Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 9 (1905)
- Issue
- 10 (10.3.1905)
- Date
- 1905-03-10
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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- Theodor Herzl 2× ep/1007316
- Adolf Kurrein 1× ep/1003008
- Alfred Nossig 1× ep/1035983
- Berthold Feiwel 1× ep/1020654
- Franz Oppenheimer 1× ep/1025831
- Ludwig Geiger 1× ep/1027219
- Martin Buber 1× ep/1009258
- Max Nordau 1× ep/1011077
- Ozjasz Thon 1× ep/1000008
- Samuel Lublinski 1× ep/1025330
- Sara Rabinowitsch 1× ep/1014038
- Teplice 1× ep/1048135
- Vilnius 1× ep/1000947
- Wrocław 1× ep/1002369
- Yechiel Tschlenow 1× ep/1020245
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Seite 18! Für Purim-Geschenke! Herzl-Bibliothek Dieselbe umfasst folgende Werke: Der Judenstaat........K 1.20 AltneulandJ..........» 2.40 Das neue Ghetto.......„ 2.40 Der Baseler Kongress . . . . „ — .30 Gesammelte Feuilletons . . . „ 12.— Philosophische Erzählungen . B 5.— Das Palais Bourbon.....„ 6.— Solon in Lydien.......„ 2.40 Unser Käthchen.......„ 2.40 Die Glosse..........„ 1.20 Muttersöhnchen.......„ 1.— Der Flüchtliog........„ -.24 5 Kongressreden.......„ —.50 Hierzu kommen ausserdem die Trauerausgaben nach Herzls Tod folgender Zeitschriften: Ost und West........K 180 Die Welt (3 Nummern) .... K-.90 Jtldische Rundschau.....„ —.20 Unsere Hoffnung.......„ — .40 Der jüdische Arbeiter . . . . „ —.10 Schlemiel...........„ — .30 Ferner: 1 Herzl-Porträt in Lichtdruck „ 4.— 1 Photogr. v. Herzls Begräbnis „ l.~ 60 sortierte Herzl-Karten in 12 Sujets...........„ 2.50 1 Briefbeschwerer mit Herzl- Porträt.......... „ 1.- 1 Her zl-Garnitur, bbstehend aus: Krawattennadel, Manschettenknöpfe, Brosche u. Uhrenanhängsel mit Bild . _A von Herzl........ *» 4 60 Summa K 53.84 Um den Vereinen und Gesinnungsgenossen die Anschaffung der Herzl-Bibliothek zu erleichtern, sind wir bereit, dieselbe bei Anzahlung von K 10.— auch gegen monatliche Teilzahlungen von K 5.— abzugeben. Bei Barbezug 10% Nachlass vom Anschaffungspreise. Jeder, der zehn komplette Bibliotheken absetzt, erhält als Prämie eine Herzl-Bibliothek gratis. Jedes angeführte Werk kann auch einzeln bezogen werden. Vereinsbibliothekare u. Kolporteure erhalten hohen Rabatt, Yerlag „Zion" (Sam.InsIicM),Wieii, II|3, Untere Augartenstrasse 9 W^It" Nr. 10 Elisa Melier Dr. Hermann Heller I Landes- und Gerichtsadvokat 1 Stanislau Tarnow I Verlobte | Konkurs. Bei der israel. Kultusgemeinde in Gaya ist die Stelle eines Rabbiners mit 1. September 1905 zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein jährlicher Gehalt von 2500 K samt freier Wohnung und Erträgnis der Matriken führ an g verbunden. Die Anstellung erfolgt vorläufig provisorisch und werden nur dem akzeptierten Bewerber die Reisespesen vergütet. Bewerber um diese Stelle müssen österreichische Staatsangehörige sein, den Doktorgrad der Philosophie besitzen und den Nachweis über die Absolvierung der einschlägigen Fachstudien erbringen. Die Kenntnis der böhmischen Sprache ist erwünscht, um evenluelldenReligionsunterricht am hiesigen böhmischen Obergymnasium erteilen zu können. Die dementsprechend belegten Gesuche sind mit dem Curriculum vitae bis längstens 30. April 1. J. an den gefertigten Vorstand einzusenden. Israel. Kultusgemeinde Gaya (Mähren) Der Kultusvorsteher: Samuel Jellinek. Die Stimme der Wahrheit : Erster Jahrgang. 