Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 44 (1880)
- Issue
- Heft 9 (2.3.1880)
- Date
- 1880-03-02
- Page
- Seite 142 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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142 i! Zn meinem Knaben-Pensionat können noch einige Schüler Aufnahnre finden Nachhülfe in allen Gegenständen des höheren Schulfachs im Hause. Die besten Empfehlungen von Seiten des Herrn Professor Br. Gractz Hierselbst stehen zur Seite. Derselbe ist auch zu jeder Auskunft gern bereint. (Br. 2306) Bre>lau, im Februar 1880. _Frau Pr. Wreschner, Alexanderstrasse 16. Handels-Institut & Pensionat in Brussel (Belgien) ‘MS—350 Chaussee d'Etterbeel-; dem Thiergarten gegenüber, geleitet von Frol'. Tj. Kahn. Gediegene religiöse und wissenschaftliche Bildung, rasches Erlernen der lebenden Sprachen und Vorbereitung zum einjährigen Freiwilligendienste. Besondere Classen für vorgerückte Jünglinge u. specielleEinrichtung z. schnellenErlernung der Hranzöfipchen Sprache. — Beste Referenden._(33) Ein jüdischer Philolog, in der Nähe mehrer. Gymnasien und Realschulen Berlins wohnhaft und an einer höheren Lehranstalt wirkend, wünscht zum 1. April d. I. zu seinem wohlgesitteten Zöglinge einen oder zwei Mitpensionäre unter mäßigen Bedingungen aufzunehmen. Seine langjährig bewährte unterrichtliche und erziehliche Thätigkeit erfreut sich vollster Anerkennung und wärmster Empfehlungen Seitens seiner Mandanten und namhafter Autoritäten. Unter seinen Referenzen will Sr. Ehrw. der Rabbiner Herr Dr. Ungerleider (Berlin, Große Präsidentenstr. 3) nähere Auskunft über ihn zu ertheilen die Güte haben. (B. 2356) Jüdische Knabeil finden gegen mäßiges Honorar rituelle Verpflegung und Erziehung in dem Pensionats der zur! Ausstellung giltiger Zeugnisie für den einj. freiw. Dienst bei rechtigten Handelsschule in Marktbreit aH. (F-! Here Sctiiilß k Pensionat Kr WM i geleitet von Frl. Kahn, unter Diitwirkung des Profepor L. Kahn, Brüssel 16 rue du Cornet j Gründliche Bildung in Religion, Wissenschaft, Umgang, umfasienden Unterricht in den neueren Sprachen, in Piano, j Singen, Zeichnen 2c. Gewisienhafte Aussicht. — Bedingungen mäßig. Vorzüglicke Referenzen. (82) Frau Therese Lronan 8 Erstes jüdisches Töchter-Penfionat. Wiederaufnahme von Zöglingen. Gediegene, vielseitigste Ausbildung. Allermäßigster Pensions-Preis A639) jBerlin, Thiergarten, Moltkestraße 4, I. Etage. Pensionat & höhere Töchterschule von Geschwister Sobernheini, Bingen aRh. Beginn des Sommersemesters anr 6. April. Beste Referenzen, mäßige Bedingungen; Prospecte auf Verlangen. (ist 1303 Israel. Mädchenpensronat 1. Rang., dir. von Jlme Bettellicim, nee Fleisclixnaim, Dipl. u. ausgezeichn. v. d. Acadernie in Baris. Das Etablifsement liegt amThore v. Paris. 131 Avenued.I. reine,Boulogne (Paris). 1* Refer. u. Programm auf Wunsch. (B. 9623) Lu deLieden Lurch jede Bachhandlang. Als ausserordentlich elegant ausgestattetes und dabei beispiellos billiges Confirmationsgeschenk ist zu empfehlen das alljährlich sich immer mehr in allen jüdischen Kreisen einbürgernde vortreffliche Buch: ÄmÄ HellSi Von Dr. Ludwig Philippson. Eine Mitgabe für das ganze Leben an den israelitischen Confinnand (Bar Mizwali) und die israelitische Contiraiandin oder beim Austritt aus der Schule. Mit einem Stahlstich. Elegant gebunden 4 Mark. In stilvoll gehaltenem Einband mit Brokatvorstoss von G. Fritzsche in Leipzig. Inhalt: Fühlst Du Dich glücklich, ein Israelit zu sein? Was lernst Du aus der Geschichte Deiner Religion? Was lernst Du aus der Geschichte Deines Stammes? Was lernst und gewinnst Du aus dem Ceremonialgesetz des Judenthums? Dasselbe. Schluss. So halte vor Allem fest an der Religion Israels! An die israelitische Jungfrau. Wähle Dir einen Beruf und strebe in ihm unermüdlich! Sei arbeitsam und sparsam! Geh’ immer gerade aus! Sei massig und vor Allem sei keusch. I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII. IX. X. XI. XII. XIII. im gesellschaftlichen Leben. Sei mildthätig und gemeinnützig! Beuge Dein Haupt vor Deinen Eltern! Halte die Hand Deiner Geschwister und Verwandten fest! O das Heiligthum der Familie! XIV. In Freud und Leid. XV. Diesseits und Jenseits. Anhang: Israelitische Lieder. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesetz des Judenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens; in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Uathschläge und Mahnungen, aus der heiligen Schrift, einerreichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend.