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Die Welt · 1903-08-30 · 7 (30.8.1903) · p. 15

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Journal
Die Welt
Volume
7 (1903)
Issue
7 (30.8.1903)
Article
Die Generalversammlung des "Jewish Colonial Trust"
Date
1903-08-30
Page
15 (sequence 3)
Language
German
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No. 7 Separat-Ausgabe. „Die Welt« Seite 15 ITebersetziing. THE JEWISH COLOJNIAL TRUST (Jüdische Colonialbank), Limited. m. Gewinn- und Verlust-Conto per 31. Dezember 1902. Cr. An : : Saläre............ r€ S. 3,672 17 d. 0 M 863 2 3 5? Porti Telegramme und Schreibmaterialien (in London 540 11 4 )) Diverse Versicherungen u. Kosten auf Aktiensendungen 161 2 3 )) Agenten-Provisionen u, Spesen für Aktien-Verkäufe 139 8 2 « Annoncen ........... 250 2 11 n 290 4 11 w Advokaten- und Revisoren-Gebühren . . 83 0 0 » 62 11 8 M 5,874 13 1 <£ 11,937 13 7 & d. Per Gewinn aus Bankgeschäften : aus Diskonten . . . „ Zinsen .... „ Provisionen . . . 5,940 7 „ 5,239 13 „ 381 6 Reaiisirter Gewinn aus Coursregulirungen Transfer-Gebühren........ ,561 7 6 354 0 0 22 5 7 11,937 13 7 1903 Per Gewinn-Vortrag........^5,874 13 Der Verkauf von Checks und Anweisungen auf fremde Plätze schreitet ebenfalls stetig fort. Auch der Verkehr auf Check- und Depositen-Konto von englischer Kundschaft, ebenso das Lombard-Geschäft gegen hinterlegte Werte ist in guter Entwicklung begriffen. Wir haben begründete Hoffnung, dass durch die in diesem Jahre von uns ins Leben gerufene Filiale der Anglo Palestine Company in Jaffa unser gesamtes Geschält in vielfacher Beziehung eine Ausdehnung erfahren wird. Ein ferneres Feld der Tätigkeit dürfte sich für uns in Russland eröffnen. Indem infolge der Reise des Präsidenten unseres Aufsichtsrates Dr. Herzl, in dessen Begleitung sich unser Direktor Dr. Katzenelsohn befand, begründete Hoffnung vorhanden ist, dass wir bald eine Filiale in Russland eröffnen werden. Die nötigen einleitenden Schritte sind von den beiden genannten Herren an Ort und Stelle bereits getan und haben eine günstige Aufnahme gefunden. Sie werden über diesen Punkt auch einen Beschluss zu fassen haben. Die genauen Ziffern des Abschlusses per 31. Dezember 1902 ergibt Ihnen die Bilanz, die ich nunmehr zur Verlesung bringe. Der Gewinn von 5874. 13. 1 Lst. ist für ein gewöhnliches. Bankunternehmen zwar nur als massig zu betrachten, wenn wir aber Ziel und Zweck unseres zionistischen Institutes und die damit verbundenen schwierigen Verhältnisse berücksichtigen, so dürfen wir mit dein Resultat des ersten Jahres unserer Tätigkeit zufrieden sein. Die Direktoren schlagen Ihnen eine Dividende von 5 d per share vor, Avas etwas über 2 °/o ausmacht, zu deren Auszahlung ein Betrag von rund 5000 Lst. vom Reingewinn erforderlich ist, und den Rest als Reservefond, sowie eine Reserve für englische Einkomnientaxe, sowie einige notwendige Abschreibungen zu verwenden. Unsere Aktiva sind durchwegs prima und in kürzester Frist disponibel. Verluste haben wir keine erlitten. Ich bitte Sie diesen meinen Bericht freundlichst entgegenzunehmen. Wörtliche Uebersetzung des Berichtes von JACKSON, PIXLEY, BROWNING, HüSEY & Co., zur Bilanz per 31. Dezember 1902. den 22. Juli 1903. An die Shareholders des Jewish Colonial Trust, Brook House, Walbrook, E. O. Gemäss Sektion 23 der Companies Act 1900 berichten wir, class die Bilanz per 31. Dezember 1902, auf welche wir das übliche Certificat gesetzt haben, orclnungsmässig gezogen ist, so dass sie ein wahres und korrektes Bild von dem Stande der Geschäfte der Company nach Ausweis der Bücher giebt. Da dieses das erste Jahr ist, in welchem die Company im Bankgeschäft tätig ist, haben wir besonderes Augenmerk darauf gerichtet, class die im Kredit und Debet des Gewinn- und Verlust-Konto's figurierenden Beträge auch wirklich zu den Operationen dieses Jahres gehören. Wir haben es für richtig befunden, in der Bilanz darauf hinzuweisen, dass ein Teil der diskontierten Wechsel und ein Teil der Effekten, gegen Vorschüsse in Höhe von ... L. 60,500,— . . . bei Banken deponiert waren. Ebenso haben wir es für notwendig erachtet, in der Bilanz zu bemerken, dass gemäss einem Beschluss, in der Versammlung der Aktionäre vom 30. Dezember 1901, das Aktions-Komite einen Anspruch auf den Betrag von . . . L. 880.—. 2 . . . hat, welcher im Kredit der Reserve für andere Zwecke steht. Was die Bonität etc. der diskontierten Wechsel anbetrifft, so mussten wir uns dieserhalb ganz auf die Vorstände (Officials) des Trust verlassen, da wir uns ein Urteil über dieselben umso weniger bilden können, als es sich in der Hauptsache um entfernt von England wohnende Personen handelt. Die Wechsel sind jedoch von Banken und anderen indossiert, denen der Trust sie re-diskontiert hat. Die Angelegenheit der Stempel auf Inhaber-Certificate befindet sich in demselben Stadium, wie wir es in unseren Berichten der letzten 2 Jahre dargelegt haben, aber wir sehen gerne, dass der Trust inzwischen ca. Lst. 200,— darauf eingezogen hat. — Gez.: Jackson, Pixley, Browning, Husey & Co,

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