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Die Welt · 1903-07-24 · 30 (24.7.1903) · p. 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
7 (1903)
Issue
30 (24.7.1903)
Article
London [Nachricht]
Date
1903-07-24
Page
12 (sequence 2)
Language
German
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Seite 12 ,,Die & Welt" Nr. 30 witz, A. Bermann, B. Bloch, E.W. Buyon, M. D. Hersh ä 0.10,0, B. Bermann, J. Margolius, M. Scholomis ä 0,10,6, X. Y. Z. 0,10,0, H. Kadish 1,0,0, J. Davis, E. Florenee, M. Shure, R. Hirshberg, I. Cohen, A. Hersh, W. Shamas, Moss Milowitz, A. L. Marks, I. Lewis ä 0,10,0, E. Zeron 1,1,0. Mrs. C Neimesky 0,10,6, H. Shapiro 0,10,0, J. Rosenthal 0,10,6, L. Lewis 0,10.0, S. B. Cohen 0,10,0, J. Hubin 1,1,0, I. T. Freedmann 0,10,0, O. Shapiro 0,10,0, A. Dison 0,10,6, R. Galich 0,10,0, KL Frank 0,12,6, Hanis 0,2,6, A. Joung Jewess 0,3.0, L. Goldmann 0.5,0, A. Jew 0,2,6, M. Melmann 0,5,0, A. Levin 0,3,0, D. Jacob. L. Edelson, C Berelowitz, E. Borkowitz ä 0,.%0, B. Kormann 0,2,6, W. Normann, J. Borokovitz, S. Hermann, N. Golach ä 0,5,0, A. Jew 0,2,6, S. Fojel 0,5.0, M. Welsh 0,5,0, H. Frock, N. Frock, B. Hersh, Sack h 0.2,6, Melken 0,2,0, Gerb Bros. 0,5,0, B. Shatz 0,5.0, M. Feinberg 0,2^6, A. Levy, J. N. Cognito, R. L, B.Mehr, B. ßlon, M. Stein ä 0,5,0, E. Shermann 0.2,6, Jews 0,6,0, L. Shamos 0,2,0, A. Heer 0,5,0, S. Heer 0,2,0, H. Cohen, M. Dorfmann, J. Greenberg, Gordon Dember ä 0,5,0, A. Shapiro, L, Melliiann, M. Kaplan ä 0,2,6, H. Sarkin 0,2,0, L. Legin 0,2,0, A Jew 0,2,6, Benjamin 0,5.0, C. Nurick, H. Lindo, Martin a 0,2,6, L. B. Levin 0,5,0, J. Tarout 0,2,6, Kersh 0,2,0, Georansky Bros. 10 6, Friend 0,5,0, S. H. Barnett&Co. 0,10,0; zusammen 52,12 0. — Collected U. Kingsburg Esq. Springs Transvaal, from the following : U. Kingsburg, R. Alexander, S. Epstein ä 1,1.0, S. Goldblatt 1,0,0, O. Goldblatt 1,0.0, M. Scay 0,5,0, M. Gardiner, M. Kahn, W. Fine ä 0,10,6, D. Mulis 0,10,0, R. Garklewitz 0,10.6, K. H. Wood 1,1,0, Hammerschlag 1,1,0, S, Hammerschlag 1,0.0, Someshewitz 0,10,0, Mrs. Mitchell 0. 10.6, Lazarus 0,10,6, N. Lyons 1,1,0; zusammen 13,14,0. — Collected by Mr. Patlansky Bros. Johannesburg, from the following: J. L. Bloom 5,r,0, Israelstam Bros. 3.3.0, J. M. S. Stein 3,3,0, Lipienki Bros, L. Mendelson, Harris & Co., Lipinski <£ Moscou, a 2,2,0, Stern Bros., Edward Myers, H. Schaubam, H. & J. Isra 1, Kemp Bros., M. Leon, Lezard & Co., Julius Phillips, H. Simpson a 1,1,0. Herbert Cohen & N. Levy, 1. M. Gordon, Max Cohen, L. Freedmann, S. Jore, A Friend, G. Perel, B. Gundelfmger ä 1,0,0, M. G. Lewin, D. Schnaide, A. Atkins & Co. k 0,10,6, Langmann und Abramowitz, L. Susmann, B. Spitz, H. Rosen, Alexander Jacob», Paul Blum ä 0,10,6. H. Neumann 0,10,0, Pattlansky Bros., S. Sundheim. E. Kark, M.. Lewin, J. J. Srr.mp, C. Hahn. E. Hevmann, Leberrnarin & Abrahamson, M. D. Sack a 0,10.0, W. Demher 0,7.6, M. Kantor, N. Wollmann, C. Hodowink, W. Walker, M. Merr, Goldberg & Weinstein', M. Bei mann, Brand Bros., A Friend a 0,5.0, M. Chipkin, A Friend, S. Kirkel, J. Ellis ä 0,2,6; zusammen 50-5,6. — Collected by Zionisis Vereenigen, from the following: B. Potlansky 3,3,0. N. Potlansky 2,2,0, A. Abrahams & Co. 2,2,0, Dembo & Co. 