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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1877-01-16 · Heft 3 (16.1.1877) · p. Seite 50

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
41 (1877)
Issue
Heft 3 (16.1.1877)
Date
1877-01-16
Page
Seite 50 (sequence 18)
Language
German
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50 Für ein junges geb. Mädchen aus guter Familie wird gegen übliches Kostgeld Aufnahme in eine gebildete Familie zur Erlernung des Haushaltes gesucht. Gefl. Offerten sind zu senden an Herrn Lehrer S. Gotthelf in Geestemünde, Provinz Hannover. Auf sofort suche ich eine gebildete Dame, welche mir in der Erziehung meiner 5 Kinder in Alter von 13. I I. 9. 7 und 11/2 Jahren beistehen und meinen Haushalt leiten kann. Nur Offerten mit Angabe des bisherigen Wirkungskreises und der Gehaltsansprüche werden berücksichtigt. A. Alsberg in Firma Alsberg & Löwenbaum in Cassel. dtfcif Warnunr! Om nicht durch ähnlich betitelte Micher irre geführt zu werden» »erlange «an ausdrücklich vr. Airy's rllnstrirtes Originalwerk» ~ igegeben ^oon Richter s Derlagtz- ___Verlagsin Leipzig wird ans Wunsch ein Auszug aus dresem Buche 2eder«anu gratis und franco zur Einsicht zugesandt. Eine gewandte Putzarbeiterin, ohne Unterschied der Confessio«, wird für ein Putz- und Modewaarengeschäft unter günstigen Bedingungen zum sofortigen Antritt gesucht. Nur durchaus fähige junge Damen wollen sich baldigst melden. Neutomysl, Provinz Posen. (H. 277.) * D. Bonn. Ein j. jüd. Mädchen aus der Provinz, die sich gegenwärtig in Berlin aufhält, w. sämmtliche Handarbeiten versteht und gute Schulbildung hat, sucht Stellung; zur Stutze der Hausfrau, Küche oder Geschäft. Zu erfahren Berlin, Orauienstr. 184, Simon. Es finden bei mir noch einige Knaben, welche hiesige Schulen besuchen, gute Pension. Herr Rabbiner Dr. Adler hier ist gern bereit nähere Auskunft zu geben. Cassel (Hessen). F. Kleeberg. Geschenk für Coufirmauden!! Verlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig: aiS» nxy Rath des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Lebe» an jüdische Confirmaudeu, Lar mizwah, und Confirmandiimen, so wie bei der Eutlaffung aus der Schule. Von vr. Ludwig Phüippson, Herausgeber der Mg. Zeitung des JudenthumS. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband. Keinen besiern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen untgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesetz des JudenthumS werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle Lagen und Berhaltniffe des Lebens; in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oessentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten BerfafferS an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend. Erklärung. Herr vr. Lehmann hat in seiner Zeitung, um einen Theil der Gemeinde zur Separation zu veranlasse» — was ihm jedoch nicht gelungen ist und nicht gelingen wird — Behauptungen gegen mich ausgesprochen, die ich für Uuwahrheit und Verleumdung erkläre. Nach der Lehre des JudenthumS ist der, welcher unwahr spricht und verleumdet, ein Uebertreter des Religionsgesetzes in feinem innersten Wesen, d. h. Daß ich mit einem solchen Subjecte mich in eine Polemik einlaffe, ist unter meiner Würde. Für Lehmann und fein Blatt habe ich nur eine Antwort: Verachtung. 'Cassel. vr. Adler, Landrabbiuer. Spielwerke 4 bis 200 Stucke spielend; mit oder ohne Expression, Mandoline, Trommel, Glocken, Castagnetten, Himmelstimmen, Harfenspiel rc. Spieldosen 2 bis 16 Stücke spielend; ferner Neceffaires, Cigarrenstäuder, Schweizerhäuschen, Photographiealbums. Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Blumenvasen, Cigarren-Etuis, Tabaksdosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, Portemonnaies, Stühle rc., alles mit Musik. Stets das Neueste empfiehlt Z. H. Heller, Bern. Jlluftrirte Preiscourante versende ftanco. Nur wer direct bezieht, erhält Heller'sche Werke. Zur Beachtung! Anzeigen, die wir bis Donnerftag erhallen, finden in der nächsterschemenden Nummer Ausnahme, mm der Jnseratentheil nicht bereits gefüllt ist. Zugleich bitten wir, um Jrrthümer zu vermeiden, um deutliche Handschrift, uaumttlich der Unterschriften. Die Ms Inserat-Chiffre eingehenden Briese nehmen wir nur frankirt an; die Weiterbeförderung uuserersetts kann nur Ms Kosten der Empfänger geschehen. Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. Berichtigungen. Im „Literarischen Wochenbericht" in Nr. 1, S. 8, Sp. 2 muß es in der ersten Anmerkung heißen, daß das Trauerspiel Jojachin 1860 (Wien, Knöpflmacher), von Simon Bacher in's Hebräische übersetzt worden. In Nr. 2, S. 24, Sp. 2, Z. 19 v. 0. lies „eine Theil". — S. 25, Sp. 1, Z. 10 v. 0. lies „Württemberg" (nicht Birkenberg.) Verlag von Banmgärtuer'S Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redactenr vr. L. Philippsou.

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