Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 4 (1840)
- Issue
- Heft 10 (7.3.1840)
- Date
- 1840-03-07
- Page
- Seite 140 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3224737-3225119-3225130--02557-3312043- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
140 Subscriptkorrs - Einladung. Die gute Aufnahme, welche die artiB mn^iö mit deutscher Übersetzung im Publiko gefunden, veranlaßt mich gleichfalls auch die aswa mn^D in demselben Formate mit deutscher Uebersetzung und deutscher Schrift, herauszugeben. Um nun auch diese polnische Ausgabe allgemein zu machen, als auch die Kosten des Druckes einigermaßen gedeckt zu sehen, wähle ich auch, dieses Mal den Weg der Subscription, und setze für die verehrlichen Suhscribenten den billigen Preis von 16 Ggr. (20 Silbergr,) für das brochirte Exemplar fest, welcher Betrag,erst gegen Empfangnahme des Buches zu zahlen ist. Mit TOn mn (1. Juli) dieses Jahrs findet keine Subscription mehr Statt, und bis dahin werden die Unterschriften angenommen, indem von dieser Zeit an der Ladenpreis von einem Thal er per Exemplar eintritt. Diejenigen, welche sich für dieses Unternehmen interessiren und Unterzeichnungen darauf anzunehmen geneigt sein wollen, erhalten das. Achte Exemplar gratis. Da ich nun, wie früher bei der Selichot, deutschen Ritus, auch hier beabsichtige, die Namen der verehrlichen Subscribenten dem Werke vorzudrucken, so bitte ich dieselben nebst dem Charakter deutlich zu schreiben. Zugleich werden die Herren Sammler darauf aufmerksam gemacht, daß die Einsendung der Subscribenten unfrankirt geschehen kann, und daß bei Abschickung der Exemplare für die Emballage nichts gerechnet werden soll; hingegen zahlen diese Herren die Zusendungs-Kosten, daß diese Kosten auch in weiter Entfernung verhaltnißmäßig billig fein werden, dafür werde ich genugsam Sorge tragen. E. A. Telgener, König!. Hofbuchdrucker zu Hannover. Seit dem das von mir hier in Hannover herausgegebene israelitische Gebetbuch in hebräischer und deutscher Sprache, wovon kürzlich eine zweite verbesserte Auflage die Presse verlassen, in ganz Deutschland und Polen, hauptsächlich aber beim weiblichen Geschlechte, welches im Geiste der wahren israelitischen Religion lebt, eine günstige Aufnahme gefunden, ist die alte jüdisch-deutsche Schrift fast gänzlich in den Hintergrund gerathen, und daher auch die Herausgabe der 722VS« mrrto übersetzt in deutscher Sprache und deutscher Schrift, veranstaltet, welche sich durch Correctheit, äußere Schönheit und Wohlfeilheit die größte Aufmerksamkeit zugezor gen hat. Da nun der Herr Verleger von Vielen, die dm polnischen Ritus beobachten, aufgefordert, auch die üttD» rrnrnVo aufzulegen und dieser dazu, zufolge vorstehender Anzeige, sich bereit erklärt, so habe ich zu dessen Worten weiter nichts zuzufügen, als daß ich für die Correctheit des Textes, wie auch für die Richtigkeit der Uebersetzung die gewissenhafteste Sorge tragen, auch alle fremdartige Wörter, die im Original Vorkommen, erläutern und mit den Typen abdrucken lassen werde, zu deren Sprache sie gehören, .psh Kh -m Blogg. Ein Rabbinats-Candidat, der Gymnasium und mehrere Universitäten absolvirt, promovirt und alle gesetzlichen Examina gehörig erstanden hat, sucht von Ostern d. I. an im pädagogischen und homiletischen Fache, wo möglich, in welchen beiden er auch schon einige Jahre praktisch gewirkt hat, bei einer höheren Schulanstc.lt oder bedeutenden Gemeinde einen angemessenen Wirkungskreis. Er verspricht in scientivischer, wie religiös-moralischer Hinsicht die entsprechendsten Zeugnisse beizubringen. Näheres ertheilt auf frankirte Briefe unter No. A. D. F. die vereheliche Redaktion dieses Blattes. Die israelitische Gemeinde zu Jesnitz bei Dessau wünscht zu Ostern d. I. einen Gemeinde- und Religionslehrer zu engagicen. 130—140 Thlr. jahrl. Gehalt, wobei noch durch Privatunterricht mancher Nebenverdienst zu erwarten. Gesuche franco an den Vorsteher Herrn Samson Herz zu richten. Ein, von König!. Preuß. Regierung geprüfter, praktisch geübter Schul- und Religionstehrer, der sich auch als Erzieher bewährt hat, und über seinen religiös-moralischen Charakter und wissenschaftliche Bildung Zeugnisse von hochgestellten Männern beibringen kann, wünscht zum 1. Juni l. I. eine anderweitige Stelle an einer hohem Bürgerschule oder als Gemeinde - und Religionslehrer. Derselbe verbindet nebst der gründlichen Kenntniß des Hebräischen und Rabbinischen auch die der übrigen Schulwiffenschaften, ist der französischen Sprache kundig und im Stande auch religiöse Vorträge zu halten. Addressen unter 8. erbittet man Portofrei an die Redaktion dieser Zeitung. (Der Redakteur kann diesen jungen Mann insouders empfehlen.) Bemerkung. Freundlichen Anforderungen wegen der letzten beiden Akte der „Esterka," um sie auf die Bühne zu bringen, können wir für jetzt noch nicht genügen, da wir noch nicht die Muße finden konnten, ihnen die letzte Feite zu geben. Druck von I. B. Hirschfelk