1905 Jahrbuch für wissenschaftlichen Zionismus - - Herausgegeben von Lazar. Schön, Würzburg Immer dringender macht sich das Bedürfnis nach einer gründlicheren Untersuchung der Probleme des Zionismus geltend. „Die Stimme deir Wahrheit" soll ein Organ für die erschöpfende wissenschaftliche Behandlung und allseitige Beleuchtung des Zionismus werden; gleichzeitig eine Tribüne für unabhängige Diskussion zionistischer Fragen durch die berufensten Autoren. Der Standpunkt der Redaktion ist ein objektiver und versöhnlicher. Es gilt, ein einiges Judentum zu schaffen und die Realisierung der zionistischen Ideale herbeiführen. Eine auserwählte Schar von jüdischen und nichtjüdischen Mitarbeitern beleuchtet die Hauptprobleme des Zionismus in methodisch zusammengestellten Gruppen von Aufsätzen, die kontradiktorische Standpunkte vertreten. Aus dem reichen Inhalt nmnen wir: Zum Programm des Zionismus. Hier sind die grossen, brennenden Fragen des zionistischen Systems behandelt. Blinde Disziplin od*r freie Kritik? Grosse Politik oder Realpolitik? Charter oder Gegenwartsarbeit? Palästina oder Territorialismus? Kampf oder Zusammenarbeiten mit Nichtzionisten? In der Mehrzahl der Beiträge sieht man ein neues, zeitgemässes Programm sich durchringen, das das Ziel des Zionismus auf realpolitischem Wege anstrebt. I. Abteilung: Zum Programm des Zionismus. Dr. Alfred Nossig (Berlin): Die Entwidmung des Zionismus. Dr. Max Nordau (Paris): Die Aufgaben des Zionismus. Heinr. York-Steiner (Wien): Der politische Zionismus und seine Methode. Dr. Arthur Buppin (Berlin): Gegenwartsarbeir. Dr. Daniel Pasmanik (Genf): Charter u. Konzessionen. Mathias Acher (Dr. Nathan Hirnbaum, Wien): Zur Kritik despoli ischen und kulturellen Zionismus. Lazar Schön (Würzburg); Palästina oder Ostafrika? II. Abteilung: Palästinafragen. M. Ussischkiu (Fkaterinoslaw): Die Erziehung in firez-Israel. Israel Zangv>ill (London): Die kommerzielle Zukunft Palästinas. Josef Lau, Oberingenieur (Olmütz): Unsere technischkulturellen Autgaben in Palästina. Dr.IIiUel Joflfe (Jaffa): „Histadruth", die palästinensische Organisation. III. Abteilung; Stimmen über Dr. Theodor Herzl. Dr. K. Lippe (Jas^y): Theodor Herzl. Oscar Marmorek, Architekt (Wien); Herzl als Freund. Prof. Dr. J, Friedlaender (New York): Theodor Herzl. York-Steiner: Zur Charakteristik Theodor Herzls. Dr. J, J. Niemirovrer (Jassy): Theodor Herzl und die rumänischen Juden." Dr. Daniel Pasmanik (Genf): Dr. Theodor Herzl. Dr. Adolf Kurrein (Töplitz): Dr. Herzl. Gustar Hochstetter (Berlin): Theodor Herzl y. Josef Lau, Ober-Ingenieur (Olmütz): Dr. Theodor Herzl. Dr. Osias Thon (Krakau): Ohie Herzl! Siegbert Salter (Berlin): Zionsleuchte. u. v. a. IV. Abteilung: Für und wider den Zionismus. Prof. Dr. Ludwig Geiger (Berlin): Zionismus und Deutschtum. Dr. Isaak Mirkin (Wilna): Die letzte Ursache aller Judenverfolgungen und der Zionismus. Samuel Lublinski (Berlin): Die Organisation der Juden und ihre Aufgaben. Edmund Eisler (Tyrnau): Sehnsucht. M. Kleinmann (Lemberg): Der Zionismus im Lichte der