Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 47 (1883)
- Issue
- Heft 2 (9.1.1883)
- Date
- 1883-01-09
- Page
- Seite 32 (sequence 16)
- Language
- German
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32 Ein Wittwer sich wieder zu verehelichen. Vater von zwei Mädchen, wovon das älteste 4' das zweite 3 Jahre. Am liebsten mit einer kinderlosen Wittwe von 30—38 Jahren, und welche gut auf Kinder ist, Vermögen erwünscht. Reflectirendc wollen ihre Photographie nebst Bermögensverhältnisten unter K. postlagernd Uenden i. W. einschicken. [18579] Ein junger Man», 30 I. alt, v. nicht unangenehmem Aeußern, a. anst. Fam., seit einig. Jahr, in ein. kl. Stadt etablirt ,Geschästsumsatz ca. 24,000 Mk.), wünscht sich m. einer dementspr. jung. Tame zu verheiraten. Vermittler ausgeschlossen. Tiscr. Ehrensache. Gefl. Off. unter H. E. 14 an Haasensteiu & Vogler in Berlin SW. [B. 45>] Zur Stütze der Hausfrau ein gebildetes israelit. Mädchen gesucht, welches perfect kochen und bügeln kann, sowie weibliche Handarbeiten versteht. Essen a. d. Ruhr. [X. 86] Simon Hirsclilaml. Für Israel. Damen. ' Ein junger ansehnlich gebildeter Kaust , mann, 26 Jahre, aus achtbarer Familie, > Besitzer eines selbst erworben, gutgehend. ' und schuldenfreien Warengeschäftes in einer größeren Stadt Rheinlands, außerdem noch ein baar Vermögen von Mk. 25,000 sucht behufs Verheirathung auf Grund wirklich gegenseitiger Neigung die Bekanntschaft einer geschäftlich und häuslich erzogenen, gebildeten jungen Tame aus guter, achtbarer Familie (auch Waise), welche mit den äußern Vorzügen Herzensgute, Geist und Anmuth verbindet; größeres Vermögen ist dagegen nicht Bedingung. Briefe mit Photographie, welch letztere sofort zurückgesandt wird, wolle man vertrauensvoll unter I. P. 3714 an die Expedition d. Berliner Tageblattes Berlin SW. zur Weiterbeförderung richten. Vermittler und anonyme Zuschriften bleiben unberücksichtigt. [0. 48.] Ein geachteter, wohlhabender und gebildeter Kaufmann, Mitte d. Vierziger, Israelit von angenehmem Acußeren, in einer der schönsten Städte ansässig, wünscht eine Lebensgefährtin. Eine Dame mit Bildung aus guter Familie, sanftem Gcmüth und edlem Charakter wird gebeten, dieser Offerte vertrauensvoll ihre Aufmerksamkeit zu schenken, um direkt oder durch Vermittelung eine Korrespondenz cinzuleiten. Nicht aus Trieb z. ehelichem Leben, sondern aus Bedürfniß des glücklichen Zusammenwirkens zweier edler Menschen, die sich kennen lernen und verstehen sollen, um d. Leben im gcmüthlichen Heim u. in der Welt in idealer Weise zu genießen, wird eine Verbindung erstrebt. Vermögen ist nicht erforderlich, obwohl eine entsprechende Jahresrente v. 6 bis 12000 Mark angcpaßt und nicht unerwünscht wäre. Antwort an: Ubi bene ibi patria Rudolph Mosse, Leipzig. [18674] Lehrlings-Gesuch. Ein junger Mensch mit guten Schulkenntnissen, besonders im Rechnen, kann sogleich in meinem Bsnkgeschäft, welches u'~i nzr geschloffen, als Lehrling Stellung finden u. erbittet baldige Offerte B. J. Baer, Halberstadt. [186191 entölter, leicht löslicher I Cacao. I Unter diesem Handelsnamen empfch-» len wir einen inWohlgoschmack, hoher ■Nährkraft, leichter V erdaulichkcit und tder Möglichkeit schnellster Zubereitung (ein Aufguss kochenden Wassers ergiebt sogleich das fertigeretränk)un- •Jlbertreffl. Cacao. 1 Kd.—100 Tassen. ^Preis: V, '/, V,—Pfd.-Dose ' 85Ö 3ÖÖ 150 80 Pfennige, Hartwig & Vogel Dresden - a Verlag von Lanmgartaer's Buchhandlung in Leipzig. Chaldäisches Wörterbuch über die Targumim und einen großen Theil des räbbinischen Schrifttyums von Dr. J. Levy, Profeffor an der Universität Breslan. 3. Auflage 1881. In hochelegantem Einband Preis 12 Mark. Sachrnf. Am 20. December hat ein sanfter Tod den emer. Direktor der Samsouschule in Wvlfcnbüttel, l'>0j vr. phii. Philipp Ehrenberg, al'gerufcn und sein segensreiches Dasein plötzlich geendet'. — Der Verstorbene hat scchsunddrcißiq Jahre lang (von 18:1.')— 46 als erster Lehrer, von 1840 — 71 als Tirectorl seine bedeutende pädagogische Kraft in den Dienst der Samsonschule gestellt und Erfolge erzielt, welche noch durch Generationen seinen Namen in weiten Kreisen mit Dankbarkeit und Ehrfurcht werden nennen laßen. — Als Lehrer mit Geschick und Sachkenntnis; die geistige Entwickelung seiner Zöglinge fördernd, als Erzieher die moralischen Kräfte derselben spornend und entfaltend ist er ihnen auch über die Schulzeit hinaus ein sorgsamer Freund, ein treuer Vater geblieben, welcher da-? Lcbensglnck Vieler derselben dauernd begründet hat! — In seinem Wesen bescheiden und anspruchslos, in seinem Wissen tief und gründlich ist er Lehrern und Schülern der Anstalt durch seine Persönlichkeit stets ein würdiges Vorbild von Pflichterfüllung und thätigcr Nächstenliebe gewesen — und so legen wir schmcrzcrfüllt den Kranz unvergänglicher Dankbarkeit auf sein uns theures Grab! Hannover, Braunsihwcig und Wolsenbüttel, im December 1882. Tie Administration, der Tircctor und das Lehrerkollegium der Samsonschule. 1 P T» o Vl P lf i C t p m*t 1 ~ ganzen Fl»- 1 riUÜClUalC sehen, 12 ausge-_wählte Sorten von C ephalonia, mit 2 ganz.Flaschen,heru üss. Franco nach allen deutschen u. östr.-ungar. l’oststationen gegen Kinsendung von 4 91k. J. F. Menzer, Neckanremüml. Verlag von Baumgartner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von Greßner L Schramm in Leipzig. Verantwortlicher 8,'evactenr Dr. L. Philippson.