Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 48 (1884)
- Issue
- Heft 8 (19.2.1884)
- Date
- 1884-02-19
- Page
- Seite 127 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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M ir, Rabbinatsstelle. Die nach dem Tode des Herrn Dr. Heckscher erledigte Stelle eines Rabbiner- und Predigers mit der nur Ertheilung des Religionsunterrichtes an höheren Lehranstalten nachzuweisenden Befähigung ist baldmöglichst wieder zu besetzen. Dieselbe soll mit einem festen Jahresgehalt von 3600 Mk. dotirt werden. Die Nebeneinkünfte aus Privaten, religiösen Funktionen sind dem Umfang und den Verhältnissen unserer Gemeinde angemessen. Qualificirte Bewerber wollen Meldungen spärestens im April a. c. an den Unterzeichneten Vorstand gelangen lassen. Rntibor, im Februar'1884. [L. 31S1] Vorstand der Shuagogeugemeinde. Zur Ertheilung des Religionsunterrichts in den hiesigen höheren Lehranstalten und in der Religionsschule suchen wir auf Ostern d. I. einen akademisch gebildeten Lehrer. Fester Gehalt für 20 bis 25 Stunden wöchentlich, während des Schuljahres, 2000 bis 2400 Mark. Bewerber belieben unter Angabe der bisherigen Thätigkeit, ihrer Zeugnisse bis 10. März d. I. an Unterzeichnete Stelle einzusenden, wo auch die näheren Bedingungen auf Verlangen mitgetheilt werden. [F. 3318] Karlsruhe ^Badens, den 12. Fevr. 1884. Der Synagogenrath. _A Bielefeld._ Die Stelle eines Rabbiners bei hiesiger Gemeinde ist zum 1. Juli cur. oder früher anderweitig zu besetzen. Gehalt 2100 Mark jährlich, freie Amtswohnung und bedeutende Nebeneinnahmen. Qualifizi»te Bewerber wollen sich bald, spätestens bis 31. März cur. bei uns melden. Rawitfch, Februar 1884. [L. 3183] Der LortzoratioaS -Vorstand Vacanz. Die Cantor-, Bal Korc- und Schächterstelle in hiesiger Gemeinde ist vom 1. Mai er. ab neu zu besetzen. Das Gehalt beträgt außer den nicht unbedeutenden Nebeneinnahmen 1200 Mk. pr. anno. Reisekosten zu Probevorträgen werden nur dem Gewählten erstattet. Meldungen nebst Zeugnißabschriften sind bis zum 1. März c. zu richten an den Vorstand der Synagogeu-Gemeiude _z« Onttentag, O.-S. [Br. 2731] Wir suchen per 1. April oder Mai d. I. einen religiösen, geprüften Gemmiarlekrer und DoeGefee (unverheirathet). Gehalt Mark 900 pro Jahr nebst freier Wohnung und Heizung. Offerten nebst Zeugnissen sind dem Unterzeichneten Vorstand einzusenden. [L. 2 612] Hattingen a. d. Ruhr, 3l. Januar 1884. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. H. Hem. Ein j. isr. Mädchen s. Stellg. p 1. April d. I. in einer achtb. jüd. Fam. zur Stütze der Hausfrau od. um einen kl. Haushalt zu führen. Briefe §ub J. M. 5720 an Rudolf Masse, Berlin SW. erbeten. (B. 2953] Ein Religionslehrer und Schächter wird! zum l. Juli event. l. Oktober in der hiesigen Gemeinde gesucht. Reflectirende wollen sich beim hiesigen Vorstände melden. [B. 2655] Waren in Mecklenburg, 1884. Die Stelle eines zweiten ReligiouSlehrerS mit einem jährlichen Gehalt von M. 800, nach Umständen M. 9>>», soll in hiesiger Gemeinde besetzt werden. Seminaristisch gebildete, nnverheirathcte Bewerber wollen ihre Meldungen und Zeugnisse bis 1. März a. <•. der Unterzeichneten Stelle cinsenden. Einem tüchtigen Lehrer ist durch Privatunterricht in der Musik rc. rc. Gelegenheit zu Nebenverdiensten geboten. [L. 3182] tzeilbronu. 8. Februar 1884. DaS israe». Kirchenvorfleheramt. _B. M. Engelbert. Zum 1. Oktober d. Js. suchen einen unverheiratheten tüchtigen Elemcntarlehrer, welcher zugleich den Eantor-Dicust versehen kann. Gehalt 900 bis 1000 Mark. Denjenigen, welche Unterricht in fremden Sprachen crtheilen können, würde sich dadurch Gelegenheit zu Nebenverdienst bieten: auch soll solchen Bewerbern der Vorzug gegeben werden. Reflektanten wollen unter Beibringung ihrer Zeugnisse sich melden. [L. 3ou4] Borgholzhausen bei Bielefeld. Der Vorstand der Synagogeu-Gemeiude Gesucht für daS jüdische WaiseuhauS iu Jerusalem eiu tüchtiger pädagogisch gebildeter Lehrer von strcag religiöser Führung. Anmeldungen find zu richte» an den Vorsitzenden des Vereins zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina, Herrn Rabb. vr. Horovitz in Frankfurt a. M. [L. 3426] Pension. Schüler, welche das hiesige vorzügliche Gymnasium besuchen wollen, finden von Ostern ab in meinem Pensionat liebreiche Aufnahme, sorgsame körperliche Pflege und strenge Beaufsichtigung ihrer Schularbeiten. Hildburghauseü, den 1. Febr. 1884. J. Rosenthal, [L. 2660] Seminarlehrer. Israel. Töchtcr-Pensionat und Höhere Unterrichts-Anstalt. Gegründet 1864. — Aufnahme jeder Zeit. — Prospekte auf Wunsch. — Referenzen großer Gelehrter und der Eltern früherer und jetziger Zöglinge. {L. 1607] Fra« Direktor Therese Gronau. Berlin. 2. Hindersin-Straße — Königs-Platz. Israel. fflndtften - Pensionat. Bonn, a- 2242] Koblenzerstrnße 56, Geschwister Moses. Knaben oder Mädchen, welche ein Gymnasium, resp. höhere Töchterschule besuchen wollen, finden freundliche Aufnahme bei mäßiger Pension. fl.. 3319] Frau Zahnarzt Löwenstein, Keu-Ruppin. Für mein Bank- und Wechsrlgcschäst suche zum 1. April a. c. einen Lehrling. [B 3227] S. Kann, Potsdam. atfifV me‘n Bank- und Wechselgeschäft suche ich per sofort oder 1. April einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen. II. Marens, Bankgeschäft, Potsdam. [B. 3029] Für unser Tuch-, Manufakturu. Mode waarea-Geschäft suchen wir einen jungen Mann mit guten Schulkenntnissen als Lehrling. Kost und Logis im Hause. [L. 3114] Oebr. Simsou. Suhl. Eine israelitische Dame! gesetzten Alters sucht Stellung zur Führung ] eines größeren Haushaltes, Gesellschafterin, Vorleserin oder Korrespondentin in einem! gebildeten Hause. Sie übernimmt auch die Erziehung von Kindern, da sie durch Kenntnisse und Erfahrung hierzu besonders bei fähigt ist. 1 Die Herren Rechtsanwalt Friedmanu und Rabbiner Wagner in Mannheim, vr. Laerwald, Direktor der israelit. Realschule in Frankfurt a. M. und Rechtsanwalt Fricdmaon in Glogau (Schlesien) übernehmen gern gefällige Offerten und crtheilen bereitwilligst nähere Auskunft. sF. 2444] Herraths-Gesuch. , Ein Kaufmann (Israelit) aus geachteter Familie, Anfangs der 30er Jahre, alleinstehend, Mitgründer und Theilhaber eines bestrenommirten Tciail- Geschäftes in einer Kreisstadt, welcher ein Vermögen von nachweislich über Mk. 60,000 sich erworben, sucht in Ermangelung an Zeit und Damenbekanntschaft ein häuslich erzogenes Fräulein aus tadelloser Familie mit entsprechendem Vermögen zur Lebensgefährtin. Damen, in der Manufacturwaaren- Branche bewandert, werden bevorzugt. Diskretion Ehrensache. Vermittler verbeien. Franco-Offerten nur mit näherer Angabe unter v 3S97 besorgt die Annoncen-Expedition von Rudolf Moffe in Cölu. fk<. 3169] Neu! Neu! Der ikeoreiislk-praktMe ffilolief, zu beziehen vom Verfasser Moritz Baum, praktizirendem Mohel in Frankfurt a. M. Preis 2 Mark. Thatsächlich ist in dieser Art kein solches Handbuch (in deutscher Sprache) zur Erlernung des Mohlfaches erschienen. Dasselbe ist in leichtfaßlicher Darstellung abgesaßt. (L. 2542] D. D.