Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 8 (1844)
- Issue
- Heft 8 (19.2.1844)
- Date
- 1844-02-19
- Page
- Seite 116 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3224737-3225335-3225344--05862-3314643- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
116 darauf folgenden Tag fand die Beerdigung statt, bei welcher.sich viele Auswärtige einfanden, und der dortige israelitische Elementarlehrer Herr Auerbach eine angemessene Rede hielt, in welcher er den Charakter des Verstorbenen in erhabenen Worten schilderte. Heil Dir, Hingeschiedener Geist! Du lebtest als wahrer Wohlthater Deiner Familie, als musterhaftes Bild Deiner Kinder und übrigen Mitmenschen. Abgestreift hast Du Deine Hülle, Du wirst aber in unserm Kreise zu unserm Heile ewig sortleben. Leicht sei Dir die Erdscholle! Friede Deiner Asche! “pöao 'n NPN2 ^psb ^bm H.g- Idiotismen francais en forme de diuloguc p ar J. Iiouis. maiire des langues francaise et anglaise a une eco!e publique a Dessau. Preis 15 Ngr. (l2gGr.) Eine grosse Anzalil der französischen Sprache eigenen, und der Konversation gewiss unentbehrlichen Ausdrücke werden durch dieses Buch, dem Lernenden auf eine ganz neue und angenehme Weise beigebracht. Die dialogische Form, die der Verfasser gewählt bat, die feinen, jetzt besonders in Frankreich üblichen Redensarten und Wörter und die Eleganz der Sprache, die in dem Buche herrscht, machen dasselbe gewiss zu einem der zweckmässigsten Lehrbücher der französischen Sprache. Dessau. Charles Aue. Anzeige. Die durch den Tod des Herrn Conrektoc Friedlander an der hiesigen öffentlichen Gemeindeschute erledigte Lehrerstelle ist zu Ostern d. I. wieder zu besetzen. Der anzustellende Lehrer muß die Fähigkeit haben, im Hebräischen, in der Religion, so wie in allen übrigen an Stadtschulen üblichen Lehrgegenständen gründlichen Unterricht zu ertheilen. Außer freier Wohnung im Schulhause und Holzbedarf ist mit der Stelle ein jährlicher Gehalt von 200 Thalern verbunden, und kann der Lehrer sein Einkommen durch Privatunterricht um etwa 100 Thlr. vermehren, wenn er die Fähigkeit hat, in Sprachen und andern Wissenschaften zu unterrichten. Hierauf Reflekcirende wollen ihre Anträge und resp. Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstände portofrei baldmöglichst einsenden. Märkisch Friedland, den 9. Februar 1844. Der Vorstand der isr. Gemeinde. A. Markwatd. Zsr. Gottschalk. B. Saulmann. Jak. Meklenburg. Anzeige. Zu Ostern 1844 findet hier ein Lehrer, Schächter und Vorbeter eine Anstellung mit 50 Thlr. fixem Gehalt, nebst freier Station und 15 — 20 Thlr. Nebenverdienste. Portofreie Anmeldungen mit Zeugnissen erwartet bald B. S. van der Lind. Veldhausen, im Hannoverschen. Anzeige. Der Unterfertigte bietet hiermit jungen Leuten, die sich zum Vorsängeramte für die Synagoge nach den gegenwärtigen Anforderungen ausbilden wollen, seine Dienste an. Insbesondere können Individuen, die dem Lehrfache angehören, ihre Befähigung zur Ueb rncrhme der Kantorfunktionen unter sehr annehmbaren Bedingungen dahier erlangen. Portofreie Briefe erbittet sich Mayer Kohn, Lehrer und Kantor an der Synagoge zu München. Bemerkungen. In No. 3 und 4. stand eine Annonce, durch welche ein Hauslehrer unter A. M. gesucht und an uns verwiesen wird. Wir wissen hiervon gar Nichts. Es liegen jetzt 3 Briefe deshalb bei uns, wir können sie aber nicht besorgen. Zum isr. Hospital und Schule in Jerusalem sind wieder eingelaufen.' Listen von Geschenken aus dem Regierungsbezirk Trier durch Herrn Oberrab. Kahte im Belaufe von 59 Thlr. 16 Sgr. 3 Pf.; aus Stettin durch Herrn Obervorsteher Levy: 41 Thlr. 25 Sgr.; aus den Gemeinden Buchen und Wertheim durch den Herrn Rabbiner Rolhenburger: 19Fl.24Kr.; abermals 10 Thlr. baar unser Anonymus und dessen Familie aus D. Herrn Katon' s Einsendungen werden uns sehr angenehm sein, natürlich auch unfrankirt. Die Redaktion, Druck von I. B. Hirfchfeld,