Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 10 (1906)
- Issue
- 48 (30.11.1906)
- Date
- 1906-11-30
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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22 DIE ELT No. 48 1 Anteil 80.—, Mrs. Lena Cohen 5 Anteile 400.—, Paul Gordon 1 Anteil 80.--, zusammen.........Mk. 720,— Eintragungen in das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds: 3005 Rosa Lea Ringel, Stryj............Kr. 240.20 3006 Jüdische Gymnasialjugend, Buczacs...... „ 240.-— 3007 Dr. Ch. Weitzman of Manchester in honour of his recent marriage..............Pfd. 10,—,— Beim Zentralbureau des Jüdischen Nationalfonds sind folgende Briefmarkenspenden eingegangen: Dr. Leopold Meisel, Wien, Lizy Smotricz, Suczawa, Siegfried Altmann, Lehrer, Straßnitz, Moise R. Farchy, Belgrad, Julius Kohnm, Teplitz-Schönau, Rachela, Stanislau, Apotheker Herman, Turn Magurele. Allen Spendern herzlichsten Dank und Zionsgruß! Die Gesamtsumme der Spenden in dieser Nummer beträgt Mark 9106.75. Meyers Großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 148 000 Artikel und Verweisungen auf über 18 240 Seiten Text mit mehr als 11 000 Abbildungen. Karten und Plänen im Text und auf über 1400 Illustrationstafeln (darunter etwa 190 Farbendrucktafeln und 300 selbständige Kartenbeilagen) sowie 130 Textbeilagen. 20 Bände in Halbleder gebunden zu je 10 Mark oder in Prachtband zu je 12 Mark. (Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien.) Marokko! In ihren Folgen noch nicht absehbar, ist die Marokkokonferenz unzweifelhaft eines der wichtigsten politischen Ereignisse unsrerZeit, und so hat denn ihre Vorgeschichte schon im „Großen Meyer" Platz gefunden, dessen 13. Rand (Lyrik bis Mitterwurzer) uns vorliegt. Dies Beispiel sowie die überaus instruktiven, von zahlreichen Tafeln, Tabellen etc. begleiteten Artikel über Marine, die zu der alle Parteien so lebhaft bewegenden Flottenvorlage das richtige Verständnis bringen, zeigen, daß auch der neue Band ganz auf der Höhe der Zeit steht. Auch der Artikel „Militär" ist sehr beachtenswert. Aus dem sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Gebiete nennen wir „Mädchenschutz", „Markthallen" (mit zwei Tafeln), „Mäßigkeitsbewegung'4, aus Literatur und Kunst „Lyrik", „Märchen", „Mendelssohn-Bartholdy", „Minnesinger", insbesondere aus dem Gebiete der bildenden Künste „Malerei", „Medaillen" (mit sechs wesentlich ergänzten Tafeln), „Menzel" und „Meunier", die zwei großen Toten des vorigen Jahres. Aus der Geschichte und Länderkunde haben „Mandschurei" und „Martinique"- jetzt besondere Anziehungskraft. Von Städteaufsätzen sind „Mannheim" und „Metz" mit Kartenmaterial neu ausgestattet. Endlich führen wir noch eine Reihe von Artikeln an, die dem vom „Großen Meyer" bekanntlich mit besonderer Liebe gepflegten Gebiete der Naturwissenschaft und Technik angehören, und die mit neuen oder erneuerten Tafeln in Schwarz- und Farbendruck sowie mit Te.xtbeilagen besonders reich ausgestattet sind. Wir greifen da aus der schier übergroßen Fülle heraus: „Magnetometer" und „Magnetograph*', „Mähmaschinen", „Maschinenpfhig", „Materialprüfung", „Mauersteine", „Medizin'*, „Metamorphismus der Gesteine", „Meteorologische Hochstationen'% „Mineralwässer" (mit einer Beilage, die die Zusammensetzung der wichtigsten Mineralwässer, ihre Analyse und Temperatur angibt). Im ganzen enthält dieser Band nicht weniger als 43 schwarze imd 7 farbige Tafeln, 19 Karten und Pläne, 3 Textbeilagen und 195 Abbildungen im Text. KONKURS! Nachdem unser Herr Rabbiner Dr. A. Blüh infolge seines hohen Alters in den Ruhestand getreten ist, gelangt in unserer Gemeinde die Stelle des n t Rabbiners zur Besetzung. Mit dieser Stelle sind nachstehende Bezüge verbunden: a) Grundgehalt...............K. 2000.-; b) Wohnungsbeitrag.............K. 500.—; c) die Remuneration für die Erteilung des Religionsunterrichtes an den staatlichen Mittelschulen; djdas Einkommen aus der Matrik; e) die statutenmäßigen Emolumente. Die Beamten der Gemeinde erhalten Quinquenalzulagen im Betrage von 1.0" o des Grundgehaltes und sind pensionsberechtigt. Bewerber um diese Stelle wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis längstens 15. Februar 1907 an den gefertigten Vorstand einbringen. Bemerkt wird, daß in unserer Gemeinde der Gottes dienst auf Grund des Gebetbuches für die neue Synagoge in Berlin (Geiger) abgehalten wird. Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Der Vorsteher: Dr. Theodor Sonnenschein. Troppau, den 22. November 1906, KONKURS l Kt******^***********.^ Die in bereits 115 00O Exemplaren verbreitete Blickensderfer Schreibmaschine der Firma Oroyen & Richtmann, Köln und Berlin, weist in ihrer neuesten Ausführung wieder wesentliche Vervollkommnungen in bezug auf Mechanismus, Hieganz und Solidität auf. Die Blickensderfer ist eine sehr handliche und leistungsfähige Schreibmaschine, deren sämtliche Typen auf einem einzigen Typenrade vereinigt sind; mit dieser Eigenschaft ist außer der vereinfachten Konstruktion gleichzeitig eine Reihe wesentlicher Sondervorzüge verbunden, wie z. B. der ohncVarbband erfolgende direkte Abdruck der Typen und die dadurch bedingte außerordentlich schöne und saubere Schrift sowie die stets unveränderliche Zeilengradheit; mit dem Farbbande kommen auch die Unterhaltungskosten fast ganz in Wegfall, indem die 1-"arbrolle lange Zeit mit Tinte nachgetränkt werden kann. Die Schrift ist während des Schreibens sichtbar, ferner besitzt die Maschine einen automatischen Zeiger, automatische Zeilenbefordernng sowie Vorrichtungen zur beliebigen Anordnung der beiderseitigen Randbreiten. Das Typenrad ist auswechselbar, und es lassen sich auf einer Maschine verschiedene Schriften und Sprachen schreiben. Das neueste Modell wird ohne Extraberechnung mit einem Tabulator zum Schreiben von Zahlenkolonnen geliefert. ^^*W»^*^/iVu^"^Mw*» S0* ^f^ty^tyi+mtf^jm SABINE FIDERER - ABRAHAM MAHLER Wiznitz Verlobte Dukla im November 1906. DAWID STEIN, Wiznitz EVA SCHÄCHTER, Seletyn VERLOBTE. Herr Osias Gottesmann, Sohn des Herrn Markus Oottesrnann, Bankier in Luzan, hat sich mit Fräulein Adele Sager, Tochter des Herrn Jonas Sager, Webereibesitzers in Kolomea, verlobt. i^^^iV^A»^^^ ZIONISTIN sucht Oedankenaustausch auf schriftlichem Wege mit gebildetem Zionisten. Zuschriften unter „Zion", Berlin, Postamt S*W. 11. i^iii#^#^»M'Vi^^"^wr K In unserer Gemeinde gelangt die Stelle des R t II. Kantors zur Besetzung. Derselbe hat auch als Koreh-Schochet, Chordirigent und Qurneindesekretär zu fungieren. Mit der Stelle sind nachstehende Bezüge verbunden: a) Grundgehalt...............K. 1200.—; b) v. ohnungsbeitrag.............K. 300. —; c) das Einkommen aus der Schechita; d) die Statuten- und stiftungsmäßigen Emolumente. Die Beamten der Gemeinde erhalten Quinquenalzulagen im Betrage von 10% des Grundgehaltes und sind pensionsberechti<<i. Bewerber um diese Stelle wollen ihre gehörig instruierten Gesuche bis längstens 15. Februar 1907 an den gefertigten Vorstand richten. Bemerkt wird, daß in unserer Gemeinde der Gottesdienst au! Grund des Gebetbuches für die neue Synagoge in Berlin (Geiger) abgehalten wird. Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Der Vorsteher: Dr. Theodor Sonnenschein. Troppau, den 22. November 1906. [Jereinsfalmen, Banner, j^T^fs Künstlerische flusfübrung, grösste Dauerhaftigkeit Entwürfe unb IRosten^anscbläge gratis. gonttcr f aftnenfabrife, Bonn am (Boflief* $r. mal (L Kaisers tu Kirnte*. - 15 fiof Prädikate.) — Druck von M. DuMont Schauberg, Köln.