Wissenschaft. V. Abteilung: Christliche Stimmen über deu Zionismus. Ferdinand ron Saar (Wien): Judäa. L. ron Ditfurth (Nürnberg): Ueber den luodtuien Zionismus. Friedrich Duknieyer (Berlin): Antisemitismus und Zionismus. Dagobert ron Gerhardt-Aitijntor (Potsdam) : Ueber den Zionismus. Dr. Koarad von Rappard (Naumburg a. S.): Die Aufgabe des Zionismus. u. v. a. VI. Abteilung : Zionismus uud Kultur. Dr. Martin Buber (Berlin): Das jüdische Kulturproblem und der Zionismus. Dr. Berthold Feuchtwang (Berlin): Jüdische Statistik als Kulturarbeit des Zionismus. Leopold Schwarz (Brünn): Neu - Essäertum und Zionismus. Berthold Wolf (Darrastadt): Zionismus u. Erziehung. Max Naclier (Wien): Zionistische Volksbibliotheken. VII. Abteilung: Zionismus und Religion. Dr. M. Aschkanflze (Christiania): Ist es religiös gestattet, gesetzlich zulässig und vernünftig, Zionist zu sein? Dr. M. J. Berdyczewski (Breslau): Zur Klärung. Dr. K. Lippe (Jassy): Der Zionismus vom Standpunkte der jüdischen Orthodoxie. Dr. BichardHuLdscliiner(Hamburg): Zion u. Religion. M. Steekeiniacher (Mainz): Der Zionismus vom Standpunkte der Orthodoxie. Prof. Dr. A. Kurrein (Töplitz) : Zionismus und Idealismus. Dr. H. Seligsohn (Kanitz) : Religion u. Zionismus. Dr. Jakob Thon (Berlin): Das jüdische Religionsproblem und der Zionismus. VIII. Abteilung: Der Zionismus und die Frauen. Rosa Pomeranz (Wien): Die Bedeutung der zionistis hen Id«e iai Leben der Jüdin. Marta Baer-lssachar (Lemberg): An unsere Frauen. IX. Ahteilu g: Zur Geschichte des Zionismus. Dr. Daniel Fink (Wien): Entstehung u. Ausbreitung der jfldiscbf-n Diaspora. Brief von Dr Rülf an Dr., K. Lippe. Brief* von Dr. Theodor Herzl an Dr. D. Pasmanik. Briefe von Dr. Theodor Herzl an Heinrich York- Steiner . X. Abteilung: Zionistische Liieratur. Julius Ifrariss (Berlin): Zionistische Literatur. Kugeu Isolani (Berlin): Der Nestor d. Ghetto-Gesch. Raummangels halber muisten viele Arbeiten zurückgestellt werden. Für den nächsten Jahrgang sagten ausser den genannten Autortn Beiträge zu: N. Sokolow, Dr. S. Werner, Prof. Dr. Masaryk, Dr. Franz Oppenheimer, Prof Dr. A. Vambery, Prof. Ker. Hechler, Dr. Tschlenow, Dr. M. T. Schnirer, Dr. D. Farbstein, Dr. D. Neumark, Dr. Samuel, Dr. Ch. Wortsmann, Dr. Richard Rappaport, Berthold Feiwel, Dr. Rothblum, Dr. Sara Rabinowitsch, Dr. Lazar Roth, Dr. Moritz de Jonge, Prof. Dr. Fred. Levy, Prot. Dr. Singer u. v. a. Schon dieses erste Jahrbuch ist dank der Fülle »einer lehrreichen Aufsätze eine „Zionistische Enzyklopädie" zu nenren. Als Mittel zur Orientierung über die fundamentalen und aktuellen Fragen des Zionismus ist es für jeden Zionisten unerlässüch, für Kiclitzionisten die beste Informationsquelle. Das luxuriös ausgestattete, umfangreiche Sammelwerk ist mit einem Titelbild von Coschell und zahlreichen vorzügl eben Illustrationen geschmückt: Porträts aller Zionistenfuhrer; die besten Herzlbildnissc; Ansichten aus Palästina. Gruppenbild der Palästinensischen Konferenz. Preis: broschiert Mk. 6.—, vornehm gebunden Mk. 7.50, Luxusausgabe auf Kunstdruckpapier Mk. 10.—. Zu beziehen gegen Voreinsendung des Betrages, zugleich 50 Pfg. Porto (Ausland 1 Mk. Porto) durch den Verlag 99Qle stimme derWahrheit",Würzburg P. 1.