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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-07-16 · Heft 29 (16.7.1842) · p. Seite 434

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 29 (16.7.1842)
Date
1842-07-16
Page
Seite 434 (sequence 14)
Language
German
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434 Dem Herrn Dr. L. Philippson zu Magdeburg sind wir ebenfalls für die in der Allg. Zeitung des Judenthums veröffentlichte Unterstützungsaufforderung, so wie für die durch denselben uns zugegangenen Beiträge sehr verpflichtet. Möge der Himmel diesen Mann eine lange Reihe von Jahren erhalten! Auch besonders unfern wärmsten Dank Allen, b3 ■tob die uns, damals schwer Bedrängten, ihre milde Hand geöffnet, und durch Zusendung ihrer Unterstützungen uns dem Jammer und Elend entrissen haben. Der Allvater möge unser, für ihr Wohl zu ihm aufsteigendes Gebet erhören, und sie vor aller Gefahr gnädig schützen! Ellrich, den 23. Juni 1842. Der Vorstand der israel. Gemeinde: A. Buttermilch. Gesundheitsrunde. Im Allgemeinen Anzeiger der Deutschen 1842 Ro. 114 wird von dem Herrn Di*. Romershausen, so wie in der Leipziger Allgemeinen Zeitung vom 7. Juni a. e. vom Herrn Bürgermeister Hund in Aken eine Augen- Essenz empfohlen, angefertigt vom Herrn Chemiker und Apotheker Geiß in Aken, allen denen zur Hilfe, welche anGesichtsschwache leiden, und namentlich durch angestrengtes Studiren und andre angreifende Arbeiten denAugen geschadet haben. Beide, geachtete und wissenschaftlich gebildete Männer, rühmen die Essenz im Interesse der leidenden Menschheit als ein jedenfalls unschädliches Mittel, welches die den geschwächten Augen eigenthümliche Empfindlichkeit beseitigt, denselben die volle Kraft und Scharfe wiedergiebt, so daß sie jetzt nach eigner Erfahrung ohne Brille die feinste Schrift lesen und sich vollkommner Sehkraft erfreuen. Der bescheidne Erfinder hat sich nun auf mein Ersuchen veranlaßt gefunden, da auch ich die heilende Kraft nach mehrwöchentlichem Gebrauch empfinde, mir! allein das Kommissionslager zu geben, damit keine! Verfälschung Stattfinden kann, und steht demnach gegen ' portofreie Einsendung von zwei Thalern die auf lange Zeit ausreichende Flasche nebst Gebrauchs-Anweisung zu Diensten. Ich ersuche jedoch die Hilfesuchenden um! kurze Beschreibung des Augenübels, da ich nur im Verein mit Herrn Geiß die Essenz versende, wo derselbe sie heilkräftig erachtet. Nicht Gewinnsucht, sondern die erprobte Heilkraft veranlaßten uns das Mittel zum Verkauf anzubieten! Magdeburg im Juli 1842. Julius Philippson, Kaufmann daselbst, j Bei den Unterzeichneten ist erschienen und in allen soliden Buchhandlungen zu haben: “pn die 24 Bücher der Bibel im Texte mit worttreuer Übersetzung, fortlaufender Erklärung und homiletisch benutzbaren Andeutungen herausgegeben von Dr. S. Herxheimer, Landes- Rabbiner zu Anhalt-Bernburg. Zweiter Theil Lief. 1 u. 2. a 7{ Sgr. Der beste Beweis für die Gediegenheit dieses Werkes ist außer den bereits darüber erschienenen günstigen Rezensionen, daß die Königl. Würtemberg. israelit. Oberkirchendehörde es allen Rabbinen und Vorstehern ihres Landes zur Anschaffung empfohlen und das Herzogl. Anhalt. Konsistorium zu Bernburg zu dessen Anschaffung aus den Kirchenkassen jeden Pastor des Herzogtums bereits veranlaßt hat. Der erste Theil des Werkes, den Pentateuch enthaltend, ist noch fortwährend für den billigen Subskriptionspreis von 2V Thlr. zu haben. Berlin. Lewents Verlagsbuchhandlung. So eben ist erschienen in Kommission von B a u m - gärtner's Buchhandlung in Leipzig, und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Wie sich der Statistiker, Staatsrath Dir. I. G. Hoffman«, verrechnet. Eine Beleuchtung des Aufsatzes „über die Berthe!- lung der Juden in Preußen" in No. 141 u. 142 der Preuß. Staatszeitung. Bon Dr. Ludwig Philippfon. Preis 7^ Ngr. (6 gGr.) M’kor chajim a^n npa von M. H. Seligsberg, Rabbiner in Fellheim. 8. broch. Preis 1 ] Thlr. oder 2 fl. 24 Tr. Borzüglich für Brüderschaften zur Erbauung. Ulm, im Juli 1842. Stettin'sche Buchhandlung.

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