3,3,0, J. N. Zinn 0,10,6, J. Friedmann 0,5,0, Mrs. Cohen 1,1.0, K. B. Katzen Bros. 2.2,0, S. Sacks 1,1,0, C. Sacks 0,10.0, Sabo Sacks 0,10,0, S. Lewis 1,1,0,J. Harris 0,10,0, J. Itzigsohn 0,10,0, Mr. Osrin 2,9,6, N. Katzen 0,10.6, J. Cohen 1,1,0, L. Marks 0,10,6, S. Falcke 1,1,0. A. Falcke 1,1,0, B. Bearmann, G. Cohen, B. Jammer a 0,10,6, J. Cohen 0,5.0, L. Cohen 0,10,6 Lang & Bermaut 3,3,0, K. Lyons 0,5,0, Bloom & Kier 0,10,6, M. Jacobson 0,10,0, " B. Idelson 0,5,0, J. L. Fimhols 1,1,0, G. Sacks 0,10,6, T. Sacks 0,10,6, L, Smilkstein, J. Heimann, J. Spitz a 0,10,6, L. Davidoff 0,10,6, A. Solomon 0,10,6, J. Fischer 0,7,6, H. Cohen, M. Schief mann 0,10,6, Lipmann & Goldblatt, A. Marcus, A. Davelowitz a 0,10,6, 1. Hershmann 1.1,0; zusammen 41,0,0. — Collected by Mrs. E, Levy & L. Jacobson Maraisburg, from the following : E. Levy 0,10,6, Jacobson Bros. 1,1.0, L. Bloch & Co. 0,10,0, W. Lossos 0,2,0, Thomas Malcolmson 0,10,0, E. I. Campbell 0,2,6, G. Süsser 0,2,0, S. Jacobson 0.5,0, L. Schneider 0,10,6, M. Green 0,3,6, L. Solomon 0,5 0, H. Green 0,5,0, S. M. Levin & Bra'lie 0,10,0,SusserBros.0,10,0, L. Blumberg0,10, 0, Goldschmidt 0,2,6, Cohen Bros. 0,7,6, I. Brause 0,10,6, Dr. Kop^lowitz 1,1,0; zusammen 7,18,6. — Johannesberg per J. M. Portlansky 11.1,6, Joliannesburg collection at Zionist Hall 21,11,6, Joliannesburg collecüon at Zionist Hall 12,14,0. Alexandria. Gegen den Herausgeber der antisemitischen Zeitschrift „El Roued el Osmani" — er heisst Mohammed Bey Keweh — der bereits einmal wegen antisemitischer Aufreizungen zu vier Monaten Gefängnis verurteilt, auf seine Appellation hin aber dann freigesprochen worden war, ist eben ein neuer Prozess anhängig gemacht worden. Mohammed Bey Keweh hat bereits viel Hass gegen die Juden gesät. Wenn seine Tätigkeit nicht bald eingestellt wird, so können diese Aufreizungen einmal zu den bedauerlichsten Folgen führen. — Die Sammlungen für die Kischenewer Opfer haben hier eine fast beschämend niedrige Summe ergeben. Es wäre nötig, die hiesige Judenheit energisch aufzurütteln. Vielleicht wird da, so traurig das auch ist, die antisemitische Zeitschrift mehr wirken, als alle Ermahnungen von jüdischer Seite. Capstadt. In Capstadt feierte am 13. Mai Herr Otto Landsberg seinen 100. Geburtstag. Mit 15 Jahren kam er hierher und hat seitdem seinen Wohnsitz nicht verändert. Sein Vater wurde 79, seine Mutter 93 und zwei seiner Brüder 96 resp. 88 Jahre alt. Er war zweimal verheiratet und ist Vater von 13 Kindern. Er zeigte stets grosses Interesse für Musik und war auch ein Gründer der hiesigen Musikgesellschaft, wo er selbst die erste Geige spielte. Durch 20 Jahre hindurch war er Lehrer für Musik und Zeichnen und hat sich erst gegen 1880 zur Ruhe gesetzt, Mit 100 Jahren ist der alte Herr noch so frisch und lebenslustig wie als junger Mann, und sein Temperament ist so heiter und liebenswürdig, wie seit jeher. New-York. Eine interessante Entscheidung in jüdischen Ellerechtssachen fällte Richter McMahon in Abt. III der Generalassissen, und zwar handelte es sich um die auf der Ostseite üblichen Ehescheidungen durch die Rabbiner. In Verhandlung stand der Fall des 28 Jahre alten Schneiders Isaac Mullershvick von 12 Stanton Str., welcher der Bigamie schuldig befunden worden war und seine Strafe empfangen sollte. MullershVick hatte sich im August 1902 mit Renie Fink verheiratet, obgleich Dora Reiss, mit der er sich im März 1902 verheiratet hatte, noch lebte. Er führte zu seiner Verteidigung an, dass er von seiner ersten Frau durch den Rabbiner Vesscia in 59 Pitt Str. geschieden worden sei und dafür 10 Dollar bezahlt habe. Der im Gericht anwesende Rabbiner meinte, er sei berechtigt, Ehescheidungen nach den israelitischen Religionsgesetzen vorzunehmen. Aber da kam er schlecht an. „Sie befinden sich im Irrtum/4 bemerkte Richter McMahon. „Wenn Ihr Rabbiner dies nicht unterlasst, könnt Ihr ins Gefängnis kommen. Lassen Sie sich dies zur Warnung dienen. Hier können Ehen nur nach den Landesgesetzen geschieden werden." Mullershvick wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. New-York. Am 28. Juni fand hier die Konvention der strenggläubigen Juden der Vereinigten Staaten und Kanadas statt. Rev. Dr. H. PereiraMendes präsidierte. In seinem Berichte erörterte der Präsident die Fortschritte der Union auf der letzten Konvention und besprach die Aufgaben der Orthodoxie in Amerika, wo das Reformjudentum in ganz anderer Richtung sich entwickle, als das Judentum in der übrigen Welt. Auch die von der amerikanischen Orthodoxie bereits erreichten Erfolge hob der Redner hervor. Von den übrigen Referaten seien das Dr. Drachmanns (Sabbat- und Feiertagskommission), Albert Lucas' (Erziehungsfragen) und das sehr beifällig aufgenommene Referat J. de Haas' (Zionismus und Orthodoxie) hervorgehoben. W^^Sb^onik* Uganda für die Juden. Wie unhaltbar die Lage der Juden in den östlichen Ländern geworden ist, geht daraus hervor, dass überall Emigrationsvorschläge auftauchen. An den Herausgeber des „Jewish Chronicle" richtet ein Einsender, Mr. Robert P. Yates, einen Brief, in welchem er vorschlägt, die Juden in Uganda zu kolonisieren. Da Uganda unter englischem Einflüsse stehe, meint der Einsender, und ausser der Eisenbahn von der Küste nach dem Innern auch die Kairo-Kapbahn, deren Ausführung doch nur eine Frage weniger Jahre sei, eine hinreichende Verbindung mit den Ländern der Zivilisation herstelle, so könnte das in Bezug auf Klima und Fruchtbarkeit gesegnete Land ganz gut in Betracht gezogen werden. Der Einsender macht die Besiedlung Ugandas von folgenden Bedingungen abhängig: 1. Die Einwanderer müssten englische Untertanen werden; 2. die Sprache des Verkehrs müsste die englische sein; 3. die hebräische Sprache solle in allen Schulen gelehrt werden; 4. bürgerliche und religiöse Freiheit; 5. im Laufe der Zeit solle ein Tempel nach dem Muster des salomonischen errichtet werden. — Weitere Vorschläge und Bedingungen bringt Mr. Yates nicht vor. Die Juden in Sachsen. Nach den Ergebnissen der Volkszählung von 1901 befanden sich in Sachsen 12 419 Juden, davon 3059 in Dresden, 6314 in Leipzig, 1137 in Chemnitz, 114 in Zittau, 208 in Plauen, 116 in Annaberg, 65 in Bautzen, 83 in Freiberg. Ein neues Heinebild. Die Zeitschrift „Rheinlande4' bietet im zweiten Hefte des III. Jahrganges ein neues von J. Asbach herausgegebenes Heinebildnis. Das Original befindet sich im

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