Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1881-08-30 · Heft 35 (30.8.1881) · p. Seite 580

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
45 (1881)
Issue
Heft 35 (30.8.1881)
Date
1881-08-30
Page
Seite 580 (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3224737-3227339-3227375--39227-3308525
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

580 und fördern den Gemeinsinn. Ferner könne die General- Versammlung ihren Theilnehmern eine reiche Quelle der An' regung und Belehrung verschaffen, wenn sie ihre Tagesordnung als einen regelmäßig wiederkehrenden Gegenstand den Bericht über die fach wissenschaftliche und besonders die pädagogische Literatur des abgelaufenen Jahres, so weit sie die Religions- Schule angeht, aufnehme. Der Lehrer könne im Allgemeinen nur wenig für feine Bibliothek thun. Und doch müsse gerade er am meisten auf die Erweiterung und Vertiefung seines Wissens bedacht sein. Eine gewissenhafte Anleitung zur Auswahl derjenigen Bücher, die wirklich praktische Gedanken - Darlegung werde er nicht entbehren können, zumal bekanntlich der größte Thcil der Zeit des Lehrers nicht der Lectüre, sondern der Schule gehöre. Die Ausführung des Unternehmens verursache keine große Schwierigkeit. Verfasser und Verleger würden zu solchem Zwecke unzweifelhaft Exemplare ihrer Bücher gratis zur Verfügung stellen. Auch an urtheilsfähigen und besonnenen Referenten werde voraussichtlich kein Mangel sein. Durch solche und ähnliche Einrichtungen würden die alljährlichen Zusammküufte bald allen Mitgliedern lieb und theuer werden, zumal wenn daneben auch in Zukunft der Brauch, der sich bisher trefflich bewährt habe, gepflegt werde, daß von Mitgliedern in Vorträgen über frei gewählte Themata aus dem Gebiete der Fachwissenschaft, Neues, Selbstgedachtes oder Selbstersahrenes geboten werde. Hand in Hand mit dieser Präcisirung der Tendenz des Vereins müsse eine Ermäßigung des Jahresbeitrages gehen, damit das Gute, das der Verein stiften wolle, in die weitesten Kreise dringe. Zwar sei die Mitgliederzahl vergleichsweise eine sehr stattliche zu nennen; das ideale Ziel aber bleibe die allgemeine Betheiligung, welche durch die Ermäßigung der materiellen Ansprüche au den Einzelnen angebahnt werden müsse. Auf den Antrag des I)r. Badt-Breslau wurde der Antrag des Vorredners, insbesondere der Antrag auf Ermäßigung der Jahresbeiträge, ohne weitere Debatte einstimmig angenommen. Die nächste General-Versammlung soll nach dem Anträge des Vorsitzenden im Jahre 1882 in den Pftngstferien und zwar wiederum in Breslau stattfinden. Den Theilnehmern an der diesjährigen Versammlung konnte durch das Wohlwollen des dcutsch-isracl. Gemeindcbundes ein Theil der Reisekosten erstattet werden. Zen zeigen. 1*y> gAyo werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- XII OC1 €\t bC folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingeben. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von R. Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. Ta unser bisheriger Lehrer mit dem 15. Seplbr. wegen hohen Alters aus seinem bisherigen Dienste ausschcidct, so ist diese Stelle als Elementarlehrer, Kantor und Schächter in Erledigung gekommen, und suchen wir daher zum alsbaldigen Eintritt einen erfahrenen jungen Lehrer. Der fixe Geholt beläuft sich auf Mark s'io. — Casualien veranschlagt §u_ „ 4oO. — SJiar! 1200. — nebst freier, schöner Wohnung, Pflanzgarten und Wiese. Bewerber um diese Stelle wollen sich unter Angabe ihrer Zeugnisse bei dem unterzeichneten Vorstände anmelden. ] 12402] Offeubach am Glan (Reg.-Bez. Trier), den 13. August l*si. Der Vorstand der israelitischeu CultuS- Gemeiude. Joseph Roos II. Mayer Synion. Pensionat A. Cahn in Sobernlieim bildet zum Kaufmannsstand u. zum Studium durch Besuch des hiesigen vollberechtigten Progymnafiums vor. Beste Referenzen ' des In- und Auslandes. [F. r>340] Für ein ges., ll I. altes Mädchen wird bei religiös. Leuten eine brll. Penfiau gesucht. Adr. mir Preisangabe unr. E. F., Berlin C., Postamt Seydelstraße erbeten. |B. 128701 Wir suchen zum sofortigen Antritt einen Cantor und Schächter. Gehalt bei freier Wohnung und Nebeneinkommen 14—1500 Mark. Meldungen werden unter gleichzeitiger Beifügung der Zeugnisse schleunigst erbeten. fl 2548] Jastrow, Westpr., im Aug. 1881. Der Synagogen-Vorstand. IkiHonat f. jüd. firnißen, 1 welche die hies. Realschule l. Ordn. besuchen 1 wollen. Gewissenhafte gest., sirtl. u. leibliche! Pflege. Schnellste Vorbereitung und gründ-! liche Nachhilfe in allen Lehrgegenständen.! Grnnberg i. Schl. (42317] Dr. Samter, j Prediger der Synagogengemeinde. _ Zu e. wohlgesitteten Gymnasiasten wird i v. e. in der Nähe mehr. Gymnas. u. Realschul. Berlins wohnenden israelit. Philologen u. studirt. Lehrer ein geeigneter Mitpenfionär gesucht. Anerkannt gedeihliche, geistige wie vorzügliche leibliche Pflege wird gewährleistet. Unter den vielen hochansehnlichen Referenzen will üb. die mäßigen Aufnahmebedingungen Se. Ehrw. der Rabbiner Herr Dr. TJngerleider (Berlin C., Große Präsidentenstraße :>) nähere Auskunft zu geben belieben. |B. 12956] Töchter-Pensionat und Lehrerinnen-Seminar. Aufnahme von Zöglingen jeder Zeit, d. einzige derartige israel. Institut Deutschlands. Frau Therese Gronau, (12859] _ Berlin, In den Zelten 12. irr. Marsilstcin 11 13, Köln. Auskunft auf Wunsch durch die Angehörige» jetziger oder früherer Zöglinge des Zustiriues. [K. io934] Geschwister Moses. Pensionat uud^söhcrc Töchterschule von Frau Dr. Leverson. Hannover, Thiergartenstr. 4. Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. _ Näheres durch Prospccte. [12271] Wer crc“ ,"2'™ □""nx in seiner schöner Waarc gut und billig beziehen will, wende sich an die bekannte und streng reelle Firma [W. 12283] G. Singer in Triest« 6338468971

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.