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Die Welt · 1903-09-25 · 39 (25.9.1903) · p. 13

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Journal
Die Welt
Volume
7 (1903)
Issue
39 (25.9.1903)
Article
Die Distriktsversammlung des innerösterreichischen Distriktes
Date
1903-09-25
Page
13 (sequence 2)
Language
German
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Nr. 39 „bi* & W^lt Seite 13 sinnui)gsgenossen der zionistischen Bewegung in Wien den ihr gebührenden Platz erringen — das assimilatorische Wien muss bei den nächsten Wahlen ein zionistisches sein. ^i*ibut)e* (Für diese Rubrik ist die Redaktion nicht verantwortlich.) Erklärung. Die in Budapest erscheinende „Ungarische Wochenschrift" benützt das Ugandaprojekt als Vorwand, um gegen das Aktionskomitee aus Gründen, welche besser unbesprochen bleiben, einen weniger sachlichen als brutalen Angriff zu richten. Der Umstand, dass dieses Blatt eine Zeit lang für das Organ der ungarischen Landesorganisation gegolten hat, lässt es uns als nicht gänzlich überflüssig erscheinen, öffentlich jede Gemeinschaft mit der jüngsten Haltung der „ü. W." weitvon unszu weisen und die Versicherung des u nb'egrenzten Vertrauens zuunseren verehrten Führern zu erneuern. Pressburg, September 1903. „Ahawat Zion -Verein", Bureau des ungarischen Landeskomitees. Löbliche Redaktion! Sie würden mich zu grossem Danke verpflichten, wenn Sie die Güte hätten, in der nächsten Nummer des Blattes in geeigneter Weise festzustellen, dass nicht der Gefertigte, sondern Herr Samuel Bernhardt, Kaufmann in Fünfhaus, der bei Herrn Dr. Grunwald anlässlich seines Amtsantrittes erschienenen zionistischen Deputation angehörte. Hochachtungsvoll mit Zionsgruss Dr. Max Bernhardt, dz. Obmann d. innerösterreichischen Distriktskomitees. Jüdische Kommilitonen! Unser Ansuchen um Anerkennung der jüdischen Nationalität wurde von Seite des Wiener akademischen Senates mit dem Bescheide beantwortet, dass es der jüdischen Studentenschaft niemals verwehrt gewesen sei, „innerhalb der Grenzen der akademischen Gesetze ihren Anschauungen in Bezug auf ihre Nationalität Ausdruck zu gebenIm Sinne dieser Erledigung unseres Ansuchens hat die Vertretung der zionistischen Studentenschaft beschlossen, eine Aufforderung an die gesamte jüdische Studentenschaft WTiens ergehen zu lassen, schon im kommenden Wintersemester die Rubrik „Muttersprache", beziehungsweise „Nationalität" im Nationale mit Jüdisch" auszufüllen; denn nur auf diese Weise können wir, im Rahmen der akademischen Gesetze verbleibend, verhindern, dass wir gegen unseren Willen, unter Zugrundelegung der in unserem Falle nicht ausschlaggebenden Muttersprache anderen Nationen zugezählt werden. Jüdische Kommilitonen! Wer von der Wichtigkeit dieser Aktion überzeugt und durchdrungen ist, wem die berechtigten Forderungen unseres Volkstums am Herzen liegen, wird uns auch jetzt folgen, um den akademischen Behörden auch fernerhin durch die numerische Stärke unsere Solidarität in dieser Frage zu beweisen. Jüdische Kommilitonen! Wir setzen unser vollstes Vertrauen in eure Ueberzeugungstreue! Vereinigung jüdischer Hochschüler „BarGiora", Vereinigung jüdischer Hochschüier „Bar Koche a", Vereinigung jüdischer Hochschüler „Erez Israel", V reinigung jüdischer Hochschüler „Leo Pinsker", Vereinigung jüdischer Hochschüler „Theologia", Jüdisch-akad. Verbindung „Kadimah", Jüdisch-akad. Verbindung „Ivria", Jüdisch-akad. Verbindung „Unitas", Jüdisch-akad. Verbindung „Libanonia", Jüdischkad. Verbindung „Makkabaea", .Vereinigung Zionistischer Hochschüler". Jüdische Studenten! In ernster Zeit wenden wir uns an Euch, unsere