Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 45 (1881)
- Issue
- Heft 11 (15.3.1881)
- Date
- 1881-03-15
- Page
- Seite 183 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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183 Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeiude zu Teplitz gelangt mit 1. Juli 1881 die Stelle eines Ober-Cautors mit dem Gehalte von 1100 st. zur Besetzung. Bewerber haben die mit den Zeugnissen gründlicher musikalischer Bildung, ihrer bisherigen Verwendung, serner mit einer Darstellung ihres Lebenslaufes und ihrer Familienverhältnisse, mit dem Geburtsschein und der Photographie belegten Gesuche bis zum 31. März l. 3. einzubringen. Reisespesen werden nur dem Aeceptirten vergütet. [B. 4063] Der Cultusvorsteher Dr. Oscar Willner _(Zeitungsagentur Teplitz)._ Pensionat und höhere Töchterschule von Frau Dr. Leverson. Hannover, Thiergarteustr. 4. Kufnahme von Zögtingen zu jeder Zeit. _Näheres durch Prospekte. [1956] Für Eltern! Beabsichttge zu Ostern noch 1 oder 2 Knaben, welche eine der hies. vorz. Schulen (Real-, Gewerbe-Schule, Gymnasium) besuchen sollen, in Pension zu nehmen. Liebevolle Beh., Erzieh., sowie Aufs. bei sämmrl. Arbeiten. Pension mäßig, beste Referenzen. Hagen in Wests. [4039] _B. Cohn, Cultusbeamter. _ Geschichte des Rabbi Jeschua ben iossef hanootzri genannt Jesus Christus! Einzig wirkliche und wahre Enthüllungen über das Leben, die Wander-Thatea and das Ende [8. 3384] äss grossen Propheten von Nazaroth. 2 »de. 6. «nsi. 1881 (620Seit.) 4« 50Pf. L. Slogan Sohn, Hamburg, Burttah. Religionslehrer gesucht. Im Fürftenthum Lippe sind mehrere regierungsseitig errichtete Wanderlehrer-Bezirke mit dazu sich qualificirenden Lehrern zu besetzen. [4038] Die Stellen sind mit 1350 bis 1500 M.! festem Gehalt dotirt und bieten Gelegenheit zu Nebenverdiensten. I Reslectanten wollen unter Beifügung > ihrer Zeugnisse sich baldigst an den mit! der Schulaufsicht betrauten Herrn Lehrer! Plaat hiers. oder an den Unterzeichneten wenden. Detmold, den 9. März 1881. j Der Ausschuß des Synagogenverbandes J. A. Erda. Eine examinitrte - j JLelirerin (Jüdin) sucht bei einer kleinen israelitischen I Familie eine Stelle als Erzieherin. Offerten: unter E. c. o. 1127 an H&asenstein & Yogler in Hamburg. [403G] j Eine Dame, welche 14 Jahre dem .Hausstände eines alten Herrnvorgestanden, sucht in Folge des Ablebens desselben, eine ähnliche Stellung in einem frommen, israelitischen Hanse. Vorzügliche Empfehlungen stehen zur Seite. Meldungen erdete n bei Herren Gebr. Michelly, Königsberg i. Pr. [8. 3709] Verlag von Oskar Leiner in Leipzig: r£sum£. L’HISTOIRE DE LA LITTERATURE FRANQAISE. A L'USAGE DES ECOLES. Par H. Hecker. Troisieme edition enticrement revue et considerablement awjmentee. 7 Bog. 8°. cart. M. 1.50, broch. M. 1.25 ord. Diese vorzügliche französische Literaturgeschichte. welche von kundigster Hand bis auf die Jetztzeit ergänzt ist, und von der zwei starke Auflagen bereits vergriffen sind, eignet sich nicht allein für Schulen, sondern auch zum Selbstunterricht. Verlag von Wilhelm Koebner in Breslau: Der Aberglaube und die [3909] Stellung des Iudeuthums zu demseköeu. Von Dr. D. Joel Seminar-Rabbiner. Heft I. Preis 3 Mark. Alexander Marens (R. Hechenthal) jBerlin C. 47 JSeue FHedrichstr. Importeur von Havana-Cigarren, Lager deutscher Fabrikate a«S de» reuommirteste» Fabriken. Handmuster und Mustersendung werden auf Wunsch versandt, von 500 St poftfrei. Bedienung reell und conlant. [B. 277-2] Für einen jüd. Studenten aus guter Fa' milie, der auch in Musik Nachhilfe geben kann, wird eine Hauslehrerstelle in Berlin gesucht. Offerten bittet man abzugebeu bei Lesser & Liman, Friedrichsstr. 62 sub Nr. 19. F. R. [B. 3845] Für unser Manufactur- und Modewaareu-Geschäft (Sonnabend geschloffen) suchen wir einen - [4021] Lehrling mir den nöthigen Schulkenntnisien zum sofortigen Antritt (»reifen berg i. P. Joel Fliess’ Erben. Ein Referendar, der bereits l1/» Jahre im Amt und dem zu der noch drei Jahre dauernden Borbereitungszeit alle Mittel fehlen, wendet sich vertrauensvoll an seine jüdischen Glaubensgenoffen um ein Darlehen von 3= bis 4000 Mark. Auf Verlangen kann eine Lebensversicherung in gleicher Höhe zur Sicherheit hinterlegt werden. Adreffen werden unter 8. L. 3810 an Rudolf Mosse in Leipzig erbeten._[3810] —Zn der Noch rufen wir! Verzeihung, Brüder! Nur die schmerzlichste Seelennoth veranlaßt diesen Hülferuf: „Bleibe nicht ruhig bei der Blmgesahr deines Nächsten", sagt die Schrift; wir aber haben Hunderte und Tausende von Glaubensbrüdern in der Näh«, theilweise unmittelbar an unserer Seite, welche in Hunger und Elend vergehen. Wir haben nicht nothwendig, uns : hinüber nach Rußland zu wenden, woselbst nur wenige Meilen entfernt mehr als eine halbe Million Genoffen bei der schweren Theurung dem Mangel zu erliegen nahe sind; die Scenen, welche sich in unserer Stadt abspielen, wohin die Elenden Hülfe zu suchen kommen, sind jammervoll genug. Unsere so schwer heimgesuchte Gemeinde ist mit Nothleidenden überschwemmt. Auch für unser Kranken-Haus und für unsere Armenschnle : mit ihren 80 Kindern bedürfen wir noch etwa 1000 Mk-, um das Allernothweudigste zu be- | streiten. Und nun steht der Pesaeh vor der Thüre. O, dieses sonst so schöne Pesachfest! , Brüder! Wir wollen nichts weiter sagen i und klagen; ein Bruderherz versteht das : andere; nur bitten wollen wir um eine j Kleinigkeit von Eurem Ueberstnffe für unsere! Armen. — Memel, den Tag nach dem Schekalim-Sabbath 5641 1881° [3825] Das ständige Hülsscomite für die Nothstände der westrusfrschen Israeliten zn Memel. Dr. Ralf, Rabb. A. Wittenberg, M. Lurie.