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Die Welt · 1905-07-31 · [Separat-Ausgabe] (31.7.1905) · page 14

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Journal
Die Welt
Volume
9 (1905)
Issue
[Separat-Ausgabe] (31.7.1905)
Date
1905-07-31
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
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Seite 14 „Die # Welt" Separat-Ausgabe No. 3 wo die imsrigen sich wie Hammel abschlachten liessen, ohne etwas anderes zu tun, als ein banges Htöhnen auszustehen. Heute wehren sie sich wie Männer und zwingen ihre Feinde zuzugestehen, dass eine grosse Aenderung im jüdischen Volke vor sich gegangen ist. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen). Wir wissen, was diese Aenderung herbeigeführt hat und wiederholen: Wir sind stolz darauf, solche Juden zu haben, die den Namen unserer alten Helden, die dein Namen unserer Maccabäer und Bar Kochba-Krieger Ehre machen. (Stürmischer, lang anhaltender Beifall und Händeklatschen.) Ich habe der Trauer über den Terlust unserer Brüder Ausdruck gegeben. Ich halte es aber auch für eine Ehrenpflicht des jüdischen Volkes, auch eines Christen zu gedenken, (die Versammlung erhebt sich), eines Jünglings namens Blinow, der in der Verteidigung der ruchlos angegriffenen Juden als ein tapferer Mann, als ein G uter, der seinem Arolke und seinem Glauben Ehre macht, gefallen ist. Sein Name prangt im Ehrentempel des jüdischen Volkes und ihm sei gleichfalls treues Gedenken bewahrt'.lebhafter^anhaltenderBeifallund Händeklatschen), Tribüne. Erklärung. Zur Vermeidung von Missverständnissen wünschen wir ausdrücklich zu konstatieren, dass der offene Brief des Herrn Heinr. Rosenbauin ohne unser Wissen entstanden ist und in Nr. 2 der täglichen Ausgabe der „AVeit" abgedruckt wurde. Basel. Juli 1905. Dr. Kokesch, lng. Kremenezky, Arch. Marmorek. Berichtigung. Namens des Herrn Heinrich Kosenbauni wird erklärt, dass in dem Artikel „Offener Brief an die Delegierten des V.II. Kongresses" unter den vorgeschlagenen Kandidaten für das Wiener Exekutivkomitee irrtümlicherweise der Name des Herrn Dr. Leopold Kahn ausgeblieben ist. Spenden für den Nationalfonds welche an »Die Weltnach Wien geschickt wurden, werden nicht in der Basler Ausgabe, sondern erst in der nächsten in Wien erscheinenden Nummer ausgewiesen werden. Die Rubrik »Selbstbesteuerung« erscheint in No. ^2. M11111111111111 M! 11 i 1111111111111111111 i 111111111111111111111111111111 {11111111111111111! I i 111 i 111111111! 11! 111 IIIIII I 1 112 Tii^ nso nNsin "'V irr"^:* nr: 'Tpt:^ n£D y>*:z- .m;r s-p .tr ,p^sM2 *n rusE mnv£ nmr ih2pnri rt:1? insrus rr-ns "hm »• a« kk» ■» » _ •« h k> —> i i i i i 111 w ii^- i - » n i a ji i | w i- — i » iiun 7 n y in^tr D-Epsons Adresse: Verla// Moria Odessa (1{ussland). IIIMIIUIIIIIIllHIIIIIIUIIinUIIIIIIIIMIIIMnillllMI INI II llllllll! tili lllllll III illllllllllllllllllllll IIIIII III In Schloss Bottmingen bei Basel sind noch einige freundliche Zimmer zu vermieten, mit oder ohne Pension. Elektrische Bahnverbindung. Ein Jungbrunnen der Gesundheit Ist Mural (Nutrol) für Alle, deren Verdauungskräfte geschwächt sind» die nach den Mahlzeiten Aufstossen, Sodbrennen,Magendrücken, Blähungen, Uebelkeit, Schwindel, Kopfsehmerzen etc. empfinden, die keinen Appetit haben, abgemagert, blutarm, bleichsüchtig, durch Krankheit geschwächt oder Rekonvaleszenten sind sowie gewöhnliche Kost nicht vertragen. Nural, ein äusserst wirksamer Verdauungsu. Nähr-Malzsirup, enthält die wichtigsten Verdauungsfermente, ist frei von Alkohol und fremden chemischen Ingredienzen, als Natron etc., bedeut. wirksamer a's alle Pepsinweine, Ma^enliköre und dergl.—Nural (Nutrol) ist höchst wohlschmeckend und ganz unschädlich, wird seit zehn Jahren von Tausenden von Aerzten mit grossem Erfolge vielseitig verordnet. Broschüre gratis. ya Probefl. M. 1.75, Vi Fl« (ca. Y.kg Inhalt) M. 3.— portofrei in Deutschland u. Oesterr.-Uogaru ErhäUl. in den Apotheken oder direkt von den Fabrikanten Klewe & Co., G. m. b. H., Dresden-A. 682. JSWÄ^t * Dr. ttteü. Tülle* dir ig. Arzt d. Ostsee-Sanatoriums Zoppot, schreibt am 5. Nov. 1904: „Mit dein Nural (Nutrol) bin ich sehr zufrieden und habe hier schon hunderte von Flaschen verordnet" u.am 14. März 1905: »Es ist eben wirklich einvorzügl.Präparat", Die Stimme der Wahrheit. Jahrbuch für wissenschaftlichen Zionismus. Herausgegeben von Lazar Schön. Erster Jahrgang 1905. Immer dringender macht sich das Bedürfnis nach einer gründlicheren Untersuchung der Probleme des Zionismus geltend. ..Die Stimme der Wahrheit'* soll ein Organ für eine gründliche, wissenschaftliche Behandlung und allseitige Beleuchtung des Zionismus werden; gleichzeitig eine Tribüne für unabhängige Diskussion zionistischer Fragen durch die berufensten Autoren. Der Standtpunkt der Redaktion ist ein objektiver und versöhnlicher. Eine auserwählte Schar von jüdischen und nichtjüdischen Mitarbeitern beleuchtet die Hauptprobleme des Zionismus in methodisch zusammengestellten Gruppen von Aufsätzen, die kontradiktorische Standpunkte vertreten. Mit Beiträgen sind vertreten: I. Abteilung: Dagobert v. Gerhardt-Amyntor. Zum Programm des Zionismus. Dr. Konrad von Rappard Dr. Alfred Nossig (Berlin). u. v. a. Dr. Max Nordau \Paris). yj Abteilung' Heinrich York-Steiner (Wien). Zionismus und Kultur. Dr. Arthur Ruppin (Berlin). ■ Dr. Daniel Pasmanik (Genf). B"ber u?erlin);u n Mathias Acher (Dr. Nathan Birnbaum). Pr- B?"*oW Feuchtwang (Berlin). Lazar Schön. Leopold Schwarz (Brünn). TT " .. D ... ,. , Berthold Wolf (Darmstadt). II. Abteilung: Palastinafragen. Max Nacher (Wien). M. Ussischkin (Ekaterinoslaw). . . n ,. . Israel Zangwill (London). VII. Abt.: Zionismus und Religion. Josef Lau, Oberingenieur (Olinütz). Dr. M. Aschkanaze (Christiania). Dr. Hillel Joffe (Jaffa). Dr. M. J. Berdyczewski (Breslau). ITT Alf "i . Dr. K. Lippe (Jassy). Qtimmo„ "i" 'rltf tTJLw u0.,i l>r- Richard Huldschiner (Hamburg Stimmen über Dr. Theodor Herzl. M steckelmacher (Mainz). Oscar Marmorek. Architekt (Wien). prof. Dr. A. Kurrein (Teplitz). Prof. Dr. Isr. Friedlaender (New-York). Dr. H. Seligsohn (Kanitz). Rabb. Dr. J. J. Niemirower (Jassv). Dr. Jakob Thon (Berlin). Prof. Dr. Adolf Kurrein (Teplitz). Rabbiner Dr. Osias Thon (Krakau) VIII. Abteilung: u. v. a. Der Zionismus und die Frauen IV. Abteilung. Rosa Pomeranz (Wien). Für und wider den Zionismus. Marta Baer-Issachar (Lemberg). Prof Dr. Ludwig Geiger (Berlin). IX. Abteilung: l)r. Isak Mirkm (Wiina) Zur Geschichte des Zionismus. Samuel Lublinski (Berlin). T^ r» . r> , ,,n- \ M. Kleinmann (Lemberg) £a*j!ner Dr. Dame Fink (Wien\ x u v aö/ Rabbiner Dr. J. Rlilf s. A. ' ' Dr. Theodor Herzl s. A. V. Abteilung: Christliche Stimmen über den Zionismus. X. Abt.: Zionistische Literatur. Ferdinand von Saar (Wien). Julius Urgiss (Berlin). Friedrich Dukmeyer (Berlin). Eugen Isolani (Berlin). Schon dieses erste Jahrbuch ist Dank der Fülle seiner lehrreichen Aufsätze eine „Zionistische Encyklopädie" zu nennen. Als Miltd zur Orientierung über die fundamentalen und aktuellen Fragen des Zionismus ist es für jeden Zivilisten uuerlässlieh, für Nichtziouisteii die beste Informationsquelle. Das luxuriös ausgestattete, umfangreiche Sammelwerk ist mit einem Titelbild von Cose/icll und zahlreichen vorzüglichen Illustrationen geschmückt: Porträts dller Zivnistcnj'ülirer; ein schönes Herzl-Bild; Anstellten aus Palästina} Gruppenbild der Palast iiiensiseJien Konferenz. Preis: brosch. Mk. 6.-, vornehm geb. Mk. 7.50. Luxusausgabe auf Kunstdruckpapier Mk. 10,-. Zu haben im Stadtkasino bei den Verkaufsstellen von M. P. GoldschmicJt, Jüdischer Verlag, Verlag Zion. Herausgeber: Dr. Leopold Kahn. Yerautwortl. Redakteur: Julius Uprimny. Buchdruckerei Emil Birkhäuser, Basel (Schweiz).

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