Gesinnungsgenossen. Wir rufen Euch in unsere Reihen zu gemeinsamer Arbeit Durchdrungen von der Ueberzeugung, dass grosse Aufgaben unser harren, dass wir in eine neue Generation hinüberieiten und so ein gutes Stück der Zukunft unseres Volkes auf uns beruht, erfüllt von dem ganzen Ernste unserer Pflichten, fordern wir Eure Mithife. Das blosse Bewusstsein der jüdischen Stammeszugehörigkeit, das blosse Bekenntnis zu unserer Bewegung kann heute für den jüdischen Studenten nicht genügen. Was uns nottut, ist wahre, hingebungsrolle Volksärbeit. Diese jedoch kann nur auf der Liebe zum Volke beruhen. Und das Volk lernt man lieben, indem man sich in sein Wesen versenkt, sich vertieft in seine Geschichte, seine Geisteswerke und seine Sprache. Und nun wollen wir durch brüderlichen Zusammenschluss von uns allen, die wir schon geeint sind durch die Liebe zu dem einen grossen Ideal, gemeinsam errichten, was uns nottut. Nicht Selbstzweck sind unsere Vereine, nicht hohle Vereinsmeierei leitet uns! Unsere Vereine sind und müssen ein Zentrum wahrhaft jüdischen Geistes sein. Denn sie sind ein nötiges Mittel zum grossen Zwecke: den jüdischen Akademiker zum ganzen Juden heranzubilden, sein Streben zu verinnerlichen und ihm andererseits die Kenntnisse zu vermitteln, die ihm die dazu Berufenen zu geben verabsäumt haben. Wir verlangen von jedem zionistischen Akademiker, dass er zuerst die eigene Indolenz bekämpfe und besiege, bevor er gegen jene der andern wettert, wir wollen, dass er seinen ganzen Ernst der grossen Sache zuwende. Gleichgesinnte Kommilitonen! Euch rufen wir zu: Kommt zu uns und mit uns und stärkt die grosse Sache, der wir dienen! Für den Arbeitsausschuss der Vereine (im V. z. a. C): „Bar Giora", Vereinigung jüdischer Hochschüler aus den südslavischen Ländern, VIII., Langegasse 16. „BarKochba", Vereinigung jüdischer Hochschüler aus Galizien, L, Universität. „Erez Israel", Vereinigung jüdischer Hochschüler aus Rumänien, I, Universität, „Leo Pinsker", Vereinigung jüdischer Hochschüler aus Russland, I, Universität. „Theologia", Vereinigung der Hörer an der theologischen Lehranstalt, IL, Tempelgasse 3. „Vereinigung zionistischer Hochschüler", L, Universität Techn. Os. R o s e n b 1 a 11, iur. Joch. Thau, drzt. Schriftführer. drzt, Obmann. Adresse des A.-A.: iur. Jochanan Thau, XVIII, Gentzg. 19, IL St., T. 17. Für den A.-A. Löbliche Redaktion! Ich erlaube mir, Sie um Veröffentlichung folgender Zeilen zu ersuchen : Von einem Gesinnungsgenossen wurden mir gegen 50 Stück schöne, prächtige antra anmua a^nnx aus dem heiligen Lande für unsere Gesinnungsgenossen zur Verfügung gestellt, damit es den gesetzestreuen Zionisten in unserem Organisationsdistrikte möglich ist, die schöne national-religiöse Succothfeier mit dem Produkte unseres heiligen Landes zu begehen. Es ist wohl überflüssig auf den Vorzug dieser Ethrogim vor allen anderen zu verweisen und ich ersuche unsere geehrten Gesinnungsgenossen, die sich einen solchen Ethrog verschaffen wollen, um sofortige Mitteilung. Der Reinertrag aus dem Verkaufe ist dem Nationalfonds gewidmet. Mit Zionsgruss E. Torczyner Wien, IL, Obere Don'austrasse Nr. 65. Löbliche Redaktion! Bitte um Veröffentlichung des folgenden Vorschlages: Wenn einem Schekelzahler ein Kind geboren wird, so soll dem Kinde ein Sharebuch mit einigen Share- Klubmarken geschenkt werden. Die Verwandten des Kindes werden schon gerne weitere Marken kaufen, um dem Kinde mit der Zeit eine Aktie kauten zu können. Dasselbe kann auch bei anderen Gelegenheiten (Bar- Mizwoh) u. s. w, geschehen. Mit Zionsgruss Schaja Schiresohn, stud. med.

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