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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1839-03-14 · Heft 32 (14.3.1839) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
3 (1839)
Issue
Heft 32 (14.3.1839)
Date
1839-03-14
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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III. Jahrgang. 2t ü $ tVX tlu? No. AZ. ZDMg M MMtWms. ^.\,"^ Win " :.."“ uripartheiisches Organ für alles jüdische Interesse ' (Mit Kdnigl. Sächsischer avergnädigster Conceffion.) Leipzig, den 14. Marz 1839. Zeit««gs»achrichten. Von der A l tmüh l, 4. März.'.^ ^Hnvatmitth^). 'In No'. 26. würde Ihnen schon, wie ich' eben ersehe, berichtet, wie gegen die vor Kurzem zur Einführung ' befohiene Synagogenordnung , die doch "einst i m mi g angenommen , also gewiß zur Ehrensache geworden, machinirt wird. Man hält cs hier allgemein für nothwendig, dieses Verfahren vor das Forüm der Oeffentlichkeit zu bringenda es ' doch' eine ganz andre Sache istzuerst einstimmig annehmen und unterzeichnen^ -und..'dann wieder verwerfen.und,, bekämpfen,als eine etwaige... Gegnerschaft von vorn .herein. Die letztery kann man ertragen; aber, find wir Knaben, daß man mit uns spiele? Ist unser Kultus eine Kinderrassel, daß man alle Tatze eine andere-Bestimmung mit ihm-, treffe? Ja, eS ist die Ehrensache aller be.treffen den. G emeindensich nicht aus diese Weise zum unfähigen Spielweck einiger Männer zu müchen, die zuvor beigestimmt und Hand angelegt zum Werke, und nun, nachdem eine'hohe königl. Regierung es bestätigt, es wieder den Gemirknden aus der Hand drehen' wollen. Damit aber ein Jeder einsehe, wie wir gefoppt -werden, soll das Betragen eines Mannes hier speziell erzählt werden. , . . . . , , - — .. Zn den letzten Tagen des vorigen.Jahres hat der Substitut und kntermistische Verweser dös Rabbknats Günzenhausen, Hr. Abraham B ö h eim die ihm Seitens des k. Landgerichts zugefettigte Synagogen-Orvnung der zu seinem Sprengel gehörigen Gemeinde Altenmuhr zur. Einführung bis zum 1. Jan. zugeschickt und dje Gemeinde ihre. Bereit-.. Willigkeit hiezu zu gemeindlichem' Protokoll erklärt; nur wollte sie' abwarten,' ob auch die benachbarten Gemeinden ein' Gleiches ' thun würden-' Acht Tage darauf nahm^ihr Seelsöbger seinen Befehl brieflich-wieder zurück und'ordnete eigenmächtig peinige neue- Bestimmungen an>-, Sie würdew unter Widerspruch von -Seiten ciniger Gemeindeglleder^.wel-, che ch.ie, Pynagogenordnung eingeführt wissen, wollten^ mit mrHH Msatzen des Vorstehers berleftn und in Voll-' zug'.'ME^Aüf' erfolgte Anzeige '.bei' dem k: Landgericht^ watd^jedM>dem Räbbin-en die Einführung.-^er>allerhöchst- .geL Nehmigten ,S. . Ordnung mit Strafandrohung auferlegt.- Da verlangt.eine dritte- .Epistel eine.-.gerichtliche .Vollmacht, um. gegen jene Ordnung prozessi'cen zu'können;".P'e '.wird,., ver-. weigert; worauf' die'Einführung binnen 8 Tagen in' Aus-' sicht getzebeü wirb. - Man : beruhigt' ftd) vollkommen dabei - und der Vorsangev versucht schon die Bildung-eines'Synagogrn-Chors. Was geschieht aber jetzt? Der Rabbine nimmt sichs heraus, auf eigne Faust bei dem k. Staatsministerium zu protestiren, und auf diesen Nachweis hin wird von dem k. Landgericht die vorläufige Zurücklage der Akten resp. die Einführung^ der ß. O. . suspendirt,.- obschon, einer solchen Protestatkon Suspensivkrast nicht innewohnen sollte. Damit nvch nicht zufrieden, hebt.eine fünfte, rabbinische Depesche dis selbst getcoffnen Interims-Bestimmungen wieder auf und verweist dem Vorsänger,/welchem zu seiner neuen Stelle, eines. „Kapellmeisters", gratulirt wird, - seine versuchte- Neuerung. In diesem, wahrscheinlich nicht , letzten Brief dieses Betreffs,, heißt es unter andern : pVYro pMnS“> VS ridfc'n' Vy. ■ . - ,- -' Paris, 25. Febr. sPrivatmltth.)- Ich erlaube mir, Sie-zu ersuchen, folgendem - Schreiben , welches ich dem Redakteur des. Journal-,, .de,. iyancfort - zu . gütiger- Insertion eingesandt, bis jetzt aber in demgenannten 'Blatte noch nicht gefunden habe, einen Raum in dtr?Allg. Zeit, des Jüdenthüms zu gestatten-:; (Uebersetzung).-. Herr -- Redakteur!/ Erlauben.. Sie mir, die..Dankbarkeit öffentlich auszusprechen,, zu welcher.ich. Ihnen ,für. den wohlwollenden. Artikel., den 'Sie in Ihr geschätztes Journal' vom iÖj; ■£>&; ‘'su p. über meine Bibet- .Übersetzung ausgenommen, verpflichtet bin. Sie sind -zu sehr Freund der Wahrheit',- um--nicht eine. Berichtigung/ deren jener Artikel mir zu .-bedürfen, scheint, .anzupehmen. Ich habe mich durchaus, nicht über den Theil des mosai-. schm Gesetzes ausgesprochen, der noch.verbindlich für' unsere Zeit ist. Und wenn ich es für" angemessen halten' wecde, än diese ' Frage zu gehenwerde ich sie mit aller Frekmüthr'gkeit behandeln, die -mirfo«. viele - Anschuldigungen. von -Sei-- tM;.dex S.upern.aturaji.stey!-zuzieht, mögen, disse.Juden, oder Christen sein. No. .10 -der Kirchenzeitung -enthalt, den Anfang einer Polemik,'.', die .mit' einer großen Heftigkeit beginnt'.;r,^Die^katholischen''-RedäkLrure'. dieses-. .Journals 'habend dem. Hereni Reggio;zu .Görz^ alsMnfühyer,genommen,, der-seinen Ste^vertceter. in, Herrn Löwensteiy,.gefunden..-.. D.ieser-Letztere, zeigt an, daß 'balb^ein "Umla'üfsfchrewen.' de's 'Hecrn Reggro erscheinen wird, gegen den Unterzeichneten und sein Werk" gerichtet-: vermehrt durch, -eigene-/Zusätze.-:des. -Hirm^Löwen, stein. Wir erwarten dessen Veröffentlichungum.darauf iMr antworten - - und zugleich jenem Blatte (Katholische Kirchen,

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