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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1881-10-04 · Heft 40 (4.10.1881) · p. Seite 667

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
45 (1881)
Issue
Heft 40 (4.10.1881)
Date
1881-10-04
Page
Seite 667 (sequence 15)
Language
German
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667 „Berliner Tageblatt" mit seinen 3 werthvollen Beiblättern: illustrirtes Witzblatt: „ULK“, belletrist. Sonntagsblatt: „Dcnlfchs LcsehaM" und Mittheimngenüb.Landwirth schaft, Karienkau u. Kauswirthschaft. Man abonnire schleunigst bei dem nächstgelegenen Postamt, damit die Uebersendung vom Beginn des Quartals ab pünktlich erfolge. Probe-Nummern gratis und franco.! Einzige Berliner Zeitung, welche ein ilkustr. Witzblatt ihre» Abonnenten als Angabe gratis liefert. ist in Anerkennung der Reichhaltigkeit, Vielseitigkeit und Gediegenheit seines Inhalts ]B. 14360] die gelesen sie und verbreitetste Zeitung Deutschlands geworden, indem es sich seit einer Reihe von Jahren eiueu feste» Stamm von ca. 70 Tausend Abonnenten dauernd erhalten hat. Die Vorzüge des „Berliner Tageblatt' bestehen vornehmlich in folgendem: „Täglich zweimaliges Erscheinen als Abend- und Morgenblatt, wodurch das „B. T.“ in der Lage ist, alle Nachrichten stets 12 Stunden früher als jede nur ein Mal täglich erscheinende Zeitung zu bringen. Gänzlich unabhängige, freisinnige, politische Haltung. Spezial-Korrespondenten an allen wichtigen Plätzen u. daher rascheste und zuverlässige Nachrichten; bei bedeutenden Ereignisiea umfosieude Spezial-Telegramme. Ein eigenes parlamentarisches Bureau liefert dem „8. r." schnelle u. zuverlässige Berichte. Umfassende Handelszeitung und Courszettel der Berliner Börse. Vollständige Ziehungslisten der Preußischen und Sächsischen Lotterie, sowie Ausloosungen der wichtigsten Loospapiere. Ausgedehnte Anwendung des Telegraphendrahts u. deshalb frühzeitigste Meldung aller wichtigen Ereignisse. Reichhaltige u. wohlgesichtete Tages-Neuigkeiten aus der Reichshauptstadt und den Provinzen. Sorgfältig gepflegtes Feuilleton unter Mitarbeiterschaft der ersten Schriftsteller. Im Roman-Feuilleton des IV. Quartals erscheint u. A.: „Hin neuer Abasver", Roman von Fritz Mautliner. Dieser erste größere Roman des bekannten Verfassers von: „Rach berühmten Mastern" ist dem bewegten Treiben unserer Tage entnommen und schildert mit scharfer Satyre und dichterischer Kraft mancherlei wunde Stellen unserer heutigen Berliner Gesellschaft. Ermuntert durch die bereits erreichten großen Erfolge ist das ».Berliner Tageblatt" bestrebt, seinen Inhalt stets zu erweitern und zu vervollkommnen, um seinen Lesern die thunlichst beste Zeitungslektüre zu bieten, ungeachtet des enorm billigen Abonnementspreises für DaS Vierteljahr für alle 4 Blätter zasammeu, von nur Bussm Hebräische TJnterrichtsanstalt crn yj zu JBreslau. In dieser Schule werden die Zöglinge in nr.its'o, cnN^n, tron vi rnissm rrnnr, s~d:, so wie in Religion und Geschichte unterrichtet. Kinder unbemittelter Eltern erhalten den Unterricht wie die nöthigen Schulbücher D"heo unentgeltlich. Anmeldungen zum neuen Schul-Semester nimmt entgegen der Dirigent Dr. P. Neustadt, Friedrich Wilhelmstr. 11. II. Für gut fituirte Herren m. Alters u. kinderl. Wittwer! Für ein j. Mädchen aus anst. Fam., 28 I. , wirthschaftl. u. arbeitsam, aber ohne viel Vermögen, wird paflendeParthie ges. Näheres durch d. Bruder d. j. Dame, der Adr. sub. J. 14S54 an Rudolf Mosse, Leipzig erbittet. [14854] In der Verlagsbuchhandlung von Anton Beyer in Jydau (Mähren) ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: [14801] „Patriotische Casual-Reden“ (VII u. 168 S.) B. Dr. J. J. Unger, Rabb. =. eleg. broch. 2 M. 1 fl. ö. W. * eleg. geb. 3 M. --- 1 fl. 50 kr. In einem hiesigen Lokalblatte wurde eines unliebsamen Vorfalls erwähnt, der sich in einem hiesigen israelitischen Pensionate zugetragen habe. Die Redaction dieses Lokalblattes hat sofort, um Mißverständnisie zu vermeiden, erklärt, daß dieser Vorfall sich nicht in dem Schauer'scheu Pensionate ereignet habe. Da jedoch die Erzählung des fraglichen Ereignisies in einem andern vielgelesenen Blatie Aufnahme und hierdurch weitere Verbreitung gefunden hat, so erscheint es zur Beruhigung aller derer, die dem von der Unterzeichneten geleiteten Institute ihre Kinder anverlraut haben und noch anvertrauen werden, unumgänglich nothwendig zu erklären, daß die fragliche bedauerliche Thatsache sich nicht in dem Schauer'scheu Penfionate zugetragen hat, sondern sich in einem andern, erst in den letzten Jahren errichteten hies. israel. Pensionate erreignet haben soll. Rosalie Schauer. Mainz, 22. September 1881. Seitens des hiesigen Rabbinats, sowie des Vorstandes der israel. Religionsgemeinde wird andurch die Wahrheit obiger Erklärung mit dem Bemerken bescheinigt, daß das Schauer'sche Pensionat seit seines 15jährigen Bestehens sich mit Recht der allgemeinen Hochachtung erfreut und den Eltern volle Garantie für gewissenhafte Erziehung ihrer Kinder bietet. |F. 14691] Für den Vorstand der israel. Gemeinde Georg Reinaeh. Dr. Salfeld, Rabbiner. Eine gepr. isr. Lehrerin, musik., für eine Fam. a. d. Lande gesucht. Off. unter 8. 8. 1485» an Rudolf Mosse, Leipzig. [14855] Eine isr Lehrerin, musikal., sucht Stelle als Erz. bei jung. Kindern. Gef. Offert, u. S. R. 12 Sevelen b. Geldern, Rheinprov. postlag._[B. 14091] Verlag von Joh Ambr. Barth in Leipzig. Aibek und Takmad in ihrer Bedeutung für Philosophie u. Kultur. Text, Uebersetzung u. Erklärung auserlesener Stücke von Dr. £. Fischer. (Herausgeber des Bustorf'schen Lexikons rc.) gr. 8°. 300 Seiten. 1881. (2. Ausgabe der Biblisch - talmud. - rabbin. Blumenlese.) 7 M. 50 Pf. „Der Fortschritt im Judenthum" sagt in N. 12 in e. längeren Besprechung: Welche Fülle von neuen Ideen uns hier geboten werden, wie bald eine glückliche sprachliche Lösung, bald eine philosophische Betrachtung bald auch eine poetische Anschauung gleich frischen Blüthen das Gezweige des Ganzen durchbricht, kann hier unmöglich geschildert werden. Wenn man bedenkt, daß in den meisten derartigen Werken jeder Gedanke förmlich vierspännig fährt, so möchte man „Fischer's Bibel und Talmud" mit einem Wagen vergleichen, in welchem im Verhältniß zum Vorspann bei weitem zuviel Fahrgäste Platz genommen haben. Merkwürdig ist dabei, daß darunter die Uebersichtlichkeit des Ganzen nicht leidet u. s. w. [14829]

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