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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-06-05 · Heft 23 (5.6.1877) · p. Seite 371

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 23 (5.6.1877)
Date
1877-06-05
Page
Seite 371 (sequence 15)
Language
German
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371 Für mein Manufactur - und Kurzwaaren-Geschäft suche ich zum sofortigen Antritt ein gebildetes junges Märchen aus achtbarer ^Familie als Verkäuferin und zur Stütze der Hausfrau, die auch zugleich im Schneidern gewandt und beiläufig die Führung der Wirthschast übernehmen kann. Selbstgeschriebene Offerte nebst Photographie werden erbeten. Sonnabend und Feiertag Geschäft geschloffen. •Julius Schüler. Fürstenberg a. d. Oder _bei Fra nksurt o. d. Oder. Ein junges Märchen, welches ihr Examen als Lehrerin für höhere Töchterschulen gemacht hat, sucht eine Stelle als Erzieherin. Nähere Auskunft ertheilt Herr Rabb. Dr. Pliilippson zu Bonn. Ein fleißiges Mädchen, in allen häuslichen Arbeiten erfahren, sucht baldigst Stellung zur Stütze rer Hausfrau. Auf gute Behandlung wird mehr gesehen als auf hohes Salair. Offerten an Frau I. Weinberg, Burgstraße 27, Hannover._(H. 077 2 a.) Eine die seit längeren Jahren in Musik, Sprachen, sowie in allen übrigen Fächern mit Erfolg unterrichtet hat, sucht per 1. October oder auch später anderweitige Stellung. Franco-Offerten sul) J. T. 2633 befördert Ru fl. Jffasse. Berlin S. IV. (B. 4868.) (Sine gebildete 2)(inte in gesetztem Alter, welche in allen Theilen eines Hauswesens vorzüglich erfahren, auch zur Mithülse in einem Waarengeschäfte befähigt ist, sucht, gestützt auf gute Referenzen, paffende Stellung, am liebsten zur selbstständigen Führung eines Haushaltes. — Offerten beliebe man unter Chillre B. S. 100 der Exped. d. Zeitung einzusenden. Handels-Institut und Pensionat in Brüssel (Belgien) 348 —350 Chaussee d’Etterbeek, dem Thiergarten gegenüber, geleitet von Prof. L. Kahn. Das Institut, seit 1863 bestehend, bietet seinen Zöglingen eine gute israelit. Erziehung, erreicht in Unterricht das Ziel einer Real- und Handelsschule ersten Ranges, sichert rasches Erlernen der lebenden Sprachen und gründliche Borbereitung unter Garantieleistung zur Erlangung der Berechtigung zum einjährigen Freiwillig eudienste. Beste Referenzen. Für vorgerücktere Jünglinge bestehen besondere Clafstn und specielle Einrichtungen zur schnellen Erlernung rer franzöfischeu Sprache.___ In meiner Unterrichtsu. Grziehungs- Anftalt für Töchter mosaischen Glaubens finden Zöglinge jeden Alters jederzeit freundliche Ausnahme, gründlichen Unterricht in allen Zweigen des_ Wissens, praktische Unterweisung in den Häusl. Beschäftigungen, sowie auch die sorgfältigste körperliche Pflege. Nähere Auskunft ertheilt mein Prospectus. Die Vorsteherin: Frau Caroline 'Jl. Mayer, Paulinenstraße 15, Stuttgart. Loblieder von Salomon Rossi ans Mantna geboren uni 1560. In moderne Notation übertragen und in Partitur gesetzt von 8. Xauillbourg, Oher-Cantor am jüdischen Consislorial- Tempel in Paris. Erster Theil: Historische Einleitung, über Rossi und sein Zeitalter. SO Gesänge, Psalmen vnd Hymnen zum Gebrauche des jüd. Gottesdienstes, für 1, 2, S, 4, 7. 6, 7 und S Stimmen. Zweiter Theil: 22 Madrigale für Stimmen mit Chitlaron- Begleitung (Guitarre) und Basso continuo (ununterbrochenem Bass.) Die Werke Rossi's daliren von 151)3 bis 1623 und waren ihrer Zeit sehr geschätzt und als classiscli anerkannt. Man lindet unter seinen Gesängen solche, die einem Paläslrina, Orlando Lasso und Marrello Ehre gemacht haben würden. Die Compositionen Rossi’s zeichnen sich aus durch originelle Melodien, elegante Harmonien, kunstgerechte Nachahmungen und meisterhafte Combinalionen in der Leitung und Gruppirung der Stimmen. 300 Seilen gross in Octavo. Im Verlage des Herausgebers S. Naumbourg. Paris, 8 Rue ßeranger. Preis netto 40 Eres. In meinem Verlage erschien soeben: Synagogcn-Gcsänge für Pianoforte oder Harmonium bearbeitet und cheilweise componirt von C. Breidenslein, Organisten u. Chordirigenten der Haupt-Synagoge in Frankfurt a M. Preis M. 5. — Frankfurt am Hain. .). Kauftmann. Oben bezeichnete Compositionen des Herrn Organisten C. Brcidenstein, des ebenso bewährten Chordirigeiucn als originellen Compvnistcn, eignen sich vorzüglich zum Gebrauch beim Synagogen - Gottesdienst, sowie durch ihre faßliche Einrichtung für das Klavicr oder Harmonium auch znm häuslichen Gebrauch. Dieselben sind daher in beiden Beziehungen bestens zu empfeblen und werden gewiß in weiten Kreisen zur Förderung der öffentlichen Andacht, wie der häuslichen Erbauung in erhebender Weife das ihrige beitragen. Frankfurt a/Main, 16. Mai 1877. Rabbiner Br. Leop. Stein. Tochter-Pensionat in Hannover. Fran Dr. Leverson aus London empfiehlt ihr Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen.— : Prospecte u. Näheres zu erfragen Thiergartenskraße 4, ‘ Hannover.

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