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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-03-06 · Heft 10 (6.3.1877) · p. Seite 161

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 10 (6.3.1877)
Date
1877-03-06
Page
Seite 161 (sequence 15)
Language
German
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161 Dntfri Loblieder von Salomon Rossi ans Hantna geboren um 1560. In moderne Notation übertragen und in Partitur gesetzt von 8. INaumbourg, Obcr-Cantor am jüdischen Consislorial- Tempel in Paris. Erster Theil: Historische Einleitung, über Rossi und sein Zeitalter. 30 Gesänge, Psalmen uni Hymnen zum Gebrauche des jüd. Gottesdienstes, für 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 Stimmen. Zweiter Theil: 22 Madrigale für 5 Stimmen mit Chittaron-Begleitung (Guitarre) und Basso continuo (ununterbrochenem Bass.) Die Werke Rossi’s datiren von 1593 bis 1623 und waren ihrer Zeit sehr geschätzt und als klassisch anerkannt. Man findet unter seinen Gesängen solche, die einem Palästina, Orlando Lasso und Marcello Ehre gemacht haben würden. Die Compositionen Rossi’s zeichnen sich aus durch originelle Melodien, elegante Harmonien, kunstgerechte Nachahmungen und meisterhafte Combinationen in der Leitung und Gruppirung der Stimmen. 300 Seiten gross in Octavo. Im Verlage des Herausgebers 8. Naumbourg. Paris, 8 Rue Beranger. Preis netto 40 Eres. ES wird zu kaufen gesucht: De la competence de Mr. 8. R. Hirsch, rabbin de la confcferie religieuse ä Francfort s. 1. Mein, Apr6cialion de sa critique des Conferences des Grands Rabbins tenues k Paris en Mai 1856. par le Dr M. 8. Krueger, Professeur ä l’eeole centrale Rabbinique de France — enthaltend: Aufklärung über das Vorleben des Herrn Hirsch und — wie man Rabbiner wird? Offerten an die Expedition dieser Zeitung._ H-637-Z. Eine feine israelitische Familie in Zürich wünscht zwei oder drei junge Mädchen, deren Erziehung an den ausgezeichneten, höhern Lehranstalten vieser Stadt vollendet werden soll, bei sich aufzunehmen. Freundliches Familienleben und liebevolle Beaufsichtigung, auf Wunsch auch Anleitung im Haushalte. Gefällige Anfragen beliebe man unter Chiffre K. K. 637 an die Annoncen - Expedition Haase ns fein u. Vogler in Zürich zu senden. Töchterpenstonat in Hannover. Frau Dr. Leverson aas London empfiehlt ihr Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen.— Prospecte u. Näheres zu erfragen Thiergartensirape 4, Hannover._ Pensionäre finden liebevolle Aufnahme in einer sehr achtbaren Familie in Berlin. Nähere Auskunft ertheilt Banquier Moritz Kayser, Holzmarktstraße 2. Hochschule Iflr die Wissenschaft des JMeitlms in Berlin. der im 8onimer-8eniester 1877 (vom 16. April 1877 ab) zu haltenden Vorlesungen. Herr Dr. Cassel wird lesen : 1) Jüdische Geschichte und Litteralur vom Abschluss des Talmud an: Montags, Mittwochs u. Freitags von 11 — 12 Uhr. 2) Aramäisch: Mittwochs von 12—1, Freitags 10—11 Uhr. 3) Emunot we-Deot: Montags und Mittwochs von 10— 11 Uhr. Herr Dr. Lewy wird lesen: 1) Talmud Schebuolh statarisch: Montags, Mittwochs und Freitags 8—10 Uhr. 2) Talmud Taanit cursorisch: Dienstags und Donnerstags von 10—11 Uhr. 3) Jeruschalmi Schekalim: Sonntags von 8—10 Uhr. 4) Jore Dea Hil. Schechita: Dienstags und Donnerstags von 8—10 Uhr. Herr Prof. Dr. 8tcinthal wird lesen: 1) Ethik: Montags, Dienstags, Donnerstags von 6—7 Uhr Abends. 2) Conversatorium über ethische und religionsphilosophe Punkte in Verbindung mit schriftlichen Uebungen an denselben Tagen von 7—8 Uhr. Alle Vorlesungen an der Hochschule sind unentgeltlich. Als Zuhörer für die Vorlesungen sind in erster Reihe die rite immatriculirten Studirenden der hiesigen Universität — und zwar ohne Unterschied der Facultät — in Aussicht genommen. Auch andere Personen können auf Grund besonderer Ermächtigung an den Vorlesungen Theil nehmen. Die Vorlesungen beginnen am Montag den 16. April 1877. Die Anmeldungen wird Herr Dr. Cassel vom 9. April 1877 ab täglich zwischen 2—3 Uhr in seiner Wohnung, Oranienburgerstrasse 66, entgegennehmen. Das Local der Hochschule befindet sich Unter den Linden 4 a. (B. 1666.) Das Curatorium der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums. Die Pensions-Anstalt von Hirsch Joseph in Halberstadt nimmt jüdische Knaben auf, welche nächste Ostern das hiesige Gymnasium, die Real- oder Gewerbeschule besuchen sollen, bereitet solche auf Verlangen in den Comptoir-Arbeiten u. Handels- Wiffenschaften vor und erbittet gefl. Offerten bis zum 15. März. HalberstadL. Hirsch Joseph, Gerberstraße 2.

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