Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 2 (1838)
- Issue
- Heft 105 (1.9.1838)
- Date
- 1838-09-01
- Page
- Seite 426 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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426 »nh jpgirfcn dieses großen ManncS Israels . UNlst fuk 10 ggr. in feine», Schreib- und billiger in gutem Druckpapier be, Herrn Aaron Jacob Kaempf in Lissa, Herzogth.'Posen, undHerrn Carl Brande« in Saljuffeln »u bezrehen. — Der Freihafen 3s Heft. So eben ist das 3te Heft vom Fveihafen. Gallerte von Unterhattlmgsbildtrn. Mit Beiträgen von C. G. Cams, H. König, vr. Mises, K. Rosenkranz, Veit, Tb. Mügge, Varnhagen v. Ense, Fr. v.W., vr. Strauß», erschienen! Diese durch die srcigendeGunst des Publicumö ausgezeichnete VierteljahrSschnft, die bereits zu den verbreitetstenOraanen der Oeffentlichkcir in Deutschland gehört, fährt fort, die wichtigsten Beiträge für die Interessen der Gegenwart zu 'liefern. Das 3re Heft enthalt: Vergängliches und Bleibendes im Christenthum von Vr. Strauß. <alS Vorläufer zu der neuesten Ausgabe von deö Verfassers Leben Jesu, vom wesentlichsten Interesse!!!) „Streifereien durch Belgien, von vr. Mügge; zurJugend- „geschichte der Königin Sophie Charlotte von Preußen, nach „französischen Quellen, von vr. Guheauec in Paris; eine „neue Novelle von d. F. v. W.; Gedichte von F. Gustav „Kühne; Literctturbkatter; Fortgesetzte Mittheilungen über „Riebrrhr und einige ungedruckte Briefe desselben; „Correfpondenznachrichten aus Paris, Berlin, Prag, Hanau, „Leipzig, Dresden, Bremen, Hamburg jc." An jeder soliden Buchhandlung Deutschlands sind die bis jetzt erschienenen 3 Hefte des Frei Hafens vorrathig, der Preis für jedes Heft ist l| Lhlr. Bel W. Nauck in Leipzig ist zu haben, und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Sabbat-, Festnnd Gelegenheitsprrdigten zehalten von vr. S. Herxheim er, Herzogt. Landesrabbir ne zu Anhalt-Bernburg. 23 Predigten zum Neujahrs-, Versöhnungs-, Hütten-, Schluß-, Pesach- Pfingstfeste, zur Konfirmation, Copulntion, Synagogen-Einweihung, Trauer rc. Themata: Darf der Zscaelite auf volles Staatsbürgerrecht hoffen? Ueber den hohen Werth des israelitischen Weibes. Aufforderung, die israetit. Knaben zur Erlernung der Gewerbe, der Wissenschaften und des Ackerbaues zu unterstützen. Die Mangel unseres Gottesdienstes. Der Kern der mosaischen Religion rc. Aufforderung. Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß von Selten der hierortigen israelitischen Gemeinde für die bereits hier bestehende Unterrichtsanstalt 3 Lehrersubjecte gesucht werden; nämlich: I Lehrers welcher in den deutschen Lehrgegenständen für Trivialschulen, und in dem Bwelstudium Unterricht errheilen kann. Hiermit ist ein Jahrgehalt von Fl. 240 Conv. Münze verbunden. I Lehrer, welcher in deutschen Lehrgegenständen für Musterfchrttm Unterricht ettheiten kann, und der hebräischen Sprache vollkommen mächtig ist. Hiermit ist ein Jcchrgehalt von Fl. 320 Conv. Münze verbunden. 1 Lehrer, welcher im kaufmännischen Rechenfache, in der Buchhaltung, in schriftlichen Aufsätzen, in den Anfangsgründen der Geographie und Geschichte, in der hebräischen, französischen oder italienischen Sprache Unterricht ertheilen kann. Hiermit ist ein Jahrgehalt von Fl. 400 Conv. Münze verbunden. Diejenigen, welche um diese Lehrstellen concurriren, müssen mit guren Schulzeugnissen versehen sein, und vom heutigen binnen 8 Wochen ihre Gesuche bei der hiesigen israelitischen Gemeinde portofrei einbrmgen. Groß-Canischa *), am 29. Juli 1838. *) In Nieder-Ungarn, Kreis jenseits der Donau, Gespannschaft Szala. Red. Stelle-Gesuch. Ein junger Mann, der mehre Jahre die Universität besucht hat, und schon eine Prüfung bestanden, so wie mehre Jahre Privatunterricht ertheilt hat, wünscht eine bestimmte Stellung bei einer Gemeinde, selbst wenn diese außerhalb Deutschlands wäre. Das Nähere in der Redaction dieser Zeitung unter Chiffre I. L. Der Unterzeichnete, der sich, seit einem Jahre entschlossen hat, Söhne von Israeliten, die sich an den hiesigen Lehranstalten ausbilden wollen, in Kost, Wohnung und Pflege zu nehmen , ihre Studien, so wie ihren Wandel überhaupt zu beaufsichtigen, zeigt hiermit an, daß für kommenden Herbst noch einige Knaben bei ihm Aufnahme finden. Desfallsige Erkundigungen zu beantworten sind erbötig, die Herren: Hr. Klrchenrath Rabbine vr. Maier - KreiSsch^-Jnspektor Professor von Osiandrr - Assessor vr. Weil - Hofagent Sal. Jak. Kaulla samwtlich in Stuttgart. Gefälligen Aufträgen sieht kn Bälde entgegen, dm 1. August 1836. M. Eichberger Vorsänger und Religronslehrer in Stuttgart. Druck von I. B. Hirfchfeld. (Hierzu daS literar. und Homilet. Beiblatt No. 25.)