Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 39 (26.9.1876)
- Date
- 1876-09-26
- Page
- Seite 638 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Arfnivt^cA irciff, to RESTAURATION to von Bernhardt, Ziegenmarkt 7, neben Ilötel St. Petersburg hält sich dem reisenden Publikum bestens empfohlen. Nordhausen a. Harz. •um Meyer's um Restaurant, Weinu. Bier-Stube. Inhaber Richard Meyer, Pension für Töchter mos. Glaubens, Berlin, Unter den Linden 13. Es können wieder mehre Zöglinge z. Oclcber in die Anstalt eintreten. — Familienleben, Erziehung, vielseitige geistige Ausbilvung geboten. Frau Therese Gronau, Vorsteherin. C öln, 15. Sept. Es lebt ein Glaubensgenosse unter uns in Cöln, dessen ganzes Leben seit seiner Jugend eine Reihenfolge wissenschaftlicher Forschungen und industrieller Arbeiten war, die ohne Ausnahme alle gemeinnützig, praktisch, folgenreich, von dem verfiändnißvollen Publikum des In- und Auslandes vollkommen gewürdigt wurden. In letzter Zeit machte er es sich zur Aufgabe, die Anfertigung eines in der Sicherheit und der Lichtwirkung die Davy'sche Lampe bedeutend übertreffenden Apparates zur Verhütung der so häufig wiederkehrenden Unglücksfäüe in den Kohlengruben durch Gasexplosionen zu bewerkstelligen, die ihm auch so vollkommen gelang, daß die bedeutendsten Fachmänner sich belobend darüber geäußert. Leicer gebricht es diesem rastlos thätigen Genie an materiellen Mitteln, seine Erfindung in's Leben zu rufen, und es wäre hier unfern Reichen eine Gelegenheii geboten, nicht nur im Interesse der Menschheit etwas Bedeutendes fördern zu helfen, sondern auch dem Erfinder, der uns als Israelit bestens empfohlen ist und den wir in seiner anspruchslosen, interessanten und seltenen Persönlichkeit einer hohen Beachtung würdig halten, einen großen Dienst zu erweisen. Eine bescheidene Summe von 3—400 Thaler würde für den Anfang genügen. Diese wären sicher angelegt und dürften eine respectable Rente abwerfen, da das Fabrikat keine Concurrenz hat, unabhängig von politischen Epochen überall in vielen tausend Exemplaren verwendet wird. Die Adresse jenes Herrn ist zu erfahren durch A Herrmanns, Schildergaffe 82 in Cöln Für eine junge Dame mit Vorzügen des Herzens und Gerftes, häuslichem Sinn und großer Gewandtheit, wird bei einer Mitgist von 6000 Mark eine geignete Partie gesucht. Discretion Ehrensache. Näheres in der Exp. d. Ztg. unter C. L>. 1006. Bei Adolf Cohn Verlag und Antiquariat in Berlin, W. Potsdamerstraße 14, ist erschienen und bei directer Bestellung (per Postanweisung). sowie durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kochbuch für israelitische Frauen von Kebeeka Wolf geb. lleinemanii. Nebst vollständiger Speisekarte u. Hausapotheke, u. Anweisung zur Führung einer religiös-jüdischen Haushaltung. 6. verm. Auflage.- Preis: geh. 3 Mark. Sauber geb. 3 Mark 80 Pf. Heimthsgesuch. Für eine israelitische Dame von angenehmen Aeußerm, welche in einer größeren rheinischen Stadt ein sehr blühendes Detailgeschäft besitzt, wird auf diesem Wege ein Lebensgefährte gesucht. Gesetzte Herren untadelhasten Charakters, welche auf dieses ernstgemeinte Gesuch einzugehen beabsichtigen, wollen sich sub F. 9099 an die Annoncen - Expedition von Rudolf Mosse, Cöln wenden. (K. 7337.) Ein vom Staate fest angesteüter jüd. Beamter mit gutem Einkommen, Wittwer mit einem Töchterchen von 13 Jahren, dessen verstorbene Frau die Tochter eines Gelehrten u. geprüfte Lehrerin der französ. u. engl. Sprache war, wünscht sich wieder mit einem Mädchen von 26—30 Jahren oder einer jungen Wittwe ohne Kinder, aus dem Beamten- oder Gelehrten- (Theologen) Stande zu verheirathen. Vermögen von vier bis sechs Tausend Thalern erwünscht. Damen, die das Lehrerinnen-Epamen bestanden haben, erhalten den Vorzug. Ernstgemeinte Anträge sind zu richten an Lehrer 8irLN88 in ÜeUingen bei Ndrdlingen, Bayern. Auö Anlaß der Feier meines 25-jährigen Mohel- JubiläumS, find mir vou vielen Seiten Beweise der Liebe und Freundschaft zu Theil geworden. Ich erlaube mir, meinen tiefgefühlten Dank hierfür auöznsprechen und kann ich wohl aufrichtig bekennen, daß eine so rege und zahlreiche Betheiligung bei dieser Gelegenheit mich wahrhaft erfreut und wird mir dieser Tag stets in dankbarer Erinnerung bleiben. Halb er st ad t, 14. September 1876. Joseph Dessauer. Zur Beachtung! Anzeigen, die wir bis Donnerstag erhalten, finden in der nächsterscheinenden Nummer Ausnahme, wenn der Jnseratentheil nicht bereits geMt ist. Zugleich bitten wir, um Jrrthümer zu vermeiden, um deutliche Handschrift, namenttich der Unterschriften. Die aus Inserat-Chiffre eingehenden Briese nehmen wir nur srankirt an; die Weiterbeförderung unsererseits kann nur auf Kosten der Empfänger geschehen. Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. Verlag von Baumgartner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur Dr. L. Philippson.