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Die Welt · 1903-07-10 · 28 (10.7.1903) · p. 17

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Journal
Die Welt
Volume
7 (1903)
Issue
28 (10.7.1903)
Article
Das goldene Buch [Nachricht]
Date
1903-07-10
Page
17 (sequence 1)
Language
German
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.Nr. 28 Die & W@It*ft Seite 17 Jüdischer Nationalfonds. Das Goldene Buch. Verein „Poalci Zion" in Grodno.....Pf. Sterl. Handelsgesellschaft J. B. Segall in Wilna . „ Mrs. Luba Shanhan Hon. Treas Ladies Zion Association in Cape Towü...... „ Tambhay Zion Association in Durbanville & Durban Road . . . •......... „ Salomon Romain in Cape Town ..... . „ Verein „Chanichei Zion" in Eupathoria . . „ Verein „Schlom Imunei lezion misruchi" in Lodz (durch Herrn Horodischez) . . . Kronen Verein „Bnei Zion Chowewe Sfas Ewer" in Kamenetz Pod............. „ Verein „Zion" tn Kamenetz Pod. gegr. 1897 „ Derselbe Verein zur Eintragung seines Präsidenten Herrn David Schleifer..... „ Fünfter Zionistenverein „ B'nei Ami" in Kamenetz Pod.............. „ Von den Vereinen „Bnei Zion", „Chowewe Sfas Ewer", „Bnei Zion". „Bas Ami" zur Eintragung ihres Präsidenten Markus Nudelmann............... „ Durch die Herren Dr. Tschlenow und Hugo Urysohn in Moskau wurden folgende Beträge gesammelt: Herr M. Pines zur Eintragung des Herrn Jechiel Michael Pines aus Jerusalem . . „ Herr M. Kitt in Moskau.......... „ Herr J. W. Podleschewsky, Moskau .... „ Herr J. Kallin in Moskau......... „ Herr J. M. Stein in Moskau........ „ Hr. G. S. Ponisowsky in Moskau ..... „ Frau Ponisowsky in Moskau........ „ Herr Raphael Götz in Moskau....... „ Frau Cäcilie Rosenbaum in Moskau zum Andenken des Geburtstages (7. April 1849) ihres verew. Mannes Viktor...... „ Zum Andenken des Dr. Moses Stillmann von seinen Kollegen des ersten jüdischen Aerztevereines in Moskau....... „ Gebrüder Urysohn in Moskau, Odessa und Kowno zur Eintragung ihres Neffen Josef Blumenfeld anlässlich seiner Hochzeit mit Fräulein Esther Barbasch ... „ Zwei Zionistenvereine in Twer....... „ Zionistenverein in Irkutsk.tgesammelt während eines Vortrages des Herrn Mojsinsohn . „ Verein „Dorschei Zion" in Tschita..... Zionistenverein in Neu Buchara...... „ „ „ Blagowjestschensk ... „ „ Krajonojarsk...... Die Synagogen Verwaltung in Orenburg ... „ Verein „Kadimah" in Strejtjensk...... „ 10.— 10.— 10.- 10.— 10.— 10.10 240.— 252._ 252._ 252.— 252.— 252.- 252.- 252.- 240.- 252.- 252.- 630.- 252.- 756.- 252.- 240.- 302.— 252.— 506.50 504.— 2\2._ 240*— 252.— 252._ 251*- - der J|e^egui>ä- Gedenket des Schekels! Delegiertentag der jüdischen Studenten Oesterreichs in Wien. Am 30. Juni 1. J. fand über Anregung des jüdischakademischen Vereines „Bar-Kochba*-Prag im Auschluss an den III. österreichischen Parteitag ein allgemeiner Studententag in dem vom „Jüdischen Volksverein" freundlichst zur Verfügung gestellten Saale statt. Anwesend waren Delegierte von 16 jüdisch-akademischen Vereinen und Verbindungen. Der hauptsächliche Zweck des Studententages war die Gründung eines allgemeinen Verbandes der zionistischen Studentenvereine Oesterreichs. Ueber Organisation der jüdischen Studenten referierte Bundesbruder S. Stenz el („Bar Kochba"-Prag), welcher die Gründung eines Verbandes österreichischer zionistischer Studentenvereine zum Zwecke eines engen Zusammenschlusses zu gemeinsamer Arbeit und zur Wahrung nationaler und Studenteninteressen vorschlug. Zur Erreichung dieses Zweckes sollen dienen : Veranstaltung von Studententagen, Abhaltung von Lehrkursen, Kontrolle der Vereinstätigkeit und enger Verkehr der Vereine. Nach einer erschöpfenden Debatte hielt Bundesbruder Hugo Bergmann („Bar Kochba"-Prag) sein Referat über die nächsten Aufgaben des Verbandes. Er unterscheidet zunächst Arbeiten 1. nach aussen und 2. in kultureller Beziehung. Ad 1. Der Verband übernimmt die Aktionen zur Anerkennung der jüdischen Nationalität an den Hochschulen, und die zur planmässigen Aufklärung der nichtjüdischen Studentenschafc (Corda fratres); an allen Hochschulen rinden zu Beginn des