Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 42 (1878)
- Issue
- Heft 12 (19.3.1878)
- Date
- 1878-03-19
- Page
- Seite 192 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3224737-3227177-3227190--36120-3306135- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
192 Aufforderung. Aus dem Braut-Ausstattungs-Legat des sel. Herrn Samuel Jacob von hier wird bis spätestens Ende des laufenden Monats März die erste Zinsen-Quote von Mark 600 zur Vergebung gelangen. Es können nunmehr, da aus unsere Aufforderung vom 15. November vorigen Jahres, sich keine Verwandten des Stifters bisher bei uns gemeldet haben, die nächsten Verwandten der verstorbenen Ehefrau des Stifters Caroline Löb Moses, als Bewerberinnen zugelaffen werden. Diejenigen Jungfrauen resp. Bräute, welche sich um diese Ausstattungs-Summe bewerben wollen, haben sich in portofreien Briefen unter Einsendung von amtlich beglaubigten Documenten über ihre Verwandtschaft mit der oben bezeichneten Ehefrau des Stifters, ihre Dürftigkeit und ihre sittliche Führung vor Ablauf des Monats März d. Js. bei uns zu melden. Neuwied, 11. März 1878. (2396) Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde als Curatorium der Samuel Jacob'schen Stiftungen: Adolph Reinach. Gustav Götzel. H. M. Hellwitz. 1 Pensionat für Töchter mos. Glaubens. | P Die Unterzeichneten können zu Ostern wieder zwei y P Zöglinge aufnehmen. — Es wird im Hause gründlicher P N Unterricht ertheilt, zu pract. Erlernung der franz. und jgj P engl. Sprache Gelegenheit geboten und Anleitung im § Q Haushalt gegeben. P Johanna fVollmann geb. Louis. Bertha Friedberg. Tochter-Pensionat in Hannover. Frau Dr. Leverson aas London empfiehlt ihr ^enfionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen. — Prospekte u. Näheres zu erfragen Thiergartenstraste 4, Hannover. (7605) Ein isrnelit. Philologe, in der Nähe mehrerer Gymnasien u. Realschulen Berlins wohnhaft, wünscht zu feinem Pensionär noch einige aufzunehmen. Er bietet ebenso gewiffenhafte und gedeihliche Psiege des Geistes wie des Körpers, wofür unter anderen die angelegentlichen Empfehlungen seitens dreier hiesiger Gymnasialdirectoren und des Rabb. Herrn Dr. Ungerleider bürgen. Letzterer (Große Präsidentenstraße 3, Berlin C. wohnhaft) ist zu näherer Auskunft gütigst bereit. (8. 2453.) Pensions-Gesuch. Für eine junge Dame aus guter Familie, im Alter von 16 Jahren, wird ein feines Pensionat gesucht, wo dieselbe Gelegenheit findet, sich in jeder Weise zu vervollkommnen. Offerten unter O. V. 376. an Haasenstein u. Vogler. Magdeburg zu richten. (2449) Berlin, Leipzigerstraße Nr. 39. (B. 2468.) Pensionat und Höhere Tochter-Schule. Beginn des Sommer-Semesters am ersten Mai. — Beste Referenzen. — Prospekte auf Verlangen. Bingen am Rhein. (K. 1693.) G esc hie. Sobernheim. n i s n und Matzothmehl in feinster Qualität versendet franco nach allen Bahnstationen zürn billigsten greife, sowie gegen Franco-Einsendung von 3 Mk. 30 Pf. 33 4 Ko. Matzoth, Kiste gratis, franco nach allen Poststationen des Deutschen Reiches. (2435) A. Steinberg seit, in Vlotho. 3N'B. Preiscourante gratis u. franco. Agenten gesucht. Mein seit 16 Jahren bestehendes Fleisch-Geschäft, unter bNiiö*' m?, will ich krankheitshalber verkaufen. H. J. Leeg vorm. Brate, (2324) Berlin, Papenstr. 9. Dampf- Talgschmelzen, geruchlos, ohne Säureanwendung, worüber beste Zeugnisse, liefern als Specialität .Jng. Gellhorn und Mi. Flottmann H Cie., Bochum. (K. lloo.) Heiraths-Gesnch. Für eine junge Dame (29 Jahr), der vor der Hochzeit ein rentables Geschäft übertragen wird, sucht man eine paffende Parthie. Einem jungen tüchtigen Kaufmann, wenn auch ohne Vermögen, wäre hierdurch Gelegenheit geboten, eine sichere Existenz zu gründen. (2. 2305.) Offert, sub B. 31. 44 bes. Rnd. 3losse, Leipzig. Anläßlich des schmerzlichen Hinscheidens des Oberrabbiners Moises Nascher von Stadt und Bezirk Baja, sind mir, dem ältesten Sohne des Verklärten, aus allen Gegenden Deutschland's und Oesterreich-Ungarn's Beileidsäußerungen zugegrngen, welche der herz- und schmerzreichsten Theilnahme an dem unersetzlichen Verluste des großen Lehrers in Israel beredten Ausdruck verleihen. In der Fülle meiner Leiden danke ich auf diesem Wege für jeden dem Verewigten gezollten Beweis der Liebe und Verehrung. Tie volle Bedeutung meines unvergeßlichen Vaters und Lehrers wird sich aus den hinterlaffenen Schriften deffelben ergeben, mit deren Herausgabe ich betraut wurde. Segen seinem Angedenken! Berlin, 13. März 1878. (B. 2467.) Dr. S. Nasciter. Rabbiner der Gemeinde Schochare Hattob. Verlag von Baumgartner'S Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur vr. L. Philippson.