuMont Schauberg, Köln.

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