Wintersemesters Versammlungen mit dem Thema: „D*t Zionismus und die jüdische Studentenschaft" statt. Die Mittelschüler sollen durch die Zeitschrift „Unsere Hoffnung'', ferner durch entsprechende Vorträge in nationalem Sinne erzogen werden. Für die Interessen des Verbandes soll ein Organ geschaffen werden. Ad. 2 beantragt der Referent, die nicht zu leugnenden Gegensätze zwischen Ost und West seien zu überbrücken und zwör durch Erkenntnis des ureigensten jüdischen Wesens. Darum soll die Aufnahme in die Vereine von einer erfolgreichen Prüfung aus der jüdischen Geschichte abhängig gemacht werden, und der Pflege und Erlernung unserer Volkssprache nach einem einheitlichen Plane intensivste Pflege zuge wendet werden; ferner sind Vorträge über die einzelnen Epochen der jüdischen Literatur abzuhalten, statistische Arbeiten zu fördern und folkloristische Studien anzuregen. Die jüdischen Massen müssen in allgemeiner und nationaler Beziehung aufgeklärt werden. Die Anträge des Referenten werden mit gefingen Modifikationen nach einer sehr fruchtbaren Debatte angenommen. Gesinnungsgenosse Jonas Rosenzweig („Bar Kochba"- Wien) referiert hierauf über die Erziehung der Mittelschüler zum Zionismus. Die betreffenden Resolutionen wurden angenommen. Den Glanzpunkt des Tages bildete das Referat des Bundesbruders M. Bienenstock (Przedswil-Haschachar-Krakau), der in zweistündiger R^de über die Erziehung der akademischen Jugend in ihren Vereinen vortrug. Das Referat wird in Druck gelegt und als Flugschrift verbreitet. Wir wollen daher die Thesen nur mit einzelnen Schlagworten angeben I. Theoretische Bildung : Vorträge, hebräische Kurse, jüdische Geschichte, zionistisches Seminar, ökonomisches Seminar. Rednerkurse, literarische Abende. Konkursarbeiten. II. Pr akti s ch e Erziehung: Planmässige Volksbildung in Toynbee-Hallen und populären Vorträgen, Turnen, Statistik, Erforschung Palästinas, jüdische Hochschule, Sportwesen, Uebermittlung der Vorträge. Nationalfeier, III. Abzeichen, Vereinsabende, Disziplin. Nach der Debatte wurden die Verbandsstatuten beraten und beschlossen. Als Verbandspräsidium für das laufende Jahr wurde die Bar Kochba-Prag eingesetzt. Die Beratungen dauerten bis Ii Uhr nachts und führten zu einer engeren Vereinigung aller arbeitswilligen Studentenvereine. Am Schlüsse wurde ein Kundgebungsschreiben an Doktor Herzl abgeschickt. Dem Verbände sind bis jetzt beigetreten : ,,Bar Kochbau-Prag, Wien, Stanislau, Tarnopol und Tarnow. „Emunah" in Lemberg und Bielitz, „Przedswil-Haschachar", Krakau, „Bar Giora"-Wien, „Leo Pinsker"- Olmütz, „Gerülah'-Olmütz, „Judaea"-Lemberg, „Tikwa"- Suczawa, „Theologia"-Wien und „Vereinigung zionistischer Hochschüler" in Wien. O. Wz. Voranzeige. Wien. (Verein jüdischer jugendlicher Arbeiter „Leopoldstadt", IL, Stephaniestrasse 8.) Vereinsversammlung jeden Mittwoch. Mittwoch den 15. Juli präzise 8 Uhr Abends Vorlesung von Hermann Hej ermann s „J u d e n s t r ei c hu. Diese neue, im nationalen Geiste gehaltene Dichtung des berühmten Autors dürfte grosses Interesse erwecken und wird daher zahlreicher Besuch erwartet. Gäste herzlich willkommen. Wien. Verein jüdischer Handelsangestellter. IL, Stephaniestrasse 8.) S o n n t a g, 12. d. M. Ausflug auf die Rocriramalpe. Zusammenkunft 2s/4 Uhr. Abfahrt 2 Uhr 51 Minuten nachmittags von Stadtbahnhof Schottenring. Gäste willkommen. — Samstag, IS. d. M. Bericht unseres Delegierten Gg. Moses Schmidt über den III. österreichischen Zionistentag. — Samstag, 1. Aug. Vorlesung Dr. Kohn, von Max Nordau. Regiebeitrag 20 Heller. Gäste willkommen. Wien. Allgemeiner jüdischer Arbeiterverein, II. Stephaniestrasse 8.) Samstag den 11. d. M. findet die VI. ordentliche Generalversammlung des Vereines statt. Tagesordnung: L Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung. II. Rechenschaftsberichte; a) Tätigkeit, erstattet durch den Obmann, b) Kassa, erstattet durch den Kassier. III. Wahl des neuen Ausschusses. IV. Bericht über den III. österreichischen Zionistentag von den Delegierten G u s ta v K o h n und Samuel

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