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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-10-02 · Heft 40 (2.10.1877) · p. Seite 641

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 40 (2.10.1877)
Date
1877-10-02
Page
Seite 641 (sequence 13)
Language
German
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641 Mädchenstift zu Frankfurt a. M. Vom 1. October d. J. an können noch 2 Pfleglinge in unsere Anstalt eintreten. Mädchen israelitischer Confession von 15—24 Jahren, welche sich hier zum Lehrerinnenberufe ausbilden wollen und im Mädchenslifte gegen Entrichtung des monatlichen Pensionspreises von dreissig Mark Aufnahme zu finden wünschen, haben ihre desfallsigen Gesuche bis zum 15. October d. J. an unsern Schriftführer Herrn Adolf Teblee (Baumweg 3) zu richten. Dem Gesuche ist beizulegen: 1) ein ärztliches Gesundheitszeugniss, 2) ein Impfschein, 3) ein Schulzeugniss, bezw. ein Zeugniss über das bisherige sittliche Wohlverhallen, 4) bei minderjährigen die schriftliche Einwilligung des Vaters oder des Vormundes. Frankfurt am Main, 26. September 1877. (F. 8455.) Der Vorstand des Vlädchensttftes. Neues, Israelitisches Pensionat in Breslau. Gestützt auf die Empfehlungen der Herren Rabb. Dr. Lazarus, Direct, des Jüd. Theol. Seminars, Rabb. Dr. Joel und Dr. Gleim, Direct, der SlädL. Höh. Töchterschule in Breslau, sowie der Herren Rabb. Dr. Güdeniann in Wien und Rabb. Dr. Cohn in Pest, errichten wir ein Penfionat für Töchter gebildeter Stände. Langjährige Lehrthätigkeit und bewahrte Erfahrung gehen unserem Unternehmen voraus. Wir erstreben besonders gute, richtige Körperpflege, Bildung des Geistes und des Herzens und erbitten uns das Vertrauen der geehrten Eltern, denen obengenannte Herren die Güte haben wollen, Auskunft über uns zu ertheilen. Anmeldungen vorläufig: Neue Schweidnitzerstraße 9. Dorothea Rawitz, Martha Guttmann, geprüfte Lehrerin und Lehrerin der geprüfte Lehrerin, israelitischen Religion und der Pädagogik. _(7470)^ Offene Stelle. Zum 1. Januar k. Js. ist in der diesseitigen Gemeinde die Stelle eines Vorbeters, der gleichzeitig Religionslehrer und Schanchet sein muß, zu besetzen. Die Stelle ist mit einem festen Gehalte von 1500 Mark und circa 300 bis 400 Mark Nebeneinkommen, durch Schechiete, dotirt. Geeignete Bewerber wollen sich, unter Einreichung ihrer Atteste, an den Unterzeichneten wenden. Chemnitz, den 14. September 1877. (8321) Der Vorstand der Israelit Religionsgemeinde. In der Israel. Cultusgemeinde Flvsi (in Bayern) soll bis 1. Mai 1878 die Stelle einem seminaristisch gebildeten israel. Lehrers, welcher deutschen und hebräischen, sowie Religionsunterricht zu geben und den Cantordienst zu versehen hat, besetzt werden. Der fixe Gehalt besteht in 1200 Mark. Musikalisch gebildete und fremden Sprachen mächtige Lehrer erhalten den Vorzug. Zu gleicher Zeit wird auch die Stelle eines Schächters vacant. Derselbe hat außer fteier Wohnung einen fixen Gehalt von 3VO Mark, wozu noch bedeutende Nebeneinkünfte kommen. Darauf Reflectirende wollen sich mit ihren Zeugnissen an Unterzeichneten wenden. Aron Hoenigsberger, (8332) Cultusvorstand. Schächteru. Cautor-Bacauz. Die Stelle eines Schächters und Cantors bei hiesiger Gemeinde ist zum 1. Januar 78 zu besetzen. Gehalt 1650 Mk., die Nebeneinkünste nicht unbedeutend. Frankirte Meldungen mit Zeugnissen in Urschrift oder in beglaubigter Abschrift bis zum 2 V. November c. Rawitsch, September 1877. (8406) Der Corpor.-Borstand. Die an unserer Religionsschule vacante zweite Lehrerstelle soll baldmöglichst wieder besetzt werden. Bewerber, welche auch befähigt sind an den hohen Feiertagen vorzubeten, wollen sich unter Einreichung ihrer abschriftlichen Zeugnisse an den Unterzeichneten wenden. Das Gehalt beträgt 1200 Mark jährlich und bemerken wir noch, daß nur 13—15 Stunden wöchentlicher Unterricht zu ertheilen ist. (B. 8441.) Stolp in Pommern, im September 1877. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die hiesige israelitische Gemeinde sucht zu sofortigem Antritt einen Schächter u. Borbeter. Festes Gehalt 300 Mark. Schächt- und sonstige Einkünfte 100 Mark bei fteier Station. Der Vorstand zu Sülze, (8452) Mecklenburg-Schwerin. Die Stelle eines Lehrers, Vorbeters u. Schächters in hiesiger Gemeinde, verbunden, bei fteier Wohnung, mit einem Gehalt von 10OO—1200 Mark und nicht unbedeutenden Nebeneinkünften, soll mit dem 1. Januar resp. 1. April 1878 anderweitig besetzt werden. Geeignete Bewerber wollen sich, unter Einreichung ihrer Zeugnisse u. s. w., bald bei dem Unterzeichneten melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Eisleben, im September 1877. Borstaud der Synagogengemeiude: (8205) M. Simon. In meinem Manufactur-Waarenu. Confections- Geschäst ist eine Lehrling-Stelle vacant. Eintritt kann sofort erfolgen. Bedingungen günstig. Kost u. Wohnung in meinem Hause. Herdecke a. d. Ruhr. I (Si37) S. Reifenberg.

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