Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 41 (1877)
- Issue
- Heft 15 (10.4.1877)
- Date
- 1877-04-10
- Page
- Seite 244 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3224737-3227123-3227139--35279-3305223- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
244 Durch alle Buchhandlungen ist zu beziehen: Elkau, M, Leitfaden beim Unterricht in der Geschichte der Israeliten von den frühesten Zeiten bis auf unsere Tage, nebst einem kurzen Abriß der Geographie Palästina's für israel. Schulen. 6. Verb. u. verm. Auflage. 1 Mark. Leeser, H., Hülfsbüchlein beim ersten Unterricht im Uebersetzen des Pentateuchs für israel. Schulen. 1. Abth. hebr. Text. 2. Abth. deutsche Uebersetzung. Beide Abth. 75 Pf. F. Essmann’s Verlag in Bad Oeynhausen. Das in Königsberg erscheinende, von Dr. Schreiber, Rabbiner in Elbing, herausgegebene „Israelitische Gemeindeblatt" (wöchentlich) kostet mit dem monatlich erscheinenden „jüdisch-literarischen Centralblatte" zusammen nur l Mark vierteljährlich. Probenummern versendet die Redaction gratis. Expedition Prange & Co., Königsberg. XkS~ Warnung! Um nicht durch ähnlich betitelte Bücher irre geführt zu werden, verlange nian ausdrücklich ür. Airp'v illustrirles Driginalwcrk, hcraus.qcgeben von Richter s Berlage- Anstalt in Leipzig. Don Richter'8 BrrlagS - Anstalt in Leipzig wird auf Wunsch ein Auszug aus diesem Buche Jedermann gratis und franco zur Einficht zugesandt. Pensionat und höhere Töchterschule, Trier a. d. Mosel, Brehntersfrasse 148 K. Angenehme gesunde Lage, gründliche wissenschaftliche Ausbildung, gediegene Familienerziehung. Auf Verlangen bereitwilligst alles Nähere durch die Vorsteherin Josephine Fraenkel. Israelitisches Pensionat von J. Spier in Bocholt. Nach Ostern können noch einige Knaben ausgenommen Werren, welche die hiesige vollberechtigte höhere Schule besuchen sollen. Die Zöglinge erhalten bei guter geistigen u. körperlichen Pflege Nachhülfe in allen Schulfächern. (H. 4507.) Ein Kauftnann, Israelit, 24 Jahre alt, aus respektabler Familie, wünscht sich mit einer häuslich erzogenen, Kenntnisse besitzenden Dame zu verheirathen, am liebsten mit einer, die ihm Gelegenheit bietet in ein Geschäft hineinzukommen. Auf dieses ernstliche Gesuch Reflectirende belieben Briefe mit Photographie — welche zurückgegeben wird — unter Chiffre L 10. an die Erp. d. Ztg. zu adressiren. Discretion auf Manneswort!_ Meinen zahlreichen Freunden zur gefälligen Notiz, daß ich, bisher in Wolfenbüttel, seit März hier wohne. Aschersleben, 1877. g. Japbel, Lehrer der Synagogen-Gemeinde daselbst. Leichen - Wagen für Jüdische Gemeinden liefert prompt und billigst nach dem Muster der jüd. Gemeinte in Berlin die Wagenfabrik von Kentner & Co. in Berlin N. An edle Menschenherzen! In der Gemeinde Niederurff (im Kreise Fritzlar, Reg.- Bez. Casiel) lebt umer vielen andern Armen auch der Israelit Manus Löwenstein, sicher der ärmsten und bedauernswerthesten einer. Das Kind armer Eltern, hat er sich doch, soviel Unterzeichnete wisien, in früheren Jahren durch seiner Hände Arbeit redlich ernährt. — Da trafen ihn kurz nach seiner Berheirathung des Schicksals Schläge sehr hart, indem seine Frau erkrankte, die seither (seit jetzt schon 23 Jahren) gelähmt ist. Da mußte denn der Mann die Pflege seiner Frau selbst übernehmen, sowie auch überhaupt die Geschäfte einer Hausfrau verehen, so daß er keinem Erwerbe mehr nachgehen konnte unt ofort auf die Mildthätigkeit Anderer angewiesen war. — Bon Zeit zu Zeit, wenn der jeweilige Krankheitsstand der Frau es gestattete, besuchte er die mildthätigen Bewohner der Umgegend, mit deren Gaben er bisher sein und seiner Frau Leben fristete. Er ist aber schon 70 Jahre alt und es ist ihm nicht mehr möglich, solche Touren zu machen. Er hat darum schon jetzt mir der größten Noth zu kämpfen und geht besonders einer traurigen Zukunft entgegen. Kinder und nahe Verwandte sind nicht da, von denen er unterstützt werden könnte. Tie Unterzeichneten verkennen zwar keineswegs die traurige wirthschaftliche Lage der jetzigen Zeit, halten sich aber doch wegen der wirklich gar großen Noch der Familie für verpflichtet, edle Menschen um gütige Unterstützungen für dieselbe zu ersuchen, und erklären sich zur Entgegennahme, sowie Veröffentlichung der gefl. Spenden gern bereit. Niederurff und Zwesten, im Februar 1877. Mogge, Pfarrer zu Niederurff. M. Rothschild zu Niederurff. Amrani, Lehrer zu Zwesten. Bemerkungen. Auf Wunsch bezeugen wir dem Lehrer Herrn Bergmann in Nürnberg, daß wir von ihm eine Correspondenz erhalten zu haben uns nicht erinnern. Redactioll. Zur Beachtung! Anzeigen, die wir bis Donnersing erhalten, finden in der nächsterscheinenden Nummer Ausnahme, wenn der Jnseratentheil nicht bereits geMt ist. Zugleich bitten wir, um Jrrthümer zn vermeiden, um deutliche Handschrift, namentlich der Unterschriften. Die aus Inserat-Chiffre eingehenden Briese nehmen wir nur frankirt an: die Weiterbeförderung unsererseits kann nur aus Kosten der Empfänger geschehen. Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. lllustrirte Ausgabe, allen Kranken mit Recht als ein vortreffliches populalr-medl» zinisches Werft empfohlen werden. — Vorrätbig in allen Buchhandlungen. Verlag von Baumgartncr's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von 3- B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur I>r. L. Philippson.