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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1838-12-18 · Heft 151 (18.12.1838) · p. Seite 608

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
2 (1838)
Issue
Heft 151 (18.12.1838)
Date
1838-12-18
Page
Seite 608 (sequence 2)
Language
German
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608 wo der jedesmalige zweite oder mittlere strophische Vers, die ^2.1^ \ A / 'wnvris *) \ .! i' 'iriin ppän, > , stimmend mit den Anfängen > der Strophen < prrbn \ i | 1 tpmsS ppiüin / \ trtövS die meist — wie in diesem Falle den Namen Samuel — ein Akrostichon bilden. Dem Hallel geht voran ein Piut *V2Ti-ib epo: in drei Strophen: der Aushebung ein Piut ab, und die beim Vorabend erwähnten Bibelverse. Trifft der Ausgang des Sabbat mit Chanuka zusammen, so findet nach dem Kadisch vor der Habdala folgende Ordnung statt: Ein piutischer Vers nsiDfifc "nab; sieben Brbetverse, worin Licht vorkommt, anhebend rru; ein Gedicht n^2 ^ibaia; Segensprüche und Anzündung der Lichter: das Hanerot halalu und der Ps. 30, den zwei kleine Gedichte einschließen, so wie deren auch der Habdala vorangehen. 4) Sabbat Schekalim. In Toledo herrschte der Gebrauch, am Versöhnungstage die hinzugekommenen Piutim erst nach vollendeter Amidah d. h. nach der wiederholten lauten Tesilla, zu rezitiren (s. Zeda taderech 4, 5, 7). Diese sehr zweckmäßige Ordnung ist durchgehende Reget in diesem Ritus. Nur der der Keduschah vorangehende Silluk wird an seinem Platze in die Tesilla eingeschaltet: Was aber sonst noch Jozer und Tesilla piutisch zu schmücken bestimmt ist, hinter die Tesilla verwiesen. Eine solche Verbesserung würde auch dem germanischen Ritus, als ein erster Schritt, sehr zu Statten kommen; ein zweiter würde dann bald in der Nothwendkgkeit fühlbar werden, den größten Theit der Piutim wieder aus der Synagoge zu verbannen. An dem genannten Sabbat hebt der, mit der bekannten Wendung inaiYp!rb“n psi eingeführte Silluk mit den Worten an: tnrmi!nna ^2 (Vers. Jsaac). Nach der Tefilla sind folgende Stücke: Magen 1n;n\ Pismon 5-n£ TW Mechaj« nayz» Pismon ni:pb rpör, sämmtlich von Jsaac halevi: hierauf ein Meschalesch (wbw2) anfangend ^2122 *pt und ein Pismon: 2127 von, Serachja halevi; ein Gedicht anfangend "W und ein Pismon: min ‘p*» von Jsaac Geat. Zuletzt rilbnn mbnn 2tt*n, eine Jntroduction (nnöü) des erwähnten Silluk, von Je hu da halevi. Alsdann Kadisch und Ps. 49. Der Aushebung voran geht ein kleines Ge- *) Fehlerhaft ta[bbiin in Seder Taaniot Amsterd. 1740 in 16 f. 97 d. — Das Richtige ist in Machsor ed. Bömberg Vened. 1524 in 12 s. 215 a. dicht ‘■»brp'J-T und die eingeschalteten Bibelverse, die mit 2^7 beginne». Die Hastara, die. bei Abrrdraham und dem Hermwischen Ritus 2 Mn.'. U* 17 anhedt, fangt erst mit 6ap. 12 an. ' '** /ir-f 5) Sabbat Sachor. Vor Nischmat ein Reschut nn2wn 'W (Jehuda), Schlußgedicht ■’b y-ir (Joseph) und an der oben bezeichnten Stelle in dem Nischmat das poetische Nischmat, anfangend ö^bn ■wr, welches, wie alles nun folgende, von Jehuda halevi ist. Der Silluk hebt an: i-P2N2 2*n« iwn. Die Piutim nach der Tesilla sind: Meora snfcC swp», das bekannte Mi Kamocha pon Magen 'n m»nb73 na, Pismon "12N yri, Mechajo piatt rps», Pismon wk ür pbr:b und das Meschalesch 2^722N 22b. Der letzte Pismon 2in2 ist von Jsaac Geat. Alsdann die im vorhergehenden Sabbat übliche Jntroduction des Silluk, Kadisch, Ps. 7. Den Bibelversen vor der Aushebung, die mit rrnw i-paip anheben, geht ein mit diesem Verse beginnendes und schließendes Gedicht von Abraham Salmur voran. Verfasser des Schalom am Schluß des Gottesdienstes 2p2 P *jn3 bnn ist Jsaac Hasniri. Früher war die Strophe qsrb ‘in2X (aus dem fcOTia öT1 für Purim) in Gebrauch. lFortsetzung folgt.) Beilage Nr. S E r k e n n t n i ß. Seine Königliche Majestät erkennen in Sachen der Judenschaft zu Harburg und der einzelnen Mitglieder derselben gegen das Fürstenhaus Oettingen Wallerstein, widerrechtliche Gefällerhebung betreffend, zu Recht: A) in Beziehung auf das in der Klage v. 1. Mai 1838 unter Nr. II. 2 in Streit gezogene Schutzgeld r fei der beklagte Theil von der Klage zu entbinden. L) hinsichtlich des in der Klagsbitte unter Nr. H., 3.und-4 bezeichneten Begräbniß- und Armengeldes habe die bekl. Standesherrschaft zu beweisen, daß sie diese Gefälle oder welche derselben als guts- oder grundherrliche hergebracht habe, 6) wegen des in der Klagsbitte unter Nr. I. 1 vorkourwenden Kleppergeldes habe der bekl. Theil zu beweisen, daß solches eine guts- und grundherrliche Abgabe, und v) wegen des in der Klagsbitte unter Nr. I. erwähnten Gänsegeldes habe der klagende Theil zu erproben, daß solches eine Staatsabgabe sei. Zur Antretung der Beweise wird jedem Theile eine 30tägige praeclusive Frist vorgesetzt. Die Kosten der II. Instanz werden verglichen, über jene der I. Instanz, wird das Erkenntniß Vorbehalten.

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