Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 47 (1883)
- Issue
- Heft 19 (8.5.1883)
- Date
- 1883-05-08
- Page
- Seite 313 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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313 Die israelitische Gemeinde in Gothenbürg, Schweden sucht einen jüngeren, akademisch gebildeten, freisinnigen, der reformatorischen Richtung angehörenden Lehrer, der den vorbereitenden Religionsunterricht für die Heranwachsende jüdische Ingen, und den Unterricht in der deutschen Sprache an der hiesigen Freischule übernehmen kann. Derselbe muß auch befähigt sein, vorkommenden Falles den hiesigen Rabbiner zu vertreten, wenn derselbe an der Ausübung seiner geistlichen Functionen verhindert sein sollte. Der jährliche Gehalt ist auf Kronen 3,200 (Mark 3,600) festgesetzt. Resiectirende belieben ihr Ansuchen nebst Zeugnissen und Mittheilung ihres Lebenslaufes spätestens bis zum 1ö. Juni d. I. an Bankdirektor Theod. Mannheimer, Gothenburg, Schweden einzusenden. [6189] Durch die Berufung unseres Cantors nach Görlitz wird die Stelle eines Cantors und Religionslehrers in unserer Gemeinde zum 1. Juli c. vakant Geprüfte Lehrer, welche im Hebräischen tüchtig und für das Cantorat befähigt sind, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse baldigst bei uns melden. Gehalt 1650 Mk. und Nebenrevenüen. [B. 6990] Pieschen, den 27. April 1883. Der Vorstand der jüd. Corporation. Ein befähigter Schächter und Unterkantor wird zum sofortigen Antritt für die hiesige Gemeinde gesucht. Das jährliche Einkommen aus der r.'c'rsy beträgt exclusive der Nebenrevenüen 12 bis 1500 Mark. Mit guten Zeugnissen versehene Bewerber wollen sich melden. Persönlichkeiten, welche auch die 'xT' mnn besitzen, erhalten den Vorzug. Reisekosten werden nicht erstattet. Krotoschin, den 26. April 1883. Der Synagogenvorstand. [7034] Salomon Daniel. Junge Mädchen finden zur Erlernung des Haushalts freundliche Aufnahme in einer gebildeten israelitischen Familie in Mannheim. Zugleich bietet sich denselben beste Gelegenheit, sich wissenschaftlich, sowie musikalisch auszubilden. Gefällige Mittheilungen unter M. 6602 an Rudolf Rosse, Leipzig. [6602] Die Meimslke Eonservm-Fabrik von Zehender & Cie. in Creuznach versendet Preisliste über conservirte Früchte u. Gemüse (eigener Zucht) gratis u. ftanco. [3482] Pensionat und höhere! Töchterschule von Frau Dr. Leverson. Hannover, Thiergartenstraße 3 u. 4. Näheres durch Prospecte. [14628] Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. Für meine Manufacturwaarenhandlung, Sonnabend u. Feiertage geschlossen, suche zum 1. Octbr. d. I., event. früher, unter günstigen Bedingungen einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen. Pr. Oldendorf. [6041] Faeol) Löwenstein, _Firma L. A. Löwenstein. ~VAN HOUTEN’S reiner löslicher [B. 440O] CACAO feinster Qualität. Bereitung „augenblicklich“. Ein Pfund genügend für 100 Tassen. Fabrikanten C. J. van Houten & Zoon, Weesp i„ HOUMD. 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Talmud Megilla cursorisch, Dienstag und Freitag 10 — 12 Uhr. Herrr Dr. Frankl wird lesen: I. Talmud Jebamot (von Fol. 87b an) statarisch, Montag und Donnerstag 8 — 10 Uhr. , 2. Eben ha-Ezer c. 17, Dienstag 8—10 Uhr. Derselbe wird homiletische Uebungen abhalten in zwei wöchentlichen, noch näher , zu bestimmenden Stunden. Herr Prof. Dr. Steinthal wird lesen: I. Das fünfte Buch Mose, Montag, Dienstag und Donnerstag 12 - 1 Uhr.! 2. Das zweite Buch Samuel, Freitag! 12—1 Uhr.' Alle Vorlesungen an der Hochschule sind unentgeltlich. Als Zuhörer für die Vorlesungen sind in erster Reihe die rite immatriculirten Studirenden der hiesigen Universität — und zwar ohne Unterschied der Facultät — in Aussicht genommen. Auch andere Personen können auf Grund besonderer Ermächtigung an den Vorlesungen Theil nehmen. Die Vorlesungen beginnen am 7. Mai 1883. Die Anmeldung erfolgt bei dem zeitigen Vorsitzenden des Lehrer-Collegiums, Herrn Prof. Dr. Steinthal, in seiner Wohnung, Blumeshof 8, täglich von 4—6 Uhr. Berlin, im März 1883. [B. 6848] Das Cnratorium der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums. Aus der Michael Maischen Stiftung sind für 1883 Stipendien im Betrage von M. 606. — durch Gr. Sberichulrat an Solche zu vergeben, die sich dem Studium der jüd. Theologie widmen, oder zu widmen beabsichtigen, wobei Perwandte des Stifters den Borzug haben. Die Bewerbungsgesuche sind mit Beifügung der Sitten-, Studien- und Bedürftigkeitszcugnisfe bis 31. Mai an uns einzureichcn. [F. 6418] Mannheim, 14. April 1883. Der VerwaltuugSrat per Michael Mai'schea Stiftung. 4. M. Bielefeld, D. Ellreich, 1 J. Nadenbeim.