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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1842-01-15 · Heft 3 (15.1.1842) · p. Seite 40

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
6 (1842)
Issue
Heft 3 (15.1.1842)
Date
1842-01-15
Page
Seite 40 (sequence 12)
Language
German
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40 Ein kompletter, aus 12 Groß-Folio-Banden bestehender und in schönem Halbfranzband gebundener Talmud babli mit den üblichen Eommentarien ist für 40 Lhlr. B. C. zu haben. Wo, sagt unter portofreien Anfragen die Redaktion dieses Blattes. Ein gebildeter Vorsänger, welcher sein Amt gemäß den Anforderungen der jetzigen Zeit verrichten kann und auch als Schächter aprobirt ist, findet sofort eine Anstellung bei anständigen Auskommen in der israelitischen Gemeinde in Oppeln (Oberschlesieu). Der Vorstand R. Lachs. Boronow. Bri der hiesigen israelit. Gemeinde wird zu Ostern c. die Stelle eines Lehrers, welcher zugleich Vorbeter und Schächter sein muß, vakant. Der Gehalt betragt, bei freier Wohnung, ca. 120Thlr. Reflektirende haben sich bei Unterzeichnetem Vorstände franco zu melden und zu gewärtigen, demnächst zu der abzulegenden Prüfung in Religionskenntniß und Elementargegenständen einberufen zu werden. Seesen, im Januar 1842. Der israel. Gemeinde-Vorstand daselbst. H. Hamm. B. HA. Bluwenthal. Iu riS 1842 ist die hiesige Schächter- Vorbeter- und Lehrerstelle mit einem fixen Gehalte von lOO Thlr. nebst freier Station vakant. Hierauf Reflektirende, welche sich einer Prüfung des Landes-Rabbiners unterziehen müssen, wollen sich, recht bald in portofreien Briefen an den Unterzeichneten wenden. Penzlin in Meklenburg im Januar 1842. N. Götz, Vorsteher. Unterzeichneter wünscht zu Ostern einen jüdischen Lehrling unter geeigneten Bedingungen, anzunehmen. Hierauf Reflektirende wollen sich gefälligst recht bald in portofreien Briefen wenden an I. Schwabach, israelit. Klempnermeister in Sondershausen. Die hiesige Gemeinde wünscht zum ersten April 1842 einen Elementarlehrer, der auch im Hebräischen gründlich unterrichtet, und dem Examen beim Herzogl. Konsistorio sich unterzieht, zu engagiren. Portofreie Anträge an den Lehrer Güsten bei Bernburg. Moses Goldschmibt. Berichtigung. Die in No. 52 der Zeitung des Judenthums angezeigte offene Lelirerstelle zu Gross-Mühlingen ist noch nicht besetzt, wie irrig in No. 1. bekannt gemacht wjurde. Bemerkung. Ein Herr B. in Hamburg, so wird uns berichtet, spricht sich dahin aus, daß wir viermal eine Entgegnung in der Hamburger Gebetbuch-Angelegenheit, die er uns zugcsandt, zurückgewiesen hatten, und will dies als Parteilichkeit der Redaktion bezeichnen. Nicht viermal, sondern einmal hat er sie uns Übermacht, und ist dies bis dato die einzige Entgegnung, die uns zugekommen. Dieselbe war aber so nichtssagend, so gar nicht gründlich, und wahrscheinlich nur ein Kind des Augenblicks, daß wir in unserm vollen Rechte zu stehen glaubten, indem wir sie bei Seite legten, da wir dem Publikum gegenüber auch wegen der rechten Anfüllung des Raumes dieser Zeitung Verpflichtung haben. Wir erklären nochmals, daß wir jede Entgegnung aufnehmen, die sachgemäß und den Raum dieser Blätter nicht überschreitend sein wurde. Magdeburg, den 3. Januar 1842. Die Redaktion. Druck von I. B. Hirschfel-,

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