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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1878-05-28 · Heft 22 (28.5.1878) · p. Seite 352

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
42 (1878)
Issue
Heft 22 (28.5.1878)
Date
1878-05-28
Page
Seite 352 (sequence 16)
Language
German
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352 Ein junges isr. Mädchen aus achtbarer Familie, welches die Küche und den Haushalt gründlich erlernen will und gan; als zur Familie gehörend betrachtet wird, findet sogleich oder ipäter gegen mäßiges Kostgeld Placement in (4493) Braunschweig, I. Bernhardt's Aiegenmarkt 7._tcs Restauration._ Töchkr-penjronat in Hannover. Frau Dr. Leverson ans London empfiehlt ihr Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen. — Prospecte u. Näheres zu erfragen ThiergartenfiraHe 4, Hannover. ' (7605) Wir beabsichtigen unsere bisherige, den Raumverhaltnifien unserer Synagoge nicht entsprechende Orgel (mit sechs klingenden Stimmen, einem Manual und angehängtem Pedal) zu Anfangs September d. I. billig zu verkaufen und bitten uns Offerten baldmöglichst einzureichen. Bochum. Der Vorstand (4546) der Synagogen-Gemeinde. Für israelitische Damen! Eiu j. Mann, langjähriger Geschäftsreisender, Israelit, 30 Jahre alt, aus einer sehr achtbaren Familie, sucht zur Gründung eines eigenen Heerdes, die Bekanntschaft einer vermögenden jungen Dame oder Wittwe zu machen, im Alter von 23—28 Jahren. Einer Parthie, bei der gleichzeitig ein Geschäft übernommen werden könnte, würde der Vorzug gegeben. Nur nichtanonyme Offerten unter Beifügung der Photographie und Angabe der Vermögens- und Familien-Verhältniffe, finden Berücksichtigung und werden sofort retour gesandt. DiScretion selbstverständlich. Gefällige Offerten sub R. II. 4389 beförd. Rudolf Mosse in Leipzig. (4389) HeiraM Gesuch. Eine gebildete Dame, 27 Jahre alt, aus achtbarer Familie, Tochter eines Lehrers, wünscht sich zu verehelichen. Vermögen Mk. 4000. Gefällige Briefe vertrauensvoll unter Zusicherung strengster Discretion an Rudolf Mosse in Nürnberg unter C. 710. (M. 4499.) Ein junger gebildeter Kanfmaim, religiös und bemittelt, wünscht sich zu verheirathen, wodurch er gleichzeitig Theilnehmer eines Geschäftes werden kann. Offerten unter IV. K. O. 4438 befördert Rudolf Mosse in Leipzig. (4458) Ein junger Kaufmann aus achtbarer Familie, religiös gebildet und vermögend, sucht eine Lebensgefährtin mit entsprechender Bildung und einer Mitgift von 15—18,000 Mark. Discretion Ehrensache. Offerten unter C. A. 4437 besorgt Rudolf Mosse in Leipzig. (4457) Reelles Heiraths-Gefuch. Ein gebildeter junger Mann, 28 Jahre alt, zur Zeit Procurist einer sehr rentablen Buch- und Kunstdruckerei, die zu übernehmen ihm jetzt unter vortheilhaften Bedingungen Gelegenheit geboten, wünscht sich mit einer liebenswürdigen, gebildeten jungen Dame zu verehelichen. Bewerber, literarisch gebildet, beabsichtigt am 1. Juli d. I. in der bereits von der Regieruug bedeutend unterstützten Druckerei eine tägliche politische Zeitung herauszugeben und gleichzeitig das in eine der schönsten Straßen befindliche Haus und die Buchdruckerei von der Besitzerin zu erwerben, die durch den Tod ihres Gatten vas Geschäft aufgeben möchte. Zum Ankauf des nachweislich sehr guten Geschäfts sind 5000 Thaler Anzahlung erforderlich, welche Summe die betreffende Dame oder deren Ellern dem Bewerber zum besagten Zwecke zur Disposition stellen müßten; jedoch bleibt der volle Betrag, durch Geschäft und Haus, der Dame gesichert. Um den Verdacht niedriger materieller Motive dieses Gesuches von vornherein zu entkräften, erlaubt sich der Bewerber ergebenst zu versichern, daß er event. eine Heirath nur bei gegenseitiger aufrichtiger Zuneigung eingehen würde und schließlich, unter Hinweis auf obige Details von dem Motto: „Honny soit, qui mal y pense“ Gebrauch zu machen. Man erbittet sich ernstgemeinte nicht anonyme Offerten nebst Photographie unter Chiffre S. K. 4014 an die Avnoncen- Expedition von Rudolf Mosse in Leipzig und versichert die sofortige Retournirung des Eingesandten im nichtconvenirenden Falle, sowie strengste Discretion auf Manneswort. (4614) SdT Das wöchentl. in Magdeburg erscheinende „jüdische Literaturblatt" erhält, wer auf die „Isr. Wochenschrift" bei der Post (Viertels. 2 M. 50 Pf.) abonnirl, gratts. (8. 4335.) Erklärung. In Folge der immer zahlreicheren directen Zuschriften sehen wir uns veranlaßt, diejenigen unserer geehrten Abonnenten, welche aus irgend welchem Grunde unsere Zeitung nicht auf bnchhändlerischem Wege beziehen, ans den Bezug derselben durch die Kaiser!. Postämter ausmerksam zu machen, bei denen man jederzeit unter gleichen Bediugungeu und bei gleichen Erscheinuugsfristen abonuiren kann. Wir expediren nur in ganz vereinzelten Fällen direct, da wir für directen Verkehr mit dem Publikum nicht eingerichtet pud. Leipzig, im Mai 1878. Baumgärtner’s Buclüiandlung. Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur Dr. L. Philipps«».

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