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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-08-22 · Heft 34 (22.8.1876) · p. Seite 556

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 34 (22.8.1876)
Date
1876-08-22
Page
Seite 556 (sequence 16)
Language
German
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556 Für mein Kurzwaaren- «n gros & cn «le^ii-Geschäst suche ich zum balvigen Antritt einen Lehrling bei freier Station. Friedeberg N/Mark._H D. Tietz. Ein junges Mädchen von achtbarer Familie findet Stelle zur Erlernung des Manufactur-Geschästes und Haushalts. Gest. Offerten bitter man unter J. G. W. an die Expedition dieser Zeitung zu richten._ Ein tüchtiges israel. Küchenmädchen, ras die feinere bürgerliche Küche versteht zum nächsten Seman gef. Bon wem? sagt die Expedition dieser Zeitung. (K. 6236.) Ein junges Mädchen, Israelit., sucht pr. October d. I. Stellung zur Stütze der Hausfrau oder als Gesellschafterin bei einer älteren Dame. Auf Salair wird weniger gesehen, doch mochte dieselbe als zur Familie gehörig betrachtet werden. Gefl. Offerten beliebe man an Hrn. Joseph Wieseufeld in AugUstfeeu bei Leer. Ostfriesland, zu senden._ Ein junges MadLen aus achtbarer Familie (Waise) wünscht als Gesellschafterin einer einzelnen Dame oder als Repräsentantin oder zur Unterstützung der Hausfrau Stellung. Nähere Auskunft ertheilt Adolph Kerbel» Rostock i/Mecklenburg. Eine concefsionirte Erzieherin, mosaischen Glaubens, die gleichzeitig Unterricht in der Musik ertheilt, sucht vom 1. Octbr. oder früher ein Engagement in einem mosaischen Hause. Auskunft ertheilt Herr Rabbiner Dr. 0tofenftein und Herr Director Borrmann in Graudenz._ Für ettte SBatfc vom Lande, 24 Jahre alt, wird in einer Stadt eine Qcfiic()t, in welcher neben angemoffenem Lohn für die Stellesuchende, welche kochen und alle häuslichen Arbeiten verrichten kann, Gelegenheit zu weiterer Ausbildung geboten ist. Offerten sul> Hf. 50 durch Rudolf Mosse, Cassel. (F. 6118.) Eine junge Gouvernante, die auch in fremden Sprachen und im Klavierspiel Unterricht ertheilt, wünscht zu October ihre bisherige Stelle zu wechseln. Reflectanten erfahren Näheres durch den Herrn Seminardirector Nr. Steinberg _in Münster i/W- __ Ein junges Mädchen aus angesehener Familie, mosaischer Religion, welches in allen häuslichen Arbeiten ziemlich erfahren ist, sucht eine Stelle zur selbstständigen Führung des Haushalts oder als Stütze der Hausfrau; auf Salair wird weniger gesehen als auf fteundliche, liebevolle Behandlung, und wünscht die Betreffende als Familienglied angesehen zu werden. Reflectanten wollen ihre Adreffe unter Litr. M. J. franco an die Expedition des Wochenblatts in Jever (Großh. Oldenburg) einsenden. Eine isr., für höhere Töchterschulen geprüfte und erfahrene Lehrerin, die in den Elementargegenständen, in der franz. nnd engl. Sprache, sowie in der Musik gründlichen Unterricht ertheilt, sucht einen andere« Wirkungskreis u. zwar entweder an einer Schule od. in einer Familie. Meldungen nimmt Exped d. Atg. unter Chiffre J. T. entgegen. Meine geehrten Glaubeusgeuoffeu ersuche ich freundlichst um gef. Einsendung von Aphorismen oder Sentenzen in prosaischer oder poetischer Form über das Judenthum. Die geeigneten sollen in einer von mir herauSzugebenden Sammlung ausgenommen werden, welche unter dem Titel: „Mosaik** demnächst erscheinen soll. In einer Zeit, in welcher so viel gegen das Judenthum geschrieben wird, sollen unsere Feinde, vor Allem aber unsere Glaubensgenossen sich selbst der Weisheitsschatze unserer Religion bewußt werden. Das Büchlein wird aufs Sauberste in Schwabacher Schrift gedruckt und mit Prof. Oppenheim'schen Bildern gekrönt. Die hochgeehrten Einsender willkommener Citate oder selbstversaßter Sentenzen (je kürzer, je lieber) werden mit verbindlichstem Danke bei Erscheinen des Merkchens ein Erempl. von mir zugesandt empfangen. Gef. Einsendungen erbitte au (B. 6351.) Sieg her t Meyer (Siegmey), W. Berlin, 25 Potsdamerstraße. Israelitisches Handels-Institut und Pensionat in Brüssel, Belgien, 348 — 350 Chaussee d’Etterbeek, dem Thiergarten gegenüber, geleitet von Prof. L. Kahn. Das Institut, seit 1863 bestehend, vor zwei Jahren mit Einführung bedeutender Verbesserungen neu organisirt, bietet feinen Zöglingen eine gute israelitische Erziehung, erreicht, was den Unterricht betrifft, das Ziel einer Real- und Handelsschule ersten Ranges. In den lebenden Sprachen leistet es Ungewöhnliches. Grünvliche Vorbereitung deutscher Zöglinge, unter Garautieleistnug zur Erlangung der Berechtigung zum einjährigen Freiwilligeudieuste. Elterliche Pflege. Beste Referenzen. Israel. 8ehüler-Pensionat in iVeumarkt i/d. Oberpfalz (Bayern). Knaben, welche die hiesige kgl. Gewerbeschule besuchen wollen, finden in meinem Pensionate liebevolle Aufnahme, gute Verpflegung und Nachhilfe in den Lehrfächern. Pensionspreis mäßig. Beginn des Schuljahrs Anfangs October ciirr. Friedmann, |N. 6332.) israel. Lehrer und Hilfslehrer an rer Gewerbeschule in Neumarkt. Ist*. Pensionat. Coburg — Thüringen. Knaben aus guten Familien, welche das hiesige Gymnasium oder die Realschule besuchen wollen, finden fteundliche Aufnahme, gewissenhafte Beaufsichtigung, Vorbereitung und Nachhülfe. Referenzen und Prospecte werden gern mitgetheilt. S. Oppenheim.

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