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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-05-08 · Heft 19 (8.5.1877) · p. Seite 307

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 19 (8.5.1877)
Date
1877-05-08
Page
Seite 307 (sequence 15)
Language
German
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307 Ein ordentl. MLdch., jüd. Conf., die einem einfachen Haushalt mit bürgerl. Küche vorstehen kann, sofort gesucht. (4148.) I. Efros, Leipzig, Nicolaistraße 18. Zu Michaelis oder früher suche eine tüchtige, auch in der Küche erfahrene Person als Wirthfchafterin. Leer. Frau M. Koppel. Ein junges Mädchen, Israelitin, sucht auf sofort oder Johanni eine Stelle zur Stütze der Hausfrau. Es wird weniger auf Gehalt, als auf gute Behandlung gesehen. Offerten sul> 8t. 29 befördert Rudolf Müsse, Uelzen. (B. 4000.» Eine Dame, Israelitin, in der Wirthschaft wie in der Confections-Branche wohl erfahren, sucht, gestützt auf gute Zeugnisse und Referenzen, baldigst Stellung. Näheres durch Herrn Dr. Fröhlich in Halle a/S. Eine Dame in gefetzten Jahren, aus achtb. Familie, in allen Zweigen d. Haushalts u. Küche erfahr., wünscht;um Juli od. Septbr. Stellung bei einem alteren,! alleinstehend. Herrn. Familiäre freundl. Behandlung Hauptbedingung. Gefällige Offerten bittet man frankirt d. d. Exped. d. Ztg. unter G. einzufenden. Bekanntmachung. Ende Juli d. I. sollen die Zinsen eines von den verstorbenen Jacob Meyer'schen Eheleuten dem Unterzeichneten Borstande zur Verwaltung übergebenen Legats au hilfsbedürftige Verwandte des Herr» Jacob Meyer sowohl alS seiner Ehegattin Emma Meyer gebot. Zacharias behusS ihrer Ausstattung vertheilt werden. Nur solche Bewerberinnen resp. deren Väter und Vormünder, welche den Nachweis der bereits erfolgten Verlobung, sowie der Bedürftigkeit und Würdigkeit zu führen im Stande sind, wollen sich uyter Beibringung der nöthigen Zeugniffe bis spätestens den 1. Juli d. I. melden. Spätere Anmeldungen müssen unberücksichtigt bleiben und findet die Auszahlung der Zinsen erst nach erfolgter gesetzlicher Eheschließung statt. (0. 4096.) Königsberg i/Pr., den 23. April 1877. _Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Dr. J. H. Jacobson u. Frau empfehlen ihr in schöner, gesunder Lage Dresdens (Porticusstrasse 3) errichtetes isr. Tochter-Pensionat der freundlichen Theilnahme. Bei wahrhaft elterlicher Pflege, gewissenhafte Aufsicht, gründlicher Unterricht in modernen Sprachen, Musik etc. massige Preise. Auf Wunsch Prospecte und Referenzen. Bewerbung um das bei der Königs. Gewerbe-Akademie zu Berlin bestehende Stipendium der Benny-Burchardt'schen Eheleute zu Landsberg a W. Das von den Benny - Burchardt'fchen Eheleuten zu Landsberg a/W. bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin gestiftete Stipendium, bestehend aus den jährlichen Zinsen von 12,000 Mark Stiftungskapital;> 5 °,'o für junge Leute jüd. Glaubens, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung als Techniker besuchen und sich in bedürftiger Lage befinden, ist erledigt und soll vom 1. October d. Js. ab wieder verliehen werden. Die Verleihung erfolgt am 25. Januar k. Js. von dem Königlichen Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten auf den Vorschlag des Direktors der Königlichen Gewerbe-Akademie der Art, daß der Genuß desselben mit dem 1. October deS vorhergehenden Jahres beginnt. Bei der Bewerbung haben diejenigen den Vorzug, welche mit dem Stifter oder dessen Ehefrau rem Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel an verwandten Bewerbern haben diejenigen den Vorzug, welche zur Zeit der Bewerbung ihren Wohnsitz in Landsberg a/W. und falls auch solche nicht vorhanden sind, diejenigen, welche in Sonnenburg ihren Wohnsitz haben. Fehlt es an solchen Bewerbern, so entscheidet die größere Bedürftigkeit, sowie die bessere Befähigung und moralische Führung. Die Bewerber um das vorgenannte Stipendium können sich von jetzt an melden, wenn sie den nachstehend verzeichneten Aufnahme-Bedingungen genügen: 1. der Bewerber muß wenigstens 17 und darf höchstens 27 Jahre alt sein; 2. er hat nachzuweisen, daß er entweder bei einer Provinzial-Gewerbeschule, oder Realschule, oder bei einem Gymnasium das Zeugniß der Reife erlangt hat. Die Bewerbung ist frankirt bei dem Unterzeichneten bis spätestens den 1. September d. Js. schriftlich einzureichen und muß von folgenden Attesten begleitet sein: .i) dem' Geburtsschein res Bewerbers, 1>) dem Zeugniß der Reife, c) einem Führungsattest der Ortsbehörde, 6) einem Bedürftigkeilsattest derselben. Berlin, den 1. Mai 1877. Der Direktor der Königlichen Gewerbe-Akademie, Geheimer RegierungS-Rath. (gez.) Reuleaux. Pension. — Zwei junge Mädchen finden im Haufe der Unterzeichneten zur Erlernung des Haushalts freundliche Aufnahme. Auch zu weiterer wissenschaftlicher Ausbildung bietet die Stadt vozügliche Gelegenheit. Frau Hermine Heine geb. Würzburger in BAckeburg. _ Geschäfts-Verkauf. Ein frequentes, altes Geschäft auf dem Lande zu verkaufen. Näheres unter W . # 12477. durch die Annoncen - Expedition von Th. Dietrich &. Co. in Cassel.

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