Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 41 (1877)
- Issue
- Heft 8 (20.2.1877)
- Date
- 1877-02-20
- Page
- Seite 129 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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129 Cine gebildete, alleinstehende Frau sucht bei einem älteren Herrn oder Dame! gegen nützliche Leistungen ein einfaches bc! fcheidenes Heim. — Gütige Franco-Adressen unter Kezew werden Leipzig BaumgärtnerV Buchhandlung entgegengenommen. Ein gebilv. jung. Mävchen sucht Stellung als Gesellschafterin bei einer alten Dame oder als Stütze der Hausfrau zu jetzt oder zu Ostern. Gefällige Offerten unter J. W. 100 beliebe man an die Expedition dieser Zeitung zu senden. Cm junges Mädchen, welches seit mehreren Jahren als Stütze der Hausfrau thätig ist und bereits seit einem Jahre den Hausstand selbstständig leitet, sucht, da der Haushalt in Folge Todesfalles aufgelöst wird, per 1. April (auch etwas früher od. später) anderw. Stellung. Gest. Offerten erbeten unter F. J. in der Expedition dieser Zeitung. Eine Dame, mosaischer Consession, wünscht ein Placement als RepräsentMttill. Dieselbe war schon mehrere Jahre thätig in einem solchen Wirkungskreise. Meldungen unter 8. E. nimmt die Expedition dieser Zeitung entgegen. Eine geprüfte junge Lehrerin (Israelitin) mit den besten Zeugnissen, sucht unter bescheidenen Ansprüchen Stellung als Gouvernante oder Lehrerin. M. L. Weinberg, _Tilsit (Ostpr.) Eine geprüfte Lehrerin, d. Musiku. Turnunterricht erlheilt, d. franz. u. engl. Sprache mächtig ist und 3 Jahre in einem Hause als Erz. u. Lehr, fungirte, sucht, gestützt auf gute Zeugnisse, eine Stelle in einem rituellen Hause. Nähere Auskunft erlheilt Herr Br. Berliner in Berlin, Ghps-Straße 12s. Anzeige. Bei Beginn des neuen Schuljahres, Mitte April, finden die Aufnahmeprüfungen sowohl für die Seminar-, als auch für die Präparanden-Abtheilung der hiesigen jüd. Lehrerbildungs- Anstalt statt. Meldungen ftr die eine, oder andere Abtheilung sind baldigst an die Marks-IIaindorf sehe Stiftung hier zu richten. Münster, den 14. Februar 1877. Br. Steinberg, Seminardirector. Zn einer gebildeten Familie Leipzigs, in der Gelegenheit zur Erlernung mehrerer Sprachen geboten ist, ist gute Pension offen. Gefl. Offerten unter 8. ö. an die Expedition dieser Zeitung. Pensionäre finden liebevolle Aufnahme in einer sehr achtbaren Familie in Berlin. Nähere Auskunft ertheilt Banquier Moritz Kayser, Holzmarktstraße 2. Herr und Frau Dr. Fiebermann, Heidelberg, Anlage 20, empfehlen ihr Pensionat Eltern und Vormündern zur Ausbildung junger Mädchen. Tie Anstalt, im schönsten Theile der Stadt gelegen und mit einem sehr großen Garten versehen, bemüht sich, Körper und Geist der ihr anvertrauten Zöglinge zu schöner Entfaltung zu bringen. Bewährte Lehrkräfte stehen hülfreich zur Seite. — Das Sommersemester beginnt Montag, den 9. April d. I. H-637-Z. Gine feine israelitische Familie in Zürich wünscht zwei oder drei junge Mädchen, deren Erziehung an den ausgezeichneten, höhern Lehranstalten dieser Stadt vollendet werden soll, bei sich aufzunehmen. Freundliches Familienleben und liebevolle Beaufsichtigung, auf Wunsch auch Anleitung im Haushalte. Gefällige Anfragen beliebe man unter Chiffre K. K. 637 an die Annoncen - Expedition Haasenstein n. Vogler in Zürich zu senden. Pension, Eine gebildete, jüdische Familie in Görlitz, durch Herrn Rabbiner Dr. Freun.l daselbst bestens empfohlen, wünscht noch einige junge Mädchen, welche die höheren Lehranstalten besuchen sollen, in Pension zu nehmen. Preis mäßig; gute Aufsicht und Nachhülse in allen Lehrgegenständen, auf Wunsch guter Klavierunterricht im Hause. Näheres bei Frau Kasian, Görlitz, (Br. 1253.) Gartenstraße 17 parterre. welche die anerkannt guten Schulen Cassels (Hessen) besuchen fallen, finden Ilesitllvüe Äusnll^lllt bei einer alleinstehenden Dame iWittwe). Auf Verlangen die besten Referenzen. Gefl. Franco- Osserten unter HI. 37. befördert die Annoncen - Expedition von Theodor Hollsfein in Cassel. zxL" Geschenk für Confirmanden!! ^31 Verlag von Bamngärtner's Buchhandlung in Leipzig: aiS» mv Math des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Bar mizwah, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Von Br. Ludwig Philippson, Herausgeber der Allg. Zeitung des Judenthums. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband. Herabgesetzter Preis 3 Mark. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgebcn. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesetz des Judenchums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle Lagen nnd Verhältnisse des Lebens; in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem ftischcn Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend.__ Eine praetische Matzos - Maschine nebst allem Zubehör ist billig zu verkaufen beim Bäckermeister Mefsch in Schwerin an der Warthe.