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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-05-23 · Heft 21 (23.5.1876) · p. Seite 345

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 21 (23.5.1876)
Date
1876-05-23
Page
Seite 345 (sequence 17)
Language
German
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345 Zur selbstständigen Führung des Haushaltes suchen wir bei gutem Lohn per l. Juli d. I. eine Person in gesetztem Alter. — Rur solche, welche gute Zeugnisse aufzuweisen haben, wollen sich melden. Oscherslebeu bei Magdeburg. Gebrüder Dessauer. Bewerbung um das bei der Königs. Gewerbe-Akademie zu Berlin bestehende Stipendium der Benny-Burcherdt'schen Eheleute zu Landsberg a W. Das von den Benny-Burchardl'schen Ehelenlen zu Landsberg aW. bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin gestiftete Stipendium, bestehend aus ven jährlichen Zinsen von 12,000 Mark Stiftungskapital ä 5 % für junge Leute jüdischen In einer größeren Stadt Westphalens wirb auf Hvpvrtigen Eintritt eine junge Dame, welche schon unterrichtet hat, zu einem Mädchen von 15 Jahren gesucht. Offerten werden unter sub X. V. 100. durch die Expel Glaubens, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung als Techniker dition dieser Zeitung erbeten. besuchen und sich in bedürftiger Lage besinden, ist erledigt und ---- soll vom 1. October d. Is. ab, wieder verliehen werden. Die Eine iunae aebilbele Wlttlve I Verleihung erfolgt am 25. Januar k. Is. von dem Königlichen fllfht f'hn' rnu Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentlichen Arbeiten auf umt) fucyl eilte pieue zur selvfianvlgen Lorschlag des Direktors der Königlichen Gewerbe-Akademie Fuyrung eines ^>NUsl)Nlss. der Art, daß der Genuß deffelben mit dem 1. October des vor- Qffert. werden erbeten unter krs.uk hergehenden Jahres beginnt. Bei der Bewerbung haben dieaz r-g" * \ ’ *1 jenigen den Vorzug, welche mit dem Stifter oder Leffen Eheftau lNUsrrow ^tecrlenourg.) cem Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel ~ZT~Z-- ~~l ___ ~ . an verwandten Bewerbern haben diejenigen Len Vorzug, welche nnrtr ttt zur Zeit der Bewerbung ihren Wohnsitz in Landsberg a/W. und i*^**-**^ •"V’ ^**1* *** falls auch solche nicht vorhanden sind, diejenigen, welche in Sonsür Knaben, welche das Gpmnaftum oder die Real-! nenburg ihren Wohnsitz haben. Fehlt es an solchen Bewerbern, schule, ausgezeichnete Lehranstalten, besuchen sollen, so entscheidet die größere Bedürftigkeit, sowie die beffere Be- Außer der holländischen Sprache wird die französische fähigung und moralische Führung. Hierselbst viel und gut gesprochen: im Hause deutsch. Bewerber um das vorgenannte Stipendium können sich Ueberwachung der Schularbeiten, häuslichl Fortbildung > " und sorgsame Pflege. Die Lage der Stadt ist als^ gesund und stärkend bekannt. Dr. L. Landsberg, Oberrabbiner. Pensionat und höhere Töchterschule geleitet von Frl. H. Bloemendal, 15u. 16 Rue Defacqz in Brüssel. Schöne gesunde Lage. Gewissenhaste Pflege. Vorzüglicher Unterricht. Die besten Lehrkräfte sür Sprachen, Musik rc. sind in der Anstalt thätig. löellter-kensiMLt in Hannover. §tauDr. Leverson aus London empfiehlt ihr Pensionat allen Den jemgcn, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen. Auch einige junge Mädchen, welche fick praktisch für das Hauswesen vorbereiten wollen, finden Aufnahme und geeignete Gele- 1) Der Bewerber muß wenigstens 17 Jahr und darf höchstens 27 Jahr alt sein; 2) er hat nachzuweisen, daß er entweder bei einer Provinzial-Gewerbeschule oder Realschule oder bei einem Gymnasium das Zeugniß der Reise erlangt hat. Die Bewerbung ist frankirt bei dem Unterzeichneten bis spätestens den 1. September d. Is. schriftlich einzureichen und muß von folgenden Attesten begleitet sein: a) dem Geburtsschein des Bewerbers; b) dem Zeugniß der Reife; c) einem Führungsattest der Ortsbehörde; d) einem Bedürftigkeitsattest derselben. Berlin, den 3. Mai 1876. Der Director der Königlichen Gewerbe-Akademie. Geheime Regierungs-Rath. Keuleaux. Verlag von Saumgurtner's Suchhandlnug in genheit, sich dabei in den ftemden Sprachen und der Musik;u her* (Leipzig: vollkommueu. Näheres durch schriftliche oder mündliche Anstagen Thiergarten- ] Strasse 4, Hannover. Institut Hirsch. Varembe 184 bei Genf (Schweiz). Häusliche Erziehung. — Kaufmännische Studien. — Fach-1 cursus für Lateinisch u. Griechisch. — Vorbereitung für Special- Schulen. — Lebende Sprachen. — Religionsunterricht. — Das Institut wird vom Juli ab nach La ChatelaillO, I Grundlage zu einem Wissenschaftlichen Unterrichte in der mosaischen Religion. Bon Dr. .los. Aub, Rabbiner der israelitischen Gemeinde in Berlin. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. Avenue d’Aire, b6i Genf, verlegt, einem wesentlich geräumigeren und comfortableren Local, als dasjenige, in welchemj Preis broschirt 2 Mark 40 Pf. — gebunden 2 Mark 60 Pf. sich das Institut augenblicklich befindet. 1 Zu beziehen durch jede Buchhandlung. 21

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