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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-03-21 · Heft 12 (21.3.1876) · p. Seite 196

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 12 (21.3.1876)
Date
1876-03-21
Page
Seite 196 (sequence 16)
Language
German
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196 Israel. Pensionat von.1. Spier tit Bocholt. Nach Ostern können noch einige Knaben ausgenommen werden, welche die hiesige vollberechtigte höhere Schule besuchen sollen. Die Zöglinge erhalten bei guter geistigen und körperlichen Pflege Nachhülfe in allen Schulfächern. (H. 4341.) Israelitisches Handels-Institut und Pensionat in Brüssel, Belgien, 348—350 Chaussee d’Etterbeck, dem Thiergarten gegenüber, geleitet von Prof. L. Kahn. Das Institut, seit 1863 bestehend, kürzlich mit Einführung bedeutender Berbefferungen neu organisirt, bietet seinen Zöglingen eine gute israelitische Erziehung, erreicht, was den Unterricht betrifft, das Ziel einer Real- und Handelsschule ersten Ranges. In den lebenden Sprachen leistet es Ungewöhnliches. Gründliche Vorbereitung deutscher 'Zöglinge zum Examen des einjährige» Freiwilligeudiensteö. Elterliche Pflege. Beste Referenzen. Beginn des Sommersemesters am 24. April. Wellesley Home, Wellington Road, Brighton. Diese in England wohlbekannte, seit langen Jahren existirende jüdische Penfions - Schule empfiehlt sich ganz besonders der Aufmerksamkeit deutscher Eltern, die ihren Söhnen die Gelegenheit zu verschaffen wünschen, die englische Sprache schnell und gründlich zu erlernen. Brighton ist prächtig gelegen am Kanal, erfreut sich des schönsten Klimas und ist in jeder Beziehung für Erziehungs - Anstalten geeignet. Um Näheres wende man sich gefälligst an den Prinzipal Herrn 8. Barczinsky. /ai*. JP<e»asionaM, Coburg — Thüringen. Knaben aus guten Familien, welche das hiesige Gymnasium oder die Realschule besuchen wollen, finden sieundliche Aufnahme, gewiffenhaste Beaufsichtigung, Vorbereitung und Nachhülfe. Referenzen und Prospekte werden gern mitgetheilt. _S. Oppenheim. Pensionat in Maastricht für Knaben, welche das Gymnasium oder die Realschule, ausgezeichnete Lehranstalten, besuchen sollen. Außer der holländischen Sprache wird die französische Hierselbst viel und gut gesprochen; im Hause deutsch. Ueberwachung der Schularbeiten, häusliche Fortbildung und sorgsame Pflege. Die Lage der Stadt ist als gesund und stärkend bekannt. Br. L. Landsberg, Oberrabbiner. Achawa, Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger iSrael. Lehrer, Lehrerwittwen und -Waisen in Deutschland. Diejenigen rctiven Mitglieder unseres Vereins, welche -im Laufe des verfloffenen Jahres ihren Wohnsitz geändert haben oder welche denselben noch zu ändern beasichtigen, bitten wir, dem Unterzeichneten von diesem Domicilwechsel gefälligst bald Kenntniß zu geben. Frankfurt a. M., im März 1876. Die Verwaltung der Achawa: _Adolf Teblee, Vorsitzender. Achawa, Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger iörael. Lehrer, Lehrerwittwen und -Waisen in Deutschland. Einnahmen im Monat Marz 1876. A. Mitgliederbeiträge: Von Herren Rabb. Dr. Stein in Worms, S. Sonnenberger in Bechtheim, Karl Marx in Alsheim, Rabb. I)r. Rothschild in Alzei, B. Rosenhain in Steinsfurt, E. Herzberg in Seesen, H. Goldberg in Braunschweig — je Mark 6. B. Ehrenmitglieder-Beiträge: Von Herren Simon David, Hch. Oppenheimer und Joseph Oppenheimer in Alsheim, Emanuel Dewald in WormS, M. Hallenstein in Mannheim, Jacob Nachod und Philipp Ginsberg in Leipzig, Siegm. Ellenberger in Amberg, Oberstabsarzt Dr. Neuhöfer in München, Th. Heymann in Augsburg, Bernhard Neuhäuser in Idar — je Mark 6. C. Geschenke: Von Herrn Ignaz Schuster in Frankfurt a. M., Geschenk M. 100; Ungenannt aus Alsheim M. 1. 71 Pf.; Ungenannt aus Alsheim M. 10; Spende des Schüler-Belleidungsvereins durch Herrn Lehrer Hosch in Neiffe M. 30; Rabb. Dr. Rothschild in Alzei, bei freudiger Beranlaffung M. 10; S. B. Dann in Frankfurt a. M., zum Andenken an den sei. Herrn Gustav Dann M. 20; Pensionsfond des Gemeindebundes durch Herrn Jacob Nachod in Leipzig M. 85. 90 Pf.; nach dem letzten Willen des Herrn M. F. Gamburg in Frankfurt a. M., an deffen Sterbetag M. 100; Frau Helene Kaufmann in Frankfurt a. M., am Todestage ihres sel. Gatten M. 20; Albert David in Frankfurt a. M., anläßlich seiner silbernen Hochzeit M. 10; Frau Rosa Arnstein in Fürth, zur Vertheilung M. 10; Th. Heymann in Augsburg, dem Andenken zweier geliebten Tvdten M. 30; Th. H. in Augsburg, Geschenk M. 4; Baruch Bonn in Frankfurt a. M., Geschenk M. 25; Familie Dann in Frankfurt a. M., am Todestage des sel. Herrn Gustav Dann M. 250; I. D., zum Besten der Achawa Mark 50. v. Zinsen: Halbjährige Zinsen von 2300 — 41/» % Württemb. Oblig. Mark 88. 72 Pf. Frankfurt a. M>, 1. März 1876. Im Auftrag der Verwaltung: Bernhard Schuster, d. Z. Cassierer. (Fichtestraße 7). Ein j. Mädchen (Waise), welches schon seit 2 Jahren eine Stelle bekleidete, im Häuslichen, wie im Nähen bewandert, sucht baldigst Stellung als Stütze der Hausfrau. (Familiere Stellung». Offerten unter Chiffre M. E. 218 sind durch die Expedition dieser Zeitung erbeten.

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