Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 45 (1881)
- Issue
- Heft 15 (12.4.1881)
- Date
- 1881-04-12
- Page
- Seite 249 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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24 :> Töchter-Pensionat u. L ehrerinn en-Bildnngs-Anstalt unter Schutz u. Empfehlung erster Schul- Autoritäten. größter Pädagogen Berlins, ist das Institut das einzige derartige israelitische in Deutschland. Prospelte u. Näheres d. d. Vorsteherin Frau Therese Gronau. Berlin, In den Zelten 12. 15607} Zur Verbreitung in nichtjüdischen Kreisen liefert der Unterzeichnete die auch in diesem löbl. Blatte hervorgehobene Broschüre von {5612} Dr. F. Müller. Zur Iudevfrage. fünf Bogen groß, zu dem ermäßigtem Preise von nur 50 Pf. pro Stück. 'Wiedeiverkäufer gesucht.) Moritz Basm, Würzburg Tomerpfapeng. 19. Es finden einige Knaben, welche das hiesige königliche Gymnasium be' suchen wollen, oder eitrige Mädchen, welche die Töchterschule besuchen und gleichzeitig den Haushalt erlernen wollen, in einer feinen Familie vom April c. ab oder water freundliche Aufnahme und gewissenhafte Pflege. 15609] Referenzen durch Herrn Lehrer J. G Wetstein hierielbst. Salzwedel, im April 1881. Einige jüngere Knaben, welche von Ostern ad das hies. Gymnasium oder die Realschule I. Ordnung besuchen sollen, finden bei mir angenehme Pension unter Nachhülfe eines älteren Gymnasiasten. [B. 5631] Elise M. Simon Wwe., Celle in Hannover (Blumlage). Jüdische junge Mädchen, welche zu ihrer Ausbildung nach Berlin kommen, finden in dem Hause einer feingebildeten, vielf. empfohlenen Dame (Wwe.) liebev. Aufnahme, sorgfältige Erziehung und gründliche Ausbildung in modernen Sprachen und anderen Wissenschaften. Nähere Auskunft wird zunächst der Borst, des Nauenfchen Erziehungs - Instituts, Herr Rektor Huth, Elsafserstr. 54, zu ertheilen die Güte haben. [B. 5291] In einer gebildeten israelitischen Familie Bremens können einige {5478] junge Mädchen Aufnahme z. Erlernung d. Haushalts :c. gegen mäßiges Honorar finden. Oflertenunter A. B. 5478 an Budolf Mosse, Leipzig erbeten. Eine mit vorzüglichen Zeugnissen versehene Erzieherin welche im Deutschen, Französischen, Englischen und Musik unterrichtet, sucht vafiende Stellung. Offerten sub E. F. 5457 an Rudolf Mosse, Leipzig er* beten. [5457] Ein lücht. Eautor. Chord. Lehrer, Pred , *”'0i "1'& nt. theol. Seminar* u. Gymnasialb., dlpprob. u. Prima-Ref., rmin. Rabb., Gem.u. d. kgl. Reg. — geb. Deutsch., gegenw. i. Amte, i. d. best. Jahr. u. maß. — s. Plarerneul. Gefl. Off. sub I. 5627 an Rud. Mosse, Leipzig. [5627] Hauslehrerfteüe gesucht. Ein junger Mann der während seiner Universitätsstudien mit vorzügl. Erfolge unterrichtet hat. s. e. Stelle als Hauslehrer ev. Privatsecretair od. sonst. Beschäftig. Offerten u. Chiffre P. 4063 an Eud.Mosse i. Frankfurt a. M. [F. 56«>4] Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums in Berlin. (Unter den Linden 4 A.) Verzeichniss der im Sommer-Semester 1881 , (vom 2. Mai an) za haltenden Vorlesungen. Herr Dr. Cassel: 1) Interpretation des Buches Hiob, dreimal wöchentlich, 2") Aramäische Sprache und Literatur, zweimal wöchentlich, 3) Geographie Palästina'?, einmal wöchentlich. in zu verabredenden Stunden. Her Rabbinats-Assessor Dr. Frankl: 1) Interpretation des Cusari. einmal; wöchentlich. 2) Karäische Schriftsteller von Elia Hadassi bis Ahron oen Elia,; einmal wöchentlich. 3) Homiletische Ue-; bungen, einmal wöchentlich, in zu verab- > redenden Stunden. Herr Dr. Lewy: 1) Talmud babli Gittin. statarisch, Montags. Mittwochs und Freitags von 8 - 10 Uhr. 2) Talmud babli, cursoriseb, Sonntags von 9—11 I hr. 3) Talmud jeruschalmi Rösch ha-Schana. Sonntags von 11 — 1 Uhr. 4) -lore Dea hilchot Taarubot, Dienstags und Donnerstags von 8—10 Uhr. Herr Prof. Dr. Steinthal: 1)Philosophische Ethik. Montags, Dienstags und Donnerstags von 7 bis 8 Uhr Nachmittag. 2) Einleitung in die Bücher Samuel, Montags von 6—7 Uhr. Alle Vorlesungen an der Hochschule sind unentgeltlich. Als Zuhörer für die Vorlesungen sind in erster Reihe die rite immatriculirten Studirenden der hiesigen Universität — und zwar ohne Unterschied der Facultät — in Aussicht genommen. Auch andere Personen können auf Grund besonderer Ermächtigung an den Vorlesungen Theil nehmen. Die Vorlesungen beginnen am 2. Mai 1881. Die Anmeldung erfolgt bei dem zeitigen Vorsitzenden des Lehrer-Collegiums, Herrn Dr. D. Cassel in seiner Wohnung, Oranienburger Strasse 58, täglich von 2—3 Uhr. [B. 5563] Das Curatorium der Hochschule /. d. Wissensch. d. Judenth. •OMOMC*OMOO#OMO«OMO»Og Verlag von Baumgärtner’s Buch- handlnng in Leipzig. g Zn beziehen durch jede Buchhandlung, o Als ausserordentlich elegant ausge- stattetes u. dabei beispiellos billiges Confirmationsgeschenk ist zu empfeho len das alljährlich sich immer mehr d in allen jüdischen Kreisen einbür- O gernde vortreffliche Buch: O Der Rath des Heils § 5 Von Dr. Ludwig Philippson. Z Eine Mitgabe für das ganze Leben * ~ an den israelitischen Contirmand ~ (Bai Mi/.wah) u. d. israelitische 2 Continnandin oder beim Austritt O aus der Schule. Mit einem Stahlstich. Elegant gebunden 4 Mark. Inhalt: l. Fühl-t Du Dich glücklich, ein Israelit zu -ein? II. Was lern-t Du auder (le- -chichte Deiner Religion: III. Walern-t Du auder Geschichte Deines Stammes? IV. Was lernst und gewinnst Du aus dem ( erenionialge-etz de- Judenthums? V. Dasselbe. Schluss. \ l. So halte vor Allem fest an der Religion Israels! An die israe- Q litische Jungfrau. VII. Wähle Dir einen Beruf und strebe M in ihm unermüdlich! VIII. Sei arbeitsam und sparsam! IX. Geh' immer gerade aus! X Sei massig und vor Allem keusch! XI. Im gesellschaftlichen Leben. _ XII. Sei niildthätig u. gemeinnützig! O XIII. Beuge Dein Haupt vor Deinen d Eltern! Halte die Hand Dei- M ner Geschwister und Yer- O wandten fest! 9 *.) das Heiligthum der Familie. M XIV. In Freud und Leid. O XV. Diesseits und Jenseits. d Anhang: Israelitische Lieder. M Keinen bessern Führer können 2 O Eltern und Freunde ihren Kindern q bei diesen wichtigen Veranlassungen 2 mitgeben. Die religiösen Lehren, 2 q die Geschichte, das Sittenu. Oerels monialgesetz des Judenthums wer- O o o o o o o o o o -ei O m r> o . o den in anziehendster, überzeugend- O ster Weise dargestellt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens; in Be- _ 2 ruf und geselligem Verkehr, in Fa- 2 O milie und Oeffentlichkeit die weio testen Rathschläge und Mahnungen, G 2 aus der heiligen Schrift, einer rei- Scheu Erfahrung und einem frischen q Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist 2 eine treffliche Gabe des verdienten O Verfassers an seine Glaubensge^ q nossen, an deren Jugend. •0#OMOMOMOMOMOO»n# CMomcmoi