Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 25 (20.6.1876)
- Date
- 1876-06-20
- Page
- Seite 410 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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410 Religiös und Zeitgemäß. Eine predigt, gehalten von Herrn Landrabbiner Dp. L. Adler in Cassel. Auf besonderes Verlangen nievergeschrieben und herausgegeben. Zu beziehen von der Bruchdruckerei von 6ebr. Gotthelft in Cassel. Preis 50 Pfennige. Jüdische Restauration von L. Cohn, Norderney, Friedrichstrasse 20. Strengstes mias. Mein Schochet concessionirt von Herrn Landrabbiner vr. Buchholz in Emden. (H. 02473.) Brüssel Hotel des Hegociants it?: Hotel ersten Ranges, 38 & 40 Boulevard du Hainant, im schönsten und ftequentirtesten Stadttheil in der Nähe der Hauptstation. Tadle d’hote um 1 Uhr. Der Eigenthümer Van der Burg-Delevita. Im Berlage des Unterzeichneten erschien soeben: (In Commission bei I. Kauffmann in Frankfurt a. M.): Schönfchrei-eheft für jüdische Cnrreutschrift i—4. Preis pr. Heft 4 Bogen 12 Pfennige. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Jacob Nürnberger, Würzburg. löohter-kensionat in ÜMnover. Frau vr. Leverson au« London empfiehlt ihr Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen. Auch einige junge Mädchen, welche sich praktisch für das Hauswesen vorbereiten wollen, finden Aufnahme und geeignete Gelegenheit, sich dabei in den fremden Sprachen und der Musik zu vervollkommnen. Näheres durch schriftliche oder mündliche Anfragen Thiergartenstrasse 4, Hannover. Für ein anspruchloses, wirthschaftlich sehr erfahrenes Mädchen aus guter Familie und von angenehmen Aeußern, mit einer vorläufigen Mitgift von 3000 Mark, die fich später mindestens auf das dreifache summirt, wird eine paffende Partie gesucht. Gefl. Offerten unter sub M. B. 100. werden durch die Epped. d. Ztg. erbeten. .0 ■» i 1 -i n ** Um den Ansprüchen meiner P. T. Committentev in jeder Hinsicht Nachkommen zu könne«, finde ich mich bereits heute veranlaßt, auf diesem Wege die Herren Besteller höflichst zu ersuchen, mir ihre OrdreS auf L-51-irisr und S-2-T3 recht zeitig zu überschreibeu. E. H. Lackenbacher, Südfrüchten-Ges chäft, (i>. 2688.) Triest. «pp« -22 "rarn n^airp DTibto .o*,»in”rr b* v-vni Edle Menschenfreunde werden gebeten, einen sehr begabten, gesunden, 9 Jahre alten Knaben, dessen Vater ein erblindeter frommer Lehrer, die Mutier seit Jahren todt ist, an Kindesstatt aufzunehmen. Sollte sich Niemand dazu geneigt zeigen, so bitte ich, mich durch (einmalige oder jährliche) Gaben in den Stand zu setzen, den Knaben auf eine höhere Schule bringen zu können. Im letzten Falle werde ich s. Z. öffentlich über empfangene Spenden Rechnung ablegen. Schippenbeil, Ostpreußen, im Juni 1876. Meyer Levy. In einer am 21. d. M. abgehaltenen Generalversammlung der „Har-Sinai-Gemeiude" wurden folgende Beschlüsse gefaßt: 1. „„Daß die „Har-Sinai-Gemeinde" die Arbeiten des Comite'S, welches ernannt war, „sich mit hinreichenden Beweisen zu versehen, um die Verleumder des Hrn. vr. Jakob Mayer zur Rechenschaft zu ziehen anerkenne, und selbiges Comite mit dem Danke der Gemeinde hiermit entlassen sei; 2. daß in Folge der hohen Achtung, mit welcher wir auf den Rev. vr. Jakob Mayer blicken, und in Folge unserer Würdigung seiner unermüdlichen Energie sowohl als Rabbiner, wie als Prediger wir es jetzt für angemessen betrackten und darum ihn anhalten, auf gerichtlichem Wege Entschädigung von Denen zu erlangen, die ihn gelästert und in der Gesellschaft geschädigt haben; 3. daß eine Abschrift dieser Bescblüffe dem betreffenden Hrn. vr. sofort eingehändigt werde und die Beschlüsse selbst aus Kosten der „Har-Sinai-Gemeinde" in allen ihm beliebigen öffentlichen Blättern bekannt gemacht werden sollen."" M Girtmann, Präsident. Zur Beachtung! Anzeigen, die wir bis Donnerstag erhalten, können in der nächsterscheineuden Nummer Aufnahme finden, wenn der Juseratentheil nicht bereits geMt ist. Zugleich bitten wir, um Jrrthümer zu vermeiden, um deutliche Handschrift, nameuttich der Unterschriften. Die aus Inserat-Chiffre eingehenden Briefe nehmen ' wir nur srankirt an; die Weiterbeförderung unsererseits kann nur ans Kosten der Empfänger geschehen. Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. Verlag von Baumgartner'« Buchhandlnng in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur vr. L. Philippson.