Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 41 (1877)
- Issue
- Heft 25 (19.6.1877)
- Date
- 1877-06-19
- Page
- Seite 403 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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403 Commis - Stelle. Ein tüchtiger junger Mann (Israelit). welcher schon Pricat-Kundschaft besucht hat. findet sofort in meutern Tuch-, Buckskinu. Herren-Vonfections-Geschüfl Stellung. Offert, unter Beifügung der Photographie sieht entgegen J. Werner in We im a r. Lehrlingsgesuch, Per 1. September er. findet ein mit den nöthigen Schulkenntnissen ausgerüsteter junger Mann, aus achtbarer Familie, in meinem Manufactur-Waaren-Gesckäft, welches Sonnu. Feiertage geschlossen, Aufnahme. Kost und Wohnung, im Hause. Bedingungen günstig. Lübbecke in Westphalen. M. Efnr enstein. Für mein Producten-Eiii;ros-Geschäft suche auf sofort oder zum 1. Oclober d. I. einen Lehrling lisrael.). Gute Schulkenntniffe erforderlich. Oldenburg im Großherzogthum. M. E. Regersbach. mosaischen Glaubens, mit guten f Schulkenntnissen, kann sofort in mein Tuch-, Modewaaren- und Confectionsgeschaft eintreten. Schivelbein, Pommern. (H. 1726 a. 1.) Gustav Engel. Gesucht eine jüd. Köchin^ in einer kleineren Stadt Westphalens, welche selbstständig einen kleinen Haushalt versehen kann. Offerten mit Ansprüchen unter J. 8. 41 an die Exped. d. Ztg. Cine Lehrerin, für mittlere und höhere Schulen, in Berlin geprüft, von competenter Seite — namentlich auch von dem Rabbiner ihres Heimathsorts — bestens empfohlen und auf Verlangen auch zur Ertheilung des jüdischen Religionsunterrichtes bereit, sucht eine ihrer Leistungsfähigkeit entsprechende Stelle in einem achtbaren jüd. Hause. Offerten wolle man gefälligst sub A. Z. an die Expedition dieser Zeitung senden. Eine Lehrerin, die seit längeren Jahren in Musik, Sprachen, sowie in allen übrigen Fächern mit Erfolg unterrichtet hat, sucht per 1. October oder auch später anderweitige Stellung. Franco - Offerten sub J. T. 2633 befördert Rud. Mosse, Berlin S. W. (B. 4868.) Töchter-Peickmmt ln Hannover. Frau Dr. Leverson aus London empfiehlt ihr Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen. — Prospecte u. Näheres zu erfragen Thiergartenstraffe 4, Hannover. Ein im Englischen und Französischen u. Musik :c. gebildetes 18-sähriges Mädchen, Lehrerstochter, wünscht ein Placement in guter Familie bei Kindern, auch als Stütze der Hausfrau. Adressen unter R. L. befördert die Expedition dieser Zeitung. Für ein junges, gebildetes Mädchen «jüdischer Consession« wird zum 1. Juli d. I. Aufnahme in einer gebildeten Familie gesucht, wo daffelbe als zur Familie gehörig betrachtet wird. Gründliche Erlernung des Haushaltes und des Kochens unter Leitung der Frau vom Hause gewünscht. Kostgeld nach Uebereinkunft. Offerten unter 0. 18. befördert die Exped. d. Ztg. Bekanntmachung, betreffend das bei der Könistl. Rheinisch-Westfälischen polytechnischen Schule zu Aachen deichende Stipendium der Elias Meyer'schen Eheleute daselbst. Das von den Elias Meyer'schen Eheleuten zu Aachen bei der polytechnischen Schule daselbst gestiftete Stipendium, bestehend aus den jährlichen Zinsen des Stiftungskapitals von 6000 Mark ä 5 %, welches bis zum Herbste 1876 ein Polytechniker christlicher Consefsion bezogen, soll bestimmungsmäßig vom 1. Octbr. «. ab für die nächsten 3—4 Jahre einem Polytechniker jüdischen Glaubens verliehen werden. Die Bewilligung des Stipendiums erfolgt durch den Stifter, frühern Tuchfrbrikanten, jetzigen Rentner Elias Meyer, auf den Vorschlag des Directors des Polytechnikums, Geheimen Regierungs-Rathes von Kaven, an welchen Letztem die Bewerbungen srankirt zu richten sind. Die Bewerber müffen einem Staate des Deutschen Reiches angehören und ihren Gesuchen den Nachweis ausreichender Vorbildung, sittlicher Führung und des Bedürfniffes zur Erlangung des Stipendiums beifügen. Aachen, den 7. Juni 1877. Der König!. Commiffar bei der polytechnischen Schule: von Leipziger, Regierungs-Präsident. Stipendium. Ein unbesoldeter jüdischer Affeffor oder Referendar, kann Lurch testamentarische Verfügung ein Stipendium erhalten. Bewerber wollen bis zum 15. Juni a. c. ihre Anträge unter Mittheilung ihrer persönlichen Berhältniffe versiegelt unter Aufschrift ,, Stipendium“ an die Annoncen - Expedition von Rudolf Mosse in Frankfurt am Main einsenden. (F. 4979.) Israel. Töchter-Pensionat in Breslau. Junge Mädchen, welche die hiesigen Lehranstalten besuchen, finden in meinem Pensionat gute liebevolle Aufnahme, gewissenhafte Aufsicht und sorgfältige Nachhilfe in allen Schularbeiten. Auf Verlangen beste Referenzen. Breslau, Hotteistraße 40. Adelheid Buttermilch geb